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Rüschenshirt und Riesenrolli

(Ein Patternhack zu Murmeltier und Amsterdam aus der Feder von Miriam „mecki_macht…“ )

Geht’s euch auch so, dass ihr trotz einer großen Anzahl an Schnittmustern in eurem Nähzimmer doch auch einzelne Lieblinge habt, weil sie einfach super an euch sitzen oder sie sich richtig „sympathisch“ nähen lassen?

So geht’s mir mit dem Hoodie Amsterdam und mein Teeniemädchen mag Hoodie Murmeltier. Aber dieses Mal sollten die schönen CozyDots ohne Kapuze und mit einem anderen Style umgesetzt werden.

Was soll ich sagen: Wir sind im Rüschenfieber und für die kühlere Jahreszeit sind auch weite Rollkragen einfach toll zu tragen und erlauben es, auf das ewige Sortieren von Schals zu verzichten…

CozyDots
CozyDots navy/wollweiß mit Rüschen und bordeaux/beere mit Rollkragen

 

CozyDots
CozyDots als Murmeltier und Amsterdam im Patternhack von ‚mecki_macht‘

 

So hat jede von uns ihre Lieblingsfeatures ans bewährte Schnittmuster drangebastelt gekriegt, und zwar so:

Rüschenalarm am Hoodie Murmeltier

Im ersten Schritt legt man fast, auf welcher Höhe die Rüschen ansetzen sollen. Wenn man die Rüschen am Oberarm beginnen lassen will, ist ca. 3 cm unterhalb des Achselpunktes eine gute Stelle, um den Ärmel zu unterteilen. Wichtig ist bei einer Teilung des Ärmels, die Nahtzugabe an beiden Teilen dazuzurechnen, sonst wird der Ärmel womöglich zu kurz.

Für die Rüschen habe ich die passende Bündchenware gewählt und zwei Streifen vorbereitet, wobei der eine – später der obere – Streifen etwas schmaler berechnet ist als der später darunter liegende Streifen. Die Länge der Streifen bestimmt, wie stark der Rüscheneffekt ausfällt und ist natürlich Geschmackssache. Indem man die Streifen vor dem Festnähen bereits eingereiht anhält, hat man eine Vorstellung und kann variieren.

Als erstes habe ich die schmalere Rüschenreihe zwischen die beiden Ärmelteile gelegt und alles gemeinsam mit der Overlock verbunden. Die zweite Rüschenreihe habe ich mit einem Zickzack-Stich direkt unter der gerade genähten Stelle festgenäht.

Somit ist der Ärmel bereit, um ihn wie üblich an Vorder- und Rückenteil zu nähen und den Pulli als Shirt mit Rundhalsausschnitt fertigzustellen.

CozyDots

Rollkragen an Amsterdam

Anstelle von einem Loop wollte ich einen weiten gemütlichen Rollkragen umsetzen, der aber unbedingt schön fallen und nicht einfach irgendwie formlos am Hals anliegen sollte. Ich habe ins Schnittmuster des Kapuzenteils gelb eingezeichnet, wie voluminös ich mir meinen Wunschkragen vorgestellt habe. Die geschwungene Linie der Kapuze habe ich übernommen, so dass das Kragenteil perfekt an den Halsausschnitt gepasst hat und sich auch schön legt.

Der Rollkragen wird etwas voluminöser, indem man ihn mit einem passenden Jersey doppelt, bevor man den Rollkragen an den Halsausschnitt näht. Für mich hat der Rollkragen so den optimalen Stand – er ist halsfern und engt nicht ein, aber ist groß genug, dass er einen Kuscheleffekt hat.

CozyDots
Hoodie Amsterdam mit gemütlichem Rollkragen

Dass wir beide uns mit unseren Spezialversionen wohl fühlen, kann man glaub ich sehen – könnte sein, dass es noch weitere Rüschenvarianten für uns geben wird…

Miriam „Mecki macht…“

CozyDots
CozyDots im Patternhack

Wir Hummeln sagen danke euch beiden! Danke für die wunderschönen Kreationen und das Tutorial. Wir freuen uns auf mehr,…

 

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Fledermausshirt Sevilla aus Webware

Im März waren wir auf der H&H Cologne und haben uns nach neuen, anderen Stoffen umgeschaut. Wir wollten unser Lädchen mit etwas besonderem bestücken, etwas anderem,… direkt zu Beginn waren wir am Stand von Merchant & Mills und haben dort unter anderem einen total schönen Leinenstoff bestellt! Kaum war er geliefert, wollte ich ihn auch schon vernähen. Das einfachste wäre gewesen auch ein Schnittmuster von Merchant & Mills zu nehmen, da der Stoff für unsere Blusenschnittmuster zu schwer ist,…  aber mir war nach Experiment!

Im letzten Sommer hatte ich mein absolutes Lieblings-Sevilla aus Leinenjersey genäht. Der Leinenjersey ist traumhaft leicht und luftig, aber kaum elastisch. Daher lag der Gedanke nahe es zu wagen und das Fledermausshirt Sevilla aus Leinen zu nähen.

Da das Schnittmuster für elastische Stoffe designed ist, habe ich es aus Webware eine Größe größer zugeschnitten. Das war auch gut so, da es ansonsten nicht angenehm sitzen würde! Es wäre unter den Achseln und auch an der Hüfte zu knapp. Ob das für euch auch so funktioniert, prüft ihr am Besten an Hand der Maße aus der Maßtabelle Kleidungsstücke, Bedenkt dabei, dass es nur angenehm zu tragen ist, wenn es ausreichend „Luft“ hat. Um zumindest im oberen Rückenbereich und am Halsausschnitt etwas mehr „Luft“ und damit eine bessere Passform zu erhalten,  habe ich das Rückenteil geteilt und ein Schrägband als offene Einfassung mit Schleife genäht.

Ihr benötigt

  • das Schnittmuster Fledermausshirt Sevilla
  • die entsprechende Menge Stoff (in Gr. 38 sind das 120 cm)
  • ca. 1 m Schrägband für den Halsausschnitt (wahlweise fertiges, oder selbst angefertigtes …)
  • ein bisschen Zeit und Lust auf etwas Neues

Nähanleitung

Das Vorderteil schneidet ihr nach Anleitung zu. Die Schnittmusterteile für Halsausschnitt und Ärmel habe ich nicht benötigt. Für den Halsausschnitt nutzen wir das Schrägband.

Das Rückenteil schneidet ihr (statt im Bruch) 1x gegengleich zu. Die Schnittkanten der „hinteren Mitte“ werden versäubert. Dann legt ihr die beiden Rückenteile rechts auf rechts. Markiert einen Abstand von 11 cm zur oberen Stoffkante und näht die beiden Rückenteile (ab der Markierung) aneinander. Im Anschluss bügelt ihr die Nahtzugabe auseinander.

Die Nahtzugabe wird nun von rechts knappkantig abgesteppt. Im Anschluss schließt ihr die Schulternähte. Für die Halseinfassung habe ich Schrägband verwendet, das ich aus dem Hauptstoff zugeschnitten und in Form gebügelt habe. Ihr steckt das Schrägband (beginnend an der vorderen Mitte) rechts auf rechts am Halsausschnitt fest.

Näht das Schrägband, im Bügelfalz, fest. Für einen schönen Abschluss öffnet ihr das Ende des Schrägbandes und schlagt es ca. 2 cm links auf links ein.

Dann faltet ihr es wieder zusammen. Faltet es nochmals mittig und führt diesen Falz rund um den Halsausschnitt weiter. Das Schrägband fasst den Ausschnitt ein. Das Ende faltet ihr analog zum Anfang. Steckt das Schrägband gut fest und vergesst vor allem das Bügeln nicht.

Es näht sich deutlich einfacher, wenn ihr nicht nur steckt, sondern auch jeden Falz bügelt – so bleibt der Stoff an Ort und Stelle.

Steppt das Schrägband knappkantig (an der offenen Seite) ab. Zu guter Letzt habe ich den Schlitz an der hinteren Mitte durch eine kleine Zickzack-Raupe verstärkt.

Jetzt näht ihr das Shirt nach der Nähanleitung im Ebook zu Ende – ihr schließt die Seitennäht und näht die Arm- und Hüftsäume. Vorab solltet ihr Versäubern, da die Webware ansonsten ausfransen würde.

Ich muss zugeben, zu Beginn war ich mir nicht ganz sicher ob das so klappt! Man sollte eigentlich nie ein Schnittmuster, das für elastische Stoffe designed ist einfach so aus Webware nähen. Aber der Leinenstoff hat mich so sehr angelacht und ganz laut nach einer luftigen Sommerbluse gerufen, dass ich nicht wieder stehen konnte.

Das Experiment ist geglückt und ich fühle mich pudelwohl in meiner neuen Shirtbluse. (ABER wir wollen das nicht 1:1 zur Nachahmung empfehlen,… es kann gut auch schiefgehen!)

Habt einen schönen Start in die neue Woche!

Elke

Fledermausshirt Sevilla aus Webware
Fledermausshirt Sevilla aus Webware
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Tutorial: ein neues Kissen für die Bank

Tutorial Kissen für die Bank

Hallo ihr Lieben,

Vor ein paar Tagen habe ich die kluge Aussage gelesen, dass der Mai sehr eindrücklich beweist, dass die Viertagewoche ein tragfähiges Konzept darstellt – richtig so! Hier im Süden ist ja morgen nochmal Feiertag und mit Aussich auf das vierte lange Wochenende (auch wenn ich an Brückentagen und gelegentlich samstags arbeite – es fühlt sich dann nach viel mehr Wochenende an!) in Folge wurde ich wohl etwas übermütig und habe der Bank vor dem Hummelhonig-Laden endlich mal ein neues Kissen genäht! Die alten waren zwar noch heil, aber doch ein bisschen ausgeblichen – außerdem wollte ich mal testen ob uns ein einziges Kissen besser gefällt als die drei einzelnen.

Tutorial Kissen für die Bank

Und weil hier eindeutig mal wieder ein Tutorial fällig war, habe ich auch gleich mitfotografiert. Solche Hüllen für rechteckige Kissen sind nämlich so fix genäht, dass ihr den Feiertag wunderbar nutzen könnt um mal ein bisschen frischen Wind in eure (Außen-)Dekoration zu bringen – und danach ist immernoch genug Zeit für einen gemütlichen Kaffee auf der neuen Bank!

Ich habe mit folgenden Zutaten und Werkzeugen gearbeitet:

  • Stoff für die Kissenhülle: die benötigte Menge ist abhängig von den Maßen eures Kissens – ich zeige euch weiter unten auf, wie ihr den Zuschnitt berechnet. Ich habe einen stabilen Canvas verwendet, aber auch andere stabile Webware (Jeans, Cord) und auch leichtere Stoffe (Popeline, noch leichter sollte es aber nicht sein) eignen sich gut. Dehnbare Stoffe würde ich eher nicht verwenden.
  • die „Füllung“: Ich habe im Internet einen Schaumstoffzuschnitt mit meinem Wunschmaß bestellt. Ihr könnt aber auch bereits existierenden Kissen eine neue Hülle verpassen 🙂
  • Maßband, Geodreieck, Handmaß
  • Schere, Rollschneider (+ Lineal und Schneidematte)
  • Schneiderkreide und Stecknadeln
  • außerdem natürlich die Nähmaschine und Garn

Tutorial Kissen für die Bank

Und so habe ich das Kissen genäht: Tutorial: ein neues Kissen für die Bank weiterlesen

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Wendelatzhose Bär

Guten Morgen,

eine Wendehose wollten wir euch schon länger einmal zeigen. Es klangt so einfach und unkompliziert und doch hat uns irgendetwas bislang davon abgehalten. Als wir das Projekt jetzt endlich umgesetzt haben wussten wir auch ganz schnell wo das Problemchen liegt: wir haben jeweils nur 2 Hände. Man benötigt aber drei,… naja, nicht wirklich, aber es ist schon ganz praktisch eine zusätzliche, helfende Hand nutzen zu können.

Für die Wende(Latz)hose benötigt ihr

Und so geht es

Grundsätzlich solltet ihr für elastische Stoffe auch elastische Stiche nutzen – die Hose kann aber auch aus nicht elastischen Stoffen genäht werden, dann könnt ihr einen Geradstich nutzen.

Ihr schneidet Vorder- und Rückenteil der Latzhose je zweimal zu und schliesst jeweils die Seitennähte, sowie die vordere und hintere Mitte. Der in der Anleitung beschriebene Beleg entfällt, da ihr ja eine komplette Hose „dahinter näht“. Vergesst dabei das Verstärken der Träger mit Bügeleinlage nicht.

Dann wendet ihr eine der beiden Hosen auf rechts und schiebt die beiden ineinander. Steckt die oberen Kanten (rechts auf rechts) aneinander – die Seitennähte liegen aufeinander, ebenso die vordere und hintere Mitte. Näht die beiden Hosen aneinander (einmal komplett im Kreis nähen).

Die Innenbeinnaht steckt ihr ebenfalls rechts auf rechts fest. Lasst nun beim Schließen der Innenbeinnaht eine Wendeöffnung. Die Öffnung darf ruhig großzügig (min. 10 cm) sein, da wir durch diese Öffnung das Fußbündchen annähen müssen. Wendet die Hose auf rechts – nun könnt ihr schon erahnen wie sie aussehen wird,…

Näht die Fußbündchen ebenfalls wie in der Nähanleitung beschrieben:

  • faltet und näht sie rechts auf rechts (parallel zum Fadenlauf)
  • faltet die Fußbündchen im zweiten Schritt links auf links (quer zum Fadenlauf), um sie dann an das Hosenbein zu nähen.

Schiebt das Fußbündchen rechts auf rechts in das innere Hosenbein.

Jetzt müsst ihr ein bisschen quer denken. Wir haben das Ganze so gefaltet (gedreht, auf den Kopf gestellt, und wieder zurück,…), bis wir auch die Seiten- und die Innenbeinnaht der Außenhose rechts auf rechts an dem Bündchen feststecken konnten. Zieht das grob Gesteckte nun durch die Wendeöffnung und steckt es anschließend sauber fest. An dieser Stelle kommt die dritte Hand ins Spiel – das Bündchen muss stark gedehnt werden, daher ist es einfacher mit etwas Hilfe. Steckt die Naht rings herum fest und näht das Fußbündchen an das Hosenbein.

Anschließend könnt ihr das Bein wieder durch die Wendeöffnung ziehen und diese von Hand mit einem Leiterstich schließen. Das zweite Fußbündchen näht ihr analog zum ersten an. Nun werden noch die Druckknöpfe an den vorgesehene Stellen eingefügt und der Spaziergang kann beginnen.

Der Stoff erinnert uns irgendwie an Ostern und auch unser junges Modell hat sich wohl überlegt: da muss doch etwas sein 😉

Verlosung

Wir verlosen unter allen Kommentaren 3x unseren Papierschnitt Baby mit Latzhose Bär, Pumphose Robbe und dem Shirt Hummel. Wer bekommt eure (erste) Wendehose? Oder bleibt ihr ganz entspannt bei einem „normalen“ Babyoutfit?

Habt es schön,

Elke

(Das Gewinnspiel läuft heute, am 22. Februar 2018 (bis Mitternacht). Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Jeder kann nur einmal pro Seite teilnehmen. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.)

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Tutorial: Umschlag für Notizbücher

Heftumschlag Hefthülle

Hallo ihr Lieben,

kurz vor Weihnachten lassen wir es noch einmal glitzern. Wir packen schlichte (oder auch bunte) Notizbücher mit unserem „Glitzerpapier“ ein und haben noch eine Kleinigkeit zum Veschenken.

Für einen solchen Umschlag (passend für ein DIN A5 Heftchen) benötigt ihr

– ein Stück veganes Leder (51 cm x 23 cm).

– ein Stück Gummiband (48 cm)

– passendes Nähgarn

– unsere kleine Schnittzeichnung

und natürlich das Heftchen als Füllung.

So näht ihr eure Hülle

Faltet das Leder einmal in der Mitte und beidseitig jeweils am Falz. Der Falz hat 10 cm Abstand zum Rand. Das Gummiband faltet ihr rechts auf rechts, also die schöne Seite nach innen und legt es mit 1,0 cm Überlappung in den rechten Falz ein – ca. 3 cm vom Rand entfernt. Fixiert es mit Klammern. Stecknadeln würden Löcher hinterlassen. Im Anschluss näht ihr einmal knappkantig (ca. 3 – 4 mm) mit einem langen Geradstich an der gesamten oberen Kante entlang und ebenso an der unteren Kante. Näht von rechts, so erhaltet ihr eine schönere Naht.

Anschliessend müsst ihr nur noch die Nähte verriegeln. Wir empfehlen sie von Hand zu verknoten und die Fadenenden unter die Faltung zu ziehen. Automatisches Verriegeln sowie nochmals rückwärts nähen riskiert das Leder zu perforieren, wodurch es ausreissen könnte. Nun schiebt ihr noch das Heftchen in den Umschlag und zieht das Gummiband darüber.

Wir wünschen euch viel Freude beim Nähen und Verschenken!

Verlosung

Wir verlosen unter allen Kommentaren 1 Materialpaket (inkl. Heftchen) für einen solchen Umschlag. Wer würde das „Glitzerheft“ bekommen? Näht ihr für euch selbst? Oder wird es ein Geschenk?

(Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 22.Dezember 2017 um 23:59 Uhr. Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Jeder kann nur einmal pro Seite teilnehmen. Der Gewinn wird ausschließlich per Post versandt. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.)

Alle Liebe,

Eure Hummeln

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Tutorial: Wärmflaschenhülle

Tutorial Wärmflaschenhülle

Guten Morgen ihr Lieben,

seid ihr auch solche Frostbeulen? Mir ist ja grundsätzlich und immer kalt. Daher besitze ich die eine oder andere Wärmflasche, die meist meine Füße wärmen darf. Da lag die Idee nahe aus der praktischen Wärmflasche doch einfach mal ein cooles Accessoire zu machen. Heute zeigen wir euch, wie ihr aus alten, ollen und langweiligen Wärmflaschen richtige Hingucker macht.

 

Für eine Wärmflaschenhülle benötigt ihr

  • Papier, um das Schnittmuster zu zeichnen
  • ein Reststück Stoff (wir haben elastischen Jacquard genutzt)
  • ein Bügelbild
  • Druckknöpfe (wir haben KAM Snaps verwendet)
  • etwas Bügeleinlage, um die Druckknopfleiste zu verstärken
  • und eine Wärmflasche

Und so näht ihr euch eine Wärmflaschenhülle

Übertragt die Form der Wärmflasche auf euer Papier (dabei könnt ihr mit dem Bleistift direkt am Rand entlang fahren). Fügt eine zweite Linie hinzu mit ca. 0,5 cm Abstand, um die Wölbung auszugleichen. Diese zweite Linie ist die spätere Nahtlinie.Achtet auch an der Wärmflaschenöffnung auf ausreichend Mehrweite. Wir haben dazu den oberen Bogen weiter nach außen geschwungen – so wird die Öffnung mit umschlungen.

Schneidet das Schnittteil Vorderteil aus und übertragt es zweimal auf das Papier. Markiert mit einem Lineal an beiden Schnittteilen der Rückseite die spätere Öffnung. Am einfachsten geht das, indem ihr sie zuerst auf dem Vorderteil anzeichnet und dann an dieser Stelle an den Rückseiten kleine Knipse zeichnet.

Wir haben die Öffnung auf die Rückseite der Wärmflasche gelegt, um den Schraubverschluss mit abzudecken. Die Öffnung versehen wir mit einer Druckknopfleiste. Dazu ergänzen wir nun auf den beiden Rückseiten weitere Linien. Auf dem Schnittteil Rückseite UNTEN fürgen wir eine zweite Linie im Abstand von 2 cm hinzu. Hier wird auch abgeschnitten. Beim Schnittteil Sückseite OBEN fügen wir zwei Linien hinzu, jeweils im Abstand von 2 cm. Die zweite Linie ist der Rand, hier wird abgeschnitten. So erhalten wir drei Schnittteile: die Vorderseite, die Rückseite UNTEN und die Rückseite OBEN. In den Schnittteilen ist keine Nahtzugabe enthalten. Zu guter Letzt markiert ihr die Position der Druckknöpfe wie im Bild gezeigt.

Schneidet nun die 3 Schnittteile mit entsprechender Nahtzugabe (wir empfehlen 1 cm) zu. Die beiden Rückseiten werden auf Höhe der Druckknopfleiste mit Bügeleinlage verstärkt. So ist die Leiste stabiler und wir riskieren kein späteres Ausreißen. Das Vorderteil könnt ihr nach belieben verschönern – wir haben eines unserer Bügelbilder aufgebügelt.

Die Kanten der beiden Rückseiten werden versäubert, umgebügelt (die Kante ist eure eingezeichnete Linie, also 2 cm umschlagen) und von rechts mit einem Zierstich abgesteppt.

Übertragt die Positionen der Druckknöpfe auf die beiden Schnittteile. Um sicher die richtige Position an beiden Teilen zu treffen haben wir die Vorderseite unter die beiden Rückseiten gelegt, die Rückseiten positioniert und die Löcher für die Druckknöpfe direkt in beide Leisten gestochen. Auf dem Bild liegt die Rückseite UNTEN auf der Rückseite OBEN – so wird die Hülle von oben geschlossen. Nun bringt ihr die Druckknöpfe an.

Schliesst die Druckknöpfe zum Nähen, legt Voderseite und Rückseite rechts auf rechts aufeinander, steckt beide Teile fest und verbindet sie mit einer versäubernden Naht.

Nun müsst ihr die Wärmflaschenhülle nur noch durch die Öffnung wenden, die Wärmflasche hineinlegen und es euch gemütlich machen.

Verlosung

Wir verlosen unter allen Kommentaren 6 Bügelbilder (je eine Schneeflocke und ein Stern auf FB, Instagram und im Blog). Welches hättet ihr denn gerne?

(Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 14. Dezember um 23:59 Uhr. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen E-Mail-Adresse damit wir Kontakt mit euch aufnehmen können. Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Jeder kann nur einmal pro Seite teilnehmen. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.)

 

Alles Liebe,

eure Hummeln

 

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Tutorial: Girlande aus Lebkuchenmännern

Girlande Lebkuchenmänner

Hallo ihr Lieben,

heute lassen wir es nochmal glitzern,… wir haben aus Lebkuchenmännern und veganem Leder Girlanden gebastelt.

Für eine solche Girlande benötigt ihr

  • Kunststoff Druckknöpfe (zum Beispiel KAM Snaps)
  • veganes Leder
  • unser kleines Printable als Vorlage für den Lebkuchenmann
  • Werkzeug für das Anbringen der Druckknöpfe
  • eventuell Klebeband oder Aufkleber für das Fixieren an der Wand

Vorlage

Wir haben die Vorlage zum Ausdrucken als PDF bereitgestellt. Wenn ihr lieber euren Plotter damit füttern wollt, ladet euch die SVG Datei herunter. Einfach auf das jeweilige Bild klicken und der Download beginnt.

Vorlage Lebkuchenmann PDF Vorlage Lebkuchenmann SVG

Und so bastelt ihr die Girlande

Nach dem Ausdrucken der Vorlage schneidet ihr diese aus und übertragt den Lebkuchenmann mit Bleistift auf das vegane Leder. Für das Anbringen der Druckknöpfe markiert ihr die Position der Druckknöpfe mit einem kleinen Loch.

Nun bringt ihr die Knöpfe immer paarweise so an, dass die Lebkuchenmännchen sich die Hand reichen können. Das macht ihr mit all euren Lebkuchenmännern. Wir haben auch die erste und letzte „Hand“ mit einem Knopf geschmückt, den ihr aber natürlich auch weglassen könnt. Vor dem Aufhängen müsst ihr nun nur noch die Knöpfe verbinden und die Lebkuchenmänner sind bereit.

Als Aufhängung haben wir glitzernde Aufkleber genommen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbasteln!

Verlosung

Heute verlosen wir unter allen Kommentaren 1 Überraschungspaket aus unserem Hummelhonigladen.

(Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 12.Dezember 2017 um 23:59 Uhr. Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Jeder kann nur einmal pro Seite teilnehmen. Der Gewinn wird ausschließlich per Post versandt. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.)

 

Alles Liebe,

eure Hummlen

 

 

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Tutorial: Matchsack

Seesack

Seit die großen Hummelkinder die Nähmaschinen für sich entdeckt haben sind wir immer wieder auf der Suche nach Nähideen die leicht umzusetzen sind und dennoch einen WOW-Effekt haben. Der Matchsack wurde zwar schon ganz oft genäht, aber Taschen und Beutel hat man ja doch nie genug und mit ein bisschen Tüddelkram – vielleicht eine Quastenborte und ein Bügelbild – wird schnell etwas ganz besonderes daraus.

Für den Matchsack benötigt ihr

  • einen stabilen Stoff, z.B. Canvas oder Jeans (ca. 60 cm)
  • eine Kordel (ca. 220 cm)
  • Ösen in passender Größe zu eurer Kordel (wir haben hier 11 mm Ösen verwendet)
  • ggfs. etwas Bügeleinlage um die Ösen zu verstärken
  • Tüddelkram wie z.B. eine Quastenborte (ca. 80cm) und ein Bügelbild

Schnitt

Mit einem Klick auf die Schnittgrafik, könnt ihr den Schnitt (PDF) herunterladen. Dann nur noch ausdrucken, zusammenkleben und ausschneiden.

Schnitt Seesack Vorschau

Und so geht es

Schneidet die beiden Schnittteile (Rechteck und Kreis) nach der Vorlage zu und versäubert alle Kanten. Dann bügelt ihr die obere Kante des Sacks an der Saumlinie um, fixiert den „Saum“ mit Stecknadeln und näht ihn auf der Nahtzugabe fest. Im nächsten Schritt könnt ihr nun die Quastenborte von rechts aufnähen.

Die Position der Ösen findet ihr auf dem Schnittteil. Wir empfehlen einen Abstand von ca. 10 cm zwischen den Ösen. Schlagt auch die Öse am unteren Rand des Seesacks ein und schließt die Seitennaht. Diese Öse ist den größten Belastungen ausgesetzt, daher ist es sinnvoll den Stoff vorab mit Bügeleinlage zu verstärken, um späteres Ausreissen zu vermeiden. Nun könnt ihr den Rumpf an seinem unteren Ende mit dem Kreis (dem Boden) verbinden. Steckt dazu einige (viele) Stecknadeln kreisrund und näht den Boden an den Rumpf. Zu guter Letzt wendet ihr den Sack auf rechts und zieht die Kordel ein. Die Enden der Kordel werden miteinander verknotet.

(Das Bügelbild haben wir vor dem Nähen aufgebügelt, um keine störenden Kanten zu haben.)

Wäre das nicht ein schönes Projekt für die Weihnachtsferien? Oder vielleicht doch noch ein Last-Minute-DIY-Geschenk?

Verlosung

Wir verlosen unter allen Kommentaren 1 Materialpaket für einen Matchsack.

(Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 11. Dezember um 23:59 Uhr. Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Jeder kann nur einmal pro Seite teilnehmen. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.)

Habt einen wunderschönen Tag,

eure Hummeln

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8 – Wimpelkette: Mini-Tutorial und Verlosung

Juhu, Freitag! Und zwar der Freitag vor dem zweiten Advent – ist eure Wohnung schon fertig-weihnachtlich geschmückt? Oder fehlt euch noch ein i-Tüpfelchen? Wir greifen in solchen Fällen gern zu unserem Allzweckmittel „Wimpelkette“ – die sind schnell genäht und machen ordentlich was her (nur das fotografieren ist irgendwie schwierig):

Schnelle Wimpelkette

Außerdem sind sie auch ein tolles Kinder-Projekt – nur das Zuschneiden mit dem Rollschneider und das Aufbügeln der Buchstaben solltet ihr den Kleinen nicht überlassen!

Für die schnelle Wimpelkette braucht ihr:

  • Eine Vorlage für eure Wimpel – z.B. diese hier für dreieckige Wimpel in 19 cm Breite und 25,5 cm Höhe
  • Bunte Stoffe für die Wimpel – am besten eignen sich unelastische Stoffe, je Wimpel benötigt ihr etwa 20 x 27 cm
  • Etwa 3,6 m Schrägband – wir haben eins mit ganz großem Bling-Bling-Faktor benutzt, das war zum Bügeln und Nähen nicht die beste Wahl, aber es sieht toll aus 🙂
  • Buchstaben zum Aufbügeln – z.B. die Wunschnamen in XXL
  • Zum Zuschneiden einen Rollschneider mit Zackenklinge, Lineal und Schneidematte oder eine Zackenschere
  • Und natürlich das Übliche: Stecknadeln, Garn, Bügeleisen, Nähmaschine

Schnelle Wimpelkette

Und so wird die Wimpelkette genäht: 8 – Wimpelkette: Mini-Tutorial und Verlosung weiterlesen

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Tutorial: Geschenktüte / Miniutensilo

Miniutensilo Geschenktüte

Wie verpackt ihr eure Geschenke? Wir machen gerne aus der Verpackung direkt ein Geschenk. Als kleines Mitbringsel haben wir unsere Geschenktüten (passt das? Tüten?) einfach mal mit Nüssen gefüllt.

Für eine Geschenktüte benötigt ihr

  • schickes Gummiband (36 cm)
  • veganes Leder (2 mal 25 cm x 31 cm)
  • Nähgarn

Und so näht ihr die Geschenktüte

Ihr schneidet zuerst aus veganem Leder (oder ähnlichem Material) 2 Rechtecke mit den Maßen 25 cm x 31 cm. Das passende Gummiband hat eine Länge von ca. 36 cm. Faltet das Gummiband rechts auf rechts und platziert es mit den offenen Enden mittig auf der kürzeren Seite (der spätere Boden) des Rechtecks. Das zweite Rechteck wird nun rechts auf rechts platziert. Im Anschluß näht ihr die 3 Teile an dieser kurzen Seite zusammen. Nun schließt ihr die beiden Seitennähte.

Es ist wichtig alle Nähte gut zu verriegeln. Vorallem an der späteren Öffnung lösen sich die Nähte durch die Belastung leicht – ein Knoten hilt 🙂

Nun faltet ihr wie im Foto gezeigt den späteren Boden. Die Seitennaht wird dazu auf die Bodennaht gelegt. Markiert mit einem Geodreieck eine Linie (im rechten Winkel zur Seitennaht) – die Linie hat einen Abstand von 4 cm zur Spitze. Setzt an dieser Stelle eine Naht.  Die Spitze könnt ihr anschliessend abschneiden oder auch in der Geschenktüte belassen. Ihr könnt die Tüte nun wenden.

Den oberen Rand könnt ihr offen lassen oder auch säumen. Dazu faltet ihr den Rand ca. 1,5 cm ein und steppt ihn knappkantig ab.

Verlosung

Wir verlosen heute unter allen Kommentaren 1 Materialpaket für eine solche Geschenktüte.

(Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 05. Dezember um 23:59 Uhr. Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Jeder kann nur einmal pro Seite teilnehmen. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.)

Alles Liebe,

eure Hummeln

Edit: die Gewinnerinnen wurden ausgelost und benachrichtigt!

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Tutorial: Tüllröcke gehen immer

Wendetüllrock

Hallo ihr Lieben,

das Gesicht der jungen Dame beim Anblick ihres neuen Outfits konnte ich leider nicht fotografieren – es war wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einmal. Sie war nicht aufzuhalten, hat sich in Schale geschmissen und los ging es…

Ich habe unseren Kuschelhoodie Murmeltier mit einem Katzenbügelbild versehen, einen Wendetüllrock kombiniert und damit voll ins Schwarze getroffen.

Für den Wendetüllrock benötigt ihr

  • unser Schnittmuster Pfau – hier verlinkt oder im Bereich „Schnitt für Umme“ zu finden
  • ein Gummiband das sich beidseitig verwenden lässt
  • quadratische Stoffstücke – ich habe hier je zwei Lagen Tüll in mint & rosé, ihr könnt aber beliebige elastische und auch nicht elastische Stoffe nutzen. Bei der Stoffauswahl solltet ihr darauf achten, dass die Stoff nicht zu durchsichtig sind. Der Tüll einlagig hätte das Gummiband und die Naht durchblitzen lassen.

Und so geht es

Um den Rock ohne Seitennähte zu nähen falten wir das Stoff-Quadrat zur Hälfte und dann wiederum zur Hälfte. Nun liegen 4 Stoffschichten übereinander und ihr könnt das Schnittmuster platzieren. Das Schnittmuster Pfau beinhaltet ein Schnittteil für einen Achtel-Tellerrock. Ihr druckt das Schnittmuster daher zweimal aus und fügt es wie im Foto zu einem Viertelkreis zusammen.

Platziert das Schnittmuster so auf dem gefalteten Stoff, dass ihr nur geschlossene Seiten habt. Im Foto sind die offenen Stoffkanten unten und links. Oben und rechts haben wir geschlossene Kanten. So entsteht mit einmal zuschneiden ein vollständiger Kreis. Schneidet auch die zweite Rockseite entsprechend zu.

Nun kommt der erste Nähschritt – wir schließen das Gummiband zu einem Kreis.Wir haben das Gummiband leicht überlappend mit zwei Zickzacknähten geschlossen, um es beidseitig „hübsch“ zu haben. Die Länge des Gummibandes messt ihr am Besten am Kind direkt ab.

Markiert nun mit Stecknadeln die Viertelpositionen an den beiden Rockteilen und auch am Gummiband. Eine Markierung (beim Gummiband) liegt knapp neben der Naht. Die zweite Markierung liegt gegenüber in der Knickfalte. Nun beide Markierungen aufeinanderlegen. Die dritte und vierte Markierungsposition liegen nun in den neu entstandenen Knickfalten. Hier also wieder mit Stecknadeln kennzeichnen.

Legt Viertelposition auf Viertelposition und steckt die erste Rockseite am Gummiband fest. Schiebt die zweite Rockseite in das Gummiband – wiederum Viertelposition auf Viertelposition – und steckt die drei (oder mehr) Lagen aneinander fest.Die beiden rechten Stoffseiten liegen aufeinander, das Gummiband liegt dazwischen.

Setzt zwischen die Viertelpositionen weitere Nadeln um einfacher zu nähen und sicher alle Lagen zu erwischen. Näht nun von innen alles zusammen. Es wird am äußeren Rand genäht. Dabei das Gummiband dehnen bis die Rockteile glatt liegen. Die Rockteile selbst nicht dehnen.

Verlosung

Wir verlosen unter allen Kommentaren 10 mal das Ebook Murmeltier (Gr. 86 – 158) – hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Instagram. Wie immer ist teilen erwünscht und wir freuen uns auf eure Kommentare.

Alles Liebe,

eure Hummeln

(Das Gewinnspiel läuft heute, am 03. Dezember 2017. Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Jeder kann nur einmal pro Seite teilnehmen. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.)

 

Edit: die Gewinnerinnen wurden ausgelost und benachrichtigt!

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Tutorial: Nikolausstiefel

Nikolausstiefel Schnittmuster

Hallo ihr Lieben,

eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen ist das Warten auf den Nikolaus. Die Stiefel wurden am Abend des 5. Dezember vor die Tür gestellt und der Nikolaus hat sie noch abends gefüllt. Jahr für Jahr haben wir aufgepasst und wollten den Nikolaus sehen, Jahr für Jahr war er schneller und schlauer als wir. Bis heute habe ich nicht herausgefunden wie er (?oder meine Eltern?) die Stiefel ungesehen füllen konnten.

Heute füllen wir selbst die Stiefel der Kinder, aber der Zauber ist der Selbe geblieben. Ob wir wohl irgendwann einmal erwischt werden? Welche Traditionen habt ihr? Lasst ihr euch auch so gerne verzaubern?

Für einen Nikolausstiefel benötigt ihr

  • 40 cm Stoff (wir empfehlen Webware für etwas mehr Formstabilität)
  • eventuell einen zweiten Stoff um den Schaft farblich abzusetzen
  • 14 cm Band für die Stiefelschlaufe
  • eine Stoffschere oder den Rollschneider

Schnitt

Mit einem Klick auf die Schnittgrafik, könnt ihr unsere kleine Schnittdatei (PDF) herunterladen. Dann nur noch ausdrucken, zusammenkleben und ausschneiden.

Nikolausstiefel Schnitt Vorschau

Und so geht es

Die beiden Schnittteile entsprechend der Angaben auf den Schnittteilen zuschneiden. Eine Nahtzugabe ist nicht enthalten. Wir empfehlen eine Nahtzugabe von 1 cm hinzuzufügen. Die Schnittteile Nr. 1 rechts auf rechts aufeinanderlegen, stecken und mit einer versäubernden Naht miteinander verbinden. Das Schnittteil Nr. 2 parallel zum Fadenlauf im Bruch falten und die offene Kante mit einer versäubernden Naht verschließen.

Das Schnittteil links auf links falten. Den Stiefel wenden.

Das Band der Länge nach links auf links falten und auf der hinteren Naht feststecken. Das zweite Schnittteil rechts auf rechts über den Stiefel stülpen und mit einer versäubernden Naht annähen.

Ob der Nikolaus wohl auch uns Großen etwas bringt,… wir wären auf jeden Fall vorbereitet 🙂

Wir freuen uns auf die Adventszeit und werden euch das Warten auf das Christkind auch in diesem Jahr wieder mit einem Adventskalender verkürzen. Noch sind nicht alle Türchen gefüllt, aber wir sind fleißig dran und schaffen das sicher auch noch rechtzeitig…

Habt es schön, bis ganz bald beim ersten Türchen!

Alles Liebe,

eure Hummeln

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Windeltasche Tutorial & Freebook

Turorial Windeltasche

Windeltaschen gibt es in unzähligen Varianten. Wir zeigen euch heute eine Variante, die super schnell zu nähen ist und mit den vier Innentaschen genügend Platz bietet für Windeln, Feuchttücher, Ersatzbody, Cremes, Salben und was ihr beim Wickeln sonst so braucht.

Eine tolle Geschenkidee für frisch gebackene Eltern, denn Windeltaschen kann man nicht genug haben 🙂 Und eine wunderbare Möglichkeit zur Stoffresteverwertung.

Ihr benötigt

  • Baumwolle und/oder einen  festeren Stoff wie Cord oder Jeans
  • leichte Bügeleinlage (z.B. von Vlieseline)
  • Gummiband oder Gummikordel
  • Zuschneidelineal, Bügeleisen, Stoffschere und/oder Rollschneider  und/oder Zickzackschere,
  • Stecknadeln, einen Stoffmarker / Stoffkreide

Schnitt

Die Windeltasche besteht aus je einem Außenteil, einem Innenteil und 4 Taschen (die beiden unteren sind etwas größer). Im Freebook ist ein Schnittmuster zum Ausdrucken enthalten. Da die Schnittteile nur rechteckig sind, kann man sie auch direkt auf dem Stoff abmessen – je nach Vorliebe.

Die Maße der einzelnen Teile sind wie folgt (Nahtzugabe von 1cm ist bereits enthalten):

Windeltasche Schnittteile

Und so geht es

Überlegt zunächst, wie ihr eure Windeltasche gestalten wollt. Welcher Stoff soll außen sichtbar sein, welcher innen und wie sollen die Taschen aussehen? Für das Außenteil bzw. das Innenteil empfehlen wir festere Materialien wie Jeans, alternativ können leichere Stoffe mit Bügeleinlage verstärkt werden.

Je 1 Außenteil, 1 Innenteil, 2 größere Taschen und 2 kleinere Taschen zuschneiden und falls nötig mit Bügeleinlage verstärken. Die Bügeleinlage sollte rundherum ca. 1cm kleiner sein als das zu verstärkende Stoffstück, das erleichtert das Aufbügeln. Wenn auf das Außenteil noch etwas appliziert oder aufgebügelt werden soll, dann sollte das zuerst gemacht werden.

Die 4 Taschenteile werden jeweils mittig gefaltet und gebügelt. Die gefalten Taschen haben folgende Maße:

  • große Tasche: 150 cm breit x 290 cm hoch
  • kleine Tasche: 140 cm breit x 290 cm hoch

Die kleine Tasche jeweils auf die große Tasche stecken. Die offenen Kanten liegen dabei bündig. Die gefalteten Enden sind leicht versetzt. Taschen mit Stecknadeln verbinden.

Eine der beiden oberen Taschen unterteilen wir in kleine Fächer (z.B. für Salben oder anderen Kleinkram). Hierfür gewünschte Linien auf die Tasche zeichnen und entlang dieser Linien mit dem steppen.

Das Innenteil mit der rechten Stoffseite nach oben legen. Die beiden gesteckten „Doppel-Taschen! so auf dem Innenteil platzieren, das die Bruchkanten zur Mitte des Innenteils zeigen und die offenen Kanten der gefalteten Taschen nach außen zeigen. Taschen am Innenteil befestigen (mit Stecknadeln oder Klammern).

Die Innentaschen auf dem Innenstück knappkantig mit dem Geradstich der Nähmaschine fest steppen.

Das Gummiband auf der rechten Innentasche an der gewünschten Position mit Stecknadeln oder Klammern befestigen. Wenn das Gummiband eine Vorder- und Rückseite hat, muss die schöne Seite nach oben zeigen. Darauf achten, dass die Enden des Gummibands oben und unten ca. 1 cm über die Tasche hinausragen  und dass das Gummi innen liegt.

Nun das Gummiband oben und unten knappkantig fest steppen. Wenn eine Gummikordel verwendet wird, ein paar Mal vor und zurück über die Kordel nähen, damit diese nachher nicht verrutscht.

Als nächstes das Außenteil rechts auf rechts auf das verarbeitete Innenteil legen, fest stecken und beide Teile zusammennähen. Unbedingt eine Wendeöffnung lassen. An den Ecken die Nahtzugabe etwas zurück schneiden., das erleichtert das Wenden in den Ecken. Bei fransenden Stofen kann außerdem entlang der Naht mit einnem Zickzackstich versäubert werden – vor allem, wenn nicht mit einer Zickzackschere zugeschnitten wurde.

Windeltasche wenden, Ecken mit einem spitzen Gegenstand (z.B. Essstäbchen) ausformen. Tasche bügeln.

Zum Schluß noch die Wendeöffnung mit einem Leiterstich (Matratzenstich) per Hand schließen.

Befüllen. Fertig.

Das Tutorial gibt es auch als Freebook zum Herunterladen (ein Klick auf das Bild führt zum Freebook):

Freebook Windeltasche

Hummelige Grüße und viel Spaß beim Nähen!

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Tutorial: superschnelle Babymütze

Babymütze Tutorial

Hallo Ihr Lieben,

Mützen kann man ja eigentlich nie genug haben, oder? Babys wachsen auch da schneller raus, als wir „Wo ist die Mütze“ fragen können und die größeren verlegen-vergessen-verlieren ihre immer wieder…. Deshalb zeigen wir euch heute, wie ihr ganz einfache Mützen nähen könnt – und die sind fast schneller genäht als verloren!

Ihr braucht lediglich jeweils einen Stoff für die Außen- und Innenseite der Mütze – die Maße der Schnittteile könnt ihr der Tabelle unten entnehmen. Die Stoffe sollten dehnbar sein – gut eignen sich zum Beispiel Jersey, Jacqard und Sweat. Wenn die Mütze etwas wärmer sein soll, haben wir gute Erfahrung gemacht mit Innenseiten aus (Baumwoll-) Fleece, Plüsch, Frottee und Nicky.

Außerdem braucht ihr natürlich die üblichen Nähwerkzeuge: Stecknadeln, Schere (oder besser: Rollschneider, Lineal und Schneidematte), passendes Nähgarn, eine Nähnadel, Nähmaschine (oder Overlockmaschine).

Um die richtige Größe auszuwählen braucht ihr außerdem den Kopfumfang des Mützenempfängers – wir haben zwar das durchschnittliche Alter in die folgende Tabelle aufgenommen, die Kopfumfänge variieren aber doch erheblich.

Sucht euch in der Tabelle die passende Größe aus und die zugehörigen Maße der Schnitteile:

Babymütze Maßtabelle

 

Übertragt die Maße gemäß der Skizze auf den Stoff (oder erstellt euch ein Papierschnittteil) – beachtet, dass die Maße noch keine Nahtzugabe enthalten, die müsst ihr unbedingt noch dazugeben!

Babymütze Schnitteil Skizze

Und so wird die Mütze genäht: Tutorial: superschnelle Babymütze weiterlesen

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Tutorial: ein Wasen-Outfit für ein Hummelmädchen

Wasen-Outfit

Hallo ihr Lieben,

Es ist wieder Volksfest-Zeit in Stuttgart und besonders die großen Hummelmädchen sind begeistert von Kettenkarrussell, Achterbahn, Losbude und Autoscooter! Zwischen all den Tracht-tragenden Menschen kommt dann spätestens bei der Zuckerwatte der Wunsch nach einem eigenen Dirndl auf. Aus verschiedenen Gründen entscheiden wir uns immer wieder gegen ein (mehr oder weniger) echtes Dirndl und machen unsere Mädels dann etwas einfacher (und alltagstauglicher) schick! Der Tüll-Rüschen-Rock, den ich vor zwei Jahren genäht habe, passt nun wirklich nicht mehr, das passende T-Shirt habe ich schon vor einem Jahr zum Flohmarkt gebracht – es war also allerhöchste Zeit, ein neues Wasen-Outfit zu nähen!

Das T-Shirt ist ein einfaches Schmetterling-Shirt (an Saum, Arm- und Halsausschnitten nur mit einem Rollsaum versäubert) mit einem Wasen-Mädel-Bügelbild. Für den Rock habe ich einen Kolibri am Saum mit einer Zackenlitze versehen -wie das und die Schürze genäht werden, zeige ich euch unten.

Wasen-Outfit Zutaten

Ihr braucht:

  • den zugeschnittenen Rock
  • Zackenlitze in Länge des Saums (das könnt ihr ganz einfach am Schnittmuster ausmessen)
  • Gummiband oder Bündchen für den Hüftbund (am besten die Länge am Kind abmessen)
  • für die Schürze (hier in Größe 134) ein rechteckiges Stück dünner, unelastischer Stoff, 104 cm breit und 45 cm hoch
  • Für das Schürzenband drei Stoffstreifen, 10 cm hoch und zweimal 120 cm breit und einmal 45 cm breit

Und so näht ihr das Wasen-Outfit: Tutorial: ein Wasen-Outfit für ein Hummelmädchen weiterlesen

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Tutorial: feierliche Tischdeko – Serviettenringe

Serviettenringe

Wenn alle Geschenke schon eingepackt, diverse Menüs geplant und eigentlich alles fertig ist – dann kommen wir Hummeln noch mit dem letzten i-Tüpfelchen für eure Festtafel um die Ecke! Denn wann, wenn nicht an Weihnachten, braucht man schon Serviettenringe? Wir haben unsere aus grauem Filz gemacht und mit neonfarbenem Garn sowie den tollsten Schätzen aus der Knopfsammlung verziert:

(Und wenn ihr auch noch Servietten braucht, dann werft doch nochmal einen Blick hinter das 9. Türchen.)

Für die schnellen Serviettenringe braucht ihr:

  • 2 mm dicken Filz, für jeden Serviettenring benötigt ihr etwa 20 x 6 cm
  • hübsche Knöpfe mit 2 – 3 cm Durchmesser
  • neonfarbenes Nähgarn
  • Masking Tape, Schere, Nähnadel, Nähmaschine, Markierstift
  • Papier und Drucker
  • Das Schnittteil bekommt ihr hier zum runterladen und ausdrucken.

Serviettenring

Und so gehts:

Druckt das Schnittteil aus, schneidet es aus und klebt es mit kleinen Masking-Tape-Röllchen auf dem Filz. Schneidet den Filz genau wie die Vorlage aus – ihr benötigt keine Nahtzugabe. Übertragt die Markierungen für Knopfloch und Knopf auf den Filz (das geht am einfachsten, wenn ihr die Vorlage an dieser Stelle einschneidet, wegklappt und mit Trickmarker die Stellen markiert).

Die T-förmige Markierung für das Knopfloch zeigt euch nur, wo das Knopfloch anfangen soll (am oberen Strich des T), die Länge des Knopflochs ist abhängig von eurem Knopf. Probiert am besten auf einem Reststück aus, wie groß das Knopfloch sein muss und wie die Knopflochfunktion eurer Nähmaschine funktioniert (findet ihr die Bedienungsanleitung noch? Die hilft da auch ;-)) – dann könnt ihr das Knopfloch auch auf dem zugeschnittenen Filz an die markierte Stelle nähen. Schneidet das Knopfloch vorsichtig auf und testet nochmal, ob der Knopf hindurchpasst.

Als letztes näht ihr den Knopf von Hand an die zweite Markierung – und wiederholt alle Schritte, bis ihr genug Serviettenringe für ganze Familie und alle eure Gäste habt! (Oder, wie wir – bis alle tollen Knöpfe verarbeitet sind!)

Viel Spaß beim Nähen!

Eure Hummeln

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Tutorial: Tablettasche aus Filz

Tutorial Tablettasche

Braucht ihr noch Last-Minute-Geschenke? Denn wenn wir ehrlich sind, bleibt für Aufwändiges eigentlich keine Zeit mehr. Weihnachten rückt immer näher und es ist noch soooo viel zu tun. Das heutige Tutorial wird eure Pläne sicherlich nicht durcheinander bringen, denn die Tablettasche ist wirklich in wenigen Minuten genäht. Nichtsdestotrotz sieht sie puristisch schick aus und macht auch unterm Baum was her.

Für die Hülle braucht ihr:

  • 80 x 25 cm Filz (mind. 3 mm dick), alternativ stabilen, dicken Strick oder vergleichbare Materialien
  • 13 cm Band als Verschluss (mind. 2 cm breit), z.B. Lederband, Gummiband oder wonach euch der Sinn steht
  • 2 paar Druckknöpfe (z.B. KamSnaps)
  • Ledernadel für die Nähmaschine und entsprechendes reißfestes Garn
  • Klammern, Stoffschere/Rollschneider, Schneiderkreide/Trickmarker, Nähmaschine
  • und natürlich unser Schnittmuster (hier herunterladen)

Die richtige Größe:

Nachdem ihr das Schnittmuster ausgedruckt und zusammengeklebt habt, legt das Tablet auf das Schnittteil, um zu prüfen, ob die Tasche groß genug ist. Links und rechts sollte je noch 1,5- 3 cm Spiel sein. Dann passt das Tablet komfortabel hinein. Ansonsten solltet ihr das Schnittteil entsprechend verbreitern oder schmaler zeichnen. Sind größere Abweichungen vom Schnittteil nötig, kann man auch mit den Skalierfunktionen des Druckers spielen.

Und so geht es:

Schnittmuster samt Knopfmarkierung auf den Stoff übertragen und zuschneiden. An der Bruchmarkierung so falten, dass die Taschengriffe übereinanderliegen. Sollte euer Stoff eine rechte und eine linke Stoffseite haben, beim Falten darauf achten, dass die rechte Stoffseite außen ist. Nun die Seiten mit Klammern fixieren und die Seitennähte knappkantig (3-5 mm) mit der Nähmaschine schließen.

Je nachdem welches Band als Verschluss verwendet wird, muss dieses evtl. vorbereitet werden. Bei fransenden Bändern sollten die Ränder vorab leicht mit einem Feuerzeug angesengt werden, damit sie nicht aufribbeln.
Das 13 cm lange Band links und rechts um 2 cm nach innen falten und absteppen. Links und rechts je einen Druckknopf mittig positionieren und entsprechend der Herstellerangaben anbringen. Anschließend das Band an die Knopfmarkierungen auf dem Schnittteil halten und die eingezeichnete Position überprüfen (vor allem bei nicht dehnbaren Bändern). Gegebenenfalls Position korrigieren und auf beiden Seiten die Gegenstücke der Druckknöpfe anbringen.

Den Verschluss an der Tasche festmachen, fertig. Wir haben ja versprochen, dass es schnell geht 🙂

Viel Spaß beim Nähen und Verschenken,
eure Hummeln

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Tutorial: feierliche Tischdeko – kleine Brotkörbchen

kleine Brotkörbchen

Im Laufe des Adventskalenders haben wir euch einige Vorschläge zur feierlichen Tischdeko zum Fest gezeigt. Diese ergänzen wir heute mit einem weiteren Tutorial: kleine Brotkörbchen. Statt einer großen Brotschale auf dem Tisch bekommt jeder Gast ein eigenes kleines Körbchen. Passt wunderbar zu allen besonderen Anlässen.

Tutorial kleine Baguettekörbchen

Diese kleinen Brotkörbchen eignen sich besonders gut für nicht allzugroße Brotscheiben wie Baguette.

Schnittteile

Die Brotkörbchen bestehen aus je zwei Teilen: Bodenteil und Seitenteil. Je nachdem, ob ihr große oder kleine Scheiben am liebsten habt, könnt ihr die Größe entsprechend anpassen. Wir haben in diesem Tutorial die kleinen Körbchen genäht.

Maße Schnittteile Brotkörbchen

Für die kleinen Brotkörbchen benötigt ihr:

  • einen Innenstoff (z. B. Leinen oder einen  festeren Stoff wie Cord oder Jeans)
  • einen passenden Außenstoff (z. B. Baumwolle)
  • optional eine verstärkende Bügeleinlage (empfiehlt sich vor allem, wenn ihr zwei leichte Materialien verwendet)
  • Zuschneidelineal, Bügeleisen, Stoffschere (gerne Zickzackschere) und/oder Rollschneider
  • Stecknadeln, einen Stoffmarker / Stoffkreide
  • natürlich eine Nähmaschine
  • optional ein Sektglas 🙂

Und so geht es:

Beide Schnittteile je aus Innen- und aus Außenstoff zuschneiden. Wenn sowohl Innen- als auch Außenstoff leichte Materialien sind, sollten beide Schnittteile zusätzlich noch aus Bügeleinlage zugeschnitten werden und diese auf den Außenstoff gebügelt werden. Wir haben als Innenstoff festeres Leinen verwendet, so dass eine verstärkende Bügeleinlage nicht notwendig war.
Beide Seitenteile jeweils der Länge nach rechts auf rechts falten und die Seitennaht schließen. Anschließend die Viertelpositionen auf den Bodenteilen und auf den Seitenteilen markieren. Dann das Bodenteil (Außenstoff) rechts auf rechts auf das passende Seitenteil stecken (Viertelmarkierung auf Viertelmarkierung). Das Seitenteil leicht einschneiden, dann legt es sich besser auf das Bodenschnittteil. Beide Teile zusammennähen. Analog für den Innenstoff wiederholen.

Nahtzugabe um den Körbchenboden herum beim Innen- und Außenteil ein wenig zurückschneiden. Außenteil auf rechts wenden. Innenteil links auf links in das Außenteil stecken. Nahtzugaben der Seitenteile entweder exakt übereinanderlegen oder auf die gegenüber liegende Seite (gegenüber trägt weniger auf). Innenteil richtig in das Außenteil einpassen. Da die Brotkörbchen recht schmal sind, kann man sich beispielsweise mit einem Sektglas behelfen. So lässt sich alles etwas einfacher „zurecht zuppeln“.
Anschließend den oberen Rand des Außen- und Innenteils rundherum jeweils um 1 cm nach innen klappen und beide Teile zusammenstecken.

Den oberen Rand des Brotkörbchens knappkantig verstürzen (ca. 0,1-0,3 mm). Hierfür eignet sich z. B. der Reißverschlussfuß der Nähmaschine sehr gut. Körbchen nun noch nach außen falten – fertig! Alle Schritte für die Anzahl der Gäste wiederholen 🙂

kleine Brotkörbchen

Viel Spaß beim Nähen und beim späteren Genießen,

eure Hummeln

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Tutorial: doppelter Ofenhandschuh

doppelter Ofenhandschuh Tutorial

Hinter Türchen 15 versteckt sich heute ein Tutorial für einen doppelten Ofenhandschuh. Dieser eignet sich sowohl als schickes und nützliches Teil in der eigenen Küche als auch wunderbar als Last-Minute-Geschenk. Für die Oma oder Schwiegermutter oder eine Freundin, die gerne backt…

 

Kennt ihr die doppelten Ofenhandschuhe? Diese sind vor allem im englischsprachigen Raum verbreitet. Wir finden sie sehr praktisch, weil nicht nur die Hände vor Hitze geschützt sind, sondern auch die Unterarme. Der Doppelhandschuh legt sich um die heiße Backform und schützt den Bäcker. Ein weiterer Vorteil: Ihr müsst nie den zweiten Handschuh suchen 🙂

doppelter Ofenhandschuh Tutorial

Für den doppelten Ofenhandschuh braucht ihr:

  • 35-40 cm nicht elastischen Stoff (bei einer Stoffbreite von mind. 140cm), z. B. Webware, Jeans, Popeline oder vergleichbare Materialien.
    Wenn ihr zwei verschiedene Stoffe für Innen und Außen verwenden wollt, dann jeweils 17-20 cm vom Innen- und Außenstoff
  • 40 cm Volumenvlies, z.B. Thermolam 272 von Vlieseline
  • 240 cm Schrägband zum Einfassen
  • Stecknadeln/Klammern, Stoffschere/Rollschneider, Nähmaschine, Bügeleisen, Schneiderkreide
  • und natürlich unser Schnittmuster (hier herunterladen)

Und so geht es:

Tutorial: doppelter Ofenhandschuh weiterlesen

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Tutorial: Zaubertasche

Zaubertasche Designbeispiel

Heute zeigen wir euch unsere Version der Origami-Taschen, die ihr schon seit einigen Jahren im Netz finden könnt – das Prinzip unserer Zaubertasche ist ähnlich, allerdings haben wir noch eine Innentasche hinzugefügt (super-praktisch für Schlüssel, Handy oder anderen Kleinkram, der sonst in den Tiefen der Tasche verloren geht), mit abgenähten Ecken ein bisschen Volumen geschaffen und einen schicken Griff aus Paracord geknotet. Aus euren schicken Stoffschätzen genäht ist die Tasche ein prima Geschenk!

Ganz am Ende dieser Anleitung könnt ihr auch noch einen Link finden, unter dem ihr die Anleitung als Freebook herunterladen könnt!

Für die Zaubertasche braucht ihr:

  • Für Außen- und Innenseite jeweils 40 – 50 cm nicht dehnbaren Stoff, jeweils über die gesamte Stoffbreite (da bleibt dann eventuell noch ein Rest übrig)
  • Für die Innentasche ein etwa 35 cm langes und 18 cm breites Stückn nicht dehnbaren Stoff (das kann zum Beispiel ein Rest der Außentasche sein)#
  • Reißverschluss für die Innentasche, ca 20 cm lang – wir haben Endlosreißverschluss benutzt
  • Paracord, ca 1,50 m
  • Doppelseitiges Klebeband z.B. „stylefix“ von „farbenmix“
  • Bügeleinlage zur Verstärkung (besonders wichtig, wenn ihr sehr feine Stoffe verwendet)

Zaubertasche Material

Schnittmuster vorbereiten und Zuschnitt:

Der Clou an der Zaubertasche ist, dass ihr sie ganz einfach vergrößern oder verkleinern könnt – ganz wie ihr wollt, oder an euren Stoff angepasst. Das Schnittteil für die Tasche ist ein einfaches Rechteck, das dreimal so breit wie lang sein muss. Für die Tasche oben haben wir das Schnittteil 35 cm lang und 105 cm breit gewählt. Außerdem solltet ihr euch an den langen Seiten jeweils einen Punkt markieren, der genau das Maß einer kurzen Seit von der Ecke entfernt ist. Die Markierung für die Innentasche (15 cm lang und 1,5 cm breit) liegt auf der gedachten Linie von einer Ecke zur gegenüberliegenden Markierung auf der Längsseite.

Das Schnittteil für die Innentasche sollte etwa 35 cm lang und 18 cm breit sein – eine Skizze für die Schnittteile seht ihr hier:

Zaubertasche Schnittteile

Das Schnittteil könnt ihr entweder direkt auf den Stoff zeichnen oder zuerst auf Papier und dann auf den Stoff übertragen – so könnt ihr das Schnittmuster mehrfach verwenden und müsst nicht bei jeder Tasche erneut ausmessen. Denkt auf jeden Fall daran, noch eine Nahtzugabe zum Schnittteil dazu zu geben – wir machen die Nahtzugabe meistens 1 cm breit. Schneidet das Schnittteil für Innen-und außenseite der Tasche jeweils einmal aus beiden Stoffen zu. Übertragt dabei alle Markierungen auf den Stoff – nur die Position der Innentasche benötigt ihr ausschließlich auf dem Stoff für die Innenseite. Die Innentasche benötigt ihr nur einmal. Wir haben eine Zickzack-Klinge des Rollschneiders zum Zuschneiden benutzt – so fransen die Stoffe nicht aus und wir sparen uns das Versäubern.

Und so wird genäht:

Verstärkt die Stelle, an der die Innentasche eingenäht werden soll, von links mit einem Stück Bügeleinlage – das ist besonders wichtig, wenn ihr sehr dünne Stoffe verwendet. Dann legt ihr den Stoff für die Innentasche rechts auf rechts auf die Markierung für die Innentasche. Dabei ragt der Stoff der Innentasche an drei Seiten etwa 1,5 cm über die Markierung hinaus. Näht entlang der Taschenöffnung (im Bild rot) und schneidet die Öffnung ein: mittig eine gerade Linie schneiden, bis ca. 1 cm vor Ende der Öffnung und von dieser Stelle aus diagonal in die Ecken schneiden.

Zieht den Stoff für die Innentasche durch die Öffnung und bügelt die Innentasche. Klebt den Reißverschluss mit doppelseitigem Klebeband hinter die Öffnung für die Innentasche und näht ihn von rechts an. Achtet dabei darauf, dass der Reißverschluss zur Hälfte geöffnet ist.

Faltet die Innentasche wie auf dem Bild und schließt die drei offenen Seiten. Achtet darauf, den Stoff der Tascheninnenseite nicht mit festzunähen.

Ab jetzt näht ihr Innen- und Außenseite der Tasche gleich: Faltet das Stoffrechteck so, dass eine Ecke auf dem nächstgelegenen Knips liegt (die Nahtzugabe ragt über den Knips hinaus) und näht diese Seite bis zum Knips. Faltete und näht die gegenüberliegende Ecke genauso. Wenn ihr nun an den noch ungenähtent Ecken anfasst und die Tasche ein wenig ausschüttelt, seht ihr schon die Form des Taschenkörpers.

Nun wird der Taschenboden genäht: Zieht die Tasche so auseinander, dass die Naht (im Bild rechts) außen verläuft. Zeichnet mit einem Geodreieck eine Nahtlinie ein, die 3 cm von der Spitze entfernt ist und näht die Ecke ab. Wiederholt das an der anderen Ecke. Schiebt Innen- und Außenseite der Tasche rechta auf rechts ineinander und schließt die offene Kante. Lasst dabei eine Wendeöffnunf von etwa 10 cm offen. Wendet die Tasche durch die Wendeöffnung, bügelt die Tasche und steppt die obere Kante der Tasche knappkantig ab – damit schließt ihr auch die Wendeöffnung.

Legt die spitzen Enden der Tasche übereinander und und vernäht sie – so entsteht der Taschenhenkel.

Für den Taschengriff legt ihr das Paracord unter den Taschenhenkel – achtet darauf, dass beide Enden des Paracords gleich lang sind. Legt die rechte Seite über den Griff und unter das linke Ende des Paracords. Zieht das linke Ende unter dem Henkel und durch die rechte Schlaufe und zieht an beiden Enden den ersten Knoten fest. Legt nun das linke Ende über den Henkel und unter das rechte Ende. Das rechte Ende wird unter dem Henkel und durch die linke Schlaufe gezogen. Zieht den Knoten fest und wiederholt diese beiden Knoten bis der Griff lang genug ist. Schneidet die Enden des Paracord knappkantig ab, schmort sie mit einer Flamme an und drückt sie mit einem Stück Holz oder dem Ende des Feuerzeugs an.

Fertig! Die komplette Anleitung könnt ihr euch auch als Freebook herunterladen!

Wir haben noch eine zweite, etwas größere Tasche genäht – die könnt ihr bequem über die Schulter hängen und es passt eine Menge hinein! Dafür haben wir das Schnittteil auf 40 cm Länge und 120 cm Breite vergrößert:

Zaubertasche Designbeispiel

Viel Spaß beim Nähen!

Eure Hummeln

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