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Rüschenshirt und Riesenrolli

(Ein Patternhack zu Murmeltier und Amsterdam aus der Feder von Miriam „mecki_macht…“ )

Geht’s euch auch so, dass ihr trotz einer großen Anzahl an Schnittmustern in eurem Nähzimmer doch auch einzelne Lieblinge habt, weil sie einfach super an euch sitzen oder sie sich richtig „sympathisch“ nähen lassen?

So geht’s mir mit dem Hoodie Amsterdam und mein Teeniemädchen mag Hoodie Murmeltier. Aber dieses Mal sollten die schönen CozyDots ohne Kapuze und mit einem anderen Style umgesetzt werden.

Was soll ich sagen: Wir sind im Rüschenfieber und für die kühlere Jahreszeit sind auch weite Rollkragen einfach toll zu tragen und erlauben es, auf das ewige Sortieren von Schals zu verzichten…

CozyDots
CozyDots navy/wollweiß mit Rüschen und bordeaux/beere mit Rollkragen

 

CozyDots
CozyDots als Murmeltier und Amsterdam im Patternhack von ‚mecki_macht‘

 

So hat jede von uns ihre Lieblingsfeatures ans bewährte Schnittmuster drangebastelt gekriegt, und zwar so:

Rüschenalarm am Hoodie Murmeltier

Im ersten Schritt legt man fast, auf welcher Höhe die Rüschen ansetzen sollen. Wenn man die Rüschen am Oberarm beginnen lassen will, ist ca. 3 cm unterhalb des Achselpunktes eine gute Stelle, um den Ärmel zu unterteilen. Wichtig ist bei einer Teilung des Ärmels, die Nahtzugabe an beiden Teilen dazuzurechnen, sonst wird der Ärmel womöglich zu kurz.

Für die Rüschen habe ich die passende Bündchenware gewählt und zwei Streifen vorbereitet, wobei der eine – später der obere – Streifen etwas schmaler berechnet ist als der später darunter liegende Streifen. Die Länge der Streifen bestimmt, wie stark der Rüscheneffekt ausfällt und ist natürlich Geschmackssache. Indem man die Streifen vor dem Festnähen bereits eingereiht anhält, hat man eine Vorstellung und kann variieren.

Als erstes habe ich die schmalere Rüschenreihe zwischen die beiden Ärmelteile gelegt und alles gemeinsam mit der Overlock verbunden. Die zweite Rüschenreihe habe ich mit einem Zickzack-Stich direkt unter der gerade genähten Stelle festgenäht.

Somit ist der Ärmel bereit, um ihn wie üblich an Vorder- und Rückenteil zu nähen und den Pulli als Shirt mit Rundhalsausschnitt fertigzustellen.

CozyDots

Rollkragen an Amsterdam

Anstelle von einem Loop wollte ich einen weiten gemütlichen Rollkragen umsetzen, der aber unbedingt schön fallen und nicht einfach irgendwie formlos am Hals anliegen sollte. Ich habe ins Schnittmuster des Kapuzenteils gelb eingezeichnet, wie voluminös ich mir meinen Wunschkragen vorgestellt habe. Die geschwungene Linie der Kapuze habe ich übernommen, so dass das Kragenteil perfekt an den Halsausschnitt gepasst hat und sich auch schön legt.

Der Rollkragen wird etwas voluminöser, indem man ihn mit einem passenden Jersey doppelt, bevor man den Rollkragen an den Halsausschnitt näht. Für mich hat der Rollkragen so den optimalen Stand – er ist halsfern und engt nicht ein, aber ist groß genug, dass er einen Kuscheleffekt hat.

CozyDots
Hoodie Amsterdam mit gemütlichem Rollkragen

Dass wir beide uns mit unseren Spezialversionen wohl fühlen, kann man glaub ich sehen – könnte sein, dass es noch weitere Rüschenvarianten für uns geben wird…

Miriam „Mecki macht…“

CozyDots
CozyDots im Patternhack

Wir Hummeln sagen danke euch beiden! Danke für die wunderschönen Kreationen und das Tutorial. Wir freuen uns auf mehr,…

 

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Kuschelig hoch zehn

Damen Hoodie Amsterdam

Habt ihr schon einmal bei einem Sew-Along mitgenäht? Ich habe bislang immer die Ergebnisse anderer bewundert, aber nie mitgemacht. Aber jetzt!!! Ein „Hoodie mit dem gewissen Etwas“ (#HMDGE) sollte genäht werden. Die Gelegenheit habe ich genutzt: der Stoff (ein absolut kuscheliger Sweat von Lebenskleidung) und auch das Kapuzenfutter (ein noch viel kuscheliger Plüsch von C. Pauli) waren schnell ausgewählt. Beim Schnittmuster musste ich auch nicht lange nachdenken und habe zu unserem Hoodie Amsterdam mit extra hohem Kapuzensteg gegriffen. Für den Kuschelfaktor hoch 10 habe ich mich zusätzlich zum kuscheligen Stoff für verlängerte Ärmelbündchen mit Öffnungen für die Daumen entschieden.

Um ein Daumenloch (eine Daumenöffnung?) in die Ärmelbündchen einzunähen benötigt ihr lediglich etwas mehr Bündchenstoff und (auf jeden Fall) eine Handnähnadel.

Ich habe das Ärmelbündchen um ca. 10 cm verlängert, um das Daumenloch unterbringen zu können. Das ursprüngliche Bündchen war 16 cm hoch, das neue ist nun 26 cm hoch. Zusätzlich habe ich eine Nahtzugabe von 1 cm verarbeitet. Schneidet das Bündchen entsprechend zu, versäubert die beiden Längsseiten mit einer Overlock- oder Zickzacknaht und faltet das Bündchen parallel zum Fadenlauf rechts auf rechts.

Nun könnt ihr mit Stecknadeln oder Schneiderkreide die Öffnung markieren. Ich habe von jeder Seite einen Abstand von 45 mm gewählt, dann Daumenöffnungen von 65 mm. Damit bleiben in der Mitte 40 mm. Faltet das Bündchen in der Hälfte und legt eure Hand entsprechend der Markierungen auf das Bündchen. Sofern die Markierungen für euch passen könnt ihr nun die Nähte schließen. Verwendet einen elastischen Stich und verriegelt die Nähte sorgfältig.

Bügelt die Nahtzugabe auseinander und faltet das Bündchen links auf links. Die beiden Öffnungen liegen nun übereinander. Fixiert die Öffnung mit Stecknadeln.

Jetzt verbinden wir die beiden Öffnungen noch mit einer Handnaht. Ein Leiterstich aus Garn in der Farbe des Ärmelbündchen verschwindet optisch in der Falte. Jetzt könnt ihr das Ärmelbündchen wie gewohnt am Ärmel annähen – auch bei dieser Variante habe ich die Nähte von Ärmelbündchen und Ärmel aufeinander gelegt.

Ich bin total glücklich mit meinem Kuschelhoodie und werde sicher noch mehr davon nähen – trotz Handnaht 😉

Alles Liebe,

Elke

(Mehr zum Sew-Along und weitere Hoodies mit dem gewissen Etwas findet ihr bei EllePuls oder auch mit #HMDGE )

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Tutorial: Aufgesetzte Tasche

Aufgesetzte Taschen nähen

Hallo ihr Lieben,

Es ist schon eine ganze Weile seit unserem letzten Tutorial für euch vergangen, deshalb starten wir leicht aber effektvoll mit einer einfachen aufgesetzten Tasche. Diese Taschen könnt ihr – unabhängig von Nähten – platzieren wo ihr wollt: wir zeigen euch hier eine Gesäßtasche auf einer Treggings und eine Brusttasche auf einem Shirt, die Technik könnt ihr aber natürlich überall anwenden, wo ihr eine kleine Tasche braucht oder sie euch gefällt! Glaubt man unseren Kindern, ist die Tasche sowieso unverzichtbar – wo sonst sollten sie das Geld für das nächste Eis, den Zettel mit der Adresse der neuen Urlaubsfreundin oder die Probe aus dem Sandkasten am Lieblingsspielplatz aufbewahren? Und wir finden, so eine Tasche ist ja auch ganz hübsch – ihr könnt damit auf gemusterten Stoffen einen ruhigen Kontrapunkt setzen, schlichte Teile aufpeppen oder auch mal einen kleinen Fleck verstecken (wenn an eine taschentaugliche Position gekleckert wurde)….

Am leichtesten ist es einerseits, die Tasche auf das Schnittteil zu nähen, bevor es weiter verarbeitet wird. Andererseits ist die optimale Platzierung (z.B. bei Gesäßtaschen) leichter am fertigen angezogenen Kleidungsstück – und da die Taschen klein sind und einfach aufgenäht werden, geht auch das ohne größeres Gefummel. Da wir die Taschen aus und auf Jersey nähen, zeigen wir sie einlagig – doppellagig verstürzte Taschen würden hier leicht zu dick werden.

Für die Taschen benötigt ihr folgende Zutaten:

  • Stoff für die Tasche (Jersey)
  • leichte Bügeleinlage
  • Schnittmuster für die Tasche – wir haben hier den Schnitt für die beiden gezeigten Taschen (die Hose ist in Größe 134, das T-Shirt in Größe 116 – wenn ihr eine kleinere oder größere Tasche braucht, könnt ihr den Schnitt beim Ausdrucken mit der Skalierungsfunktion eures Druckers verkleinern oder vergrößern)
  • Pappe zum Erstellen einer Schablone zum Bügeln
  • Stecknadeln
  • Bügeleisen und -brett (oder hitzetaugliche Unterlage)
  • Schneiderkreide oder ähnliches
  • und natürlich das übliche: Nähmaschine, Garn, Schere…

Und so haben wir die Taschen genäht: Tutorial: Aufgesetzte Tasche weiterlesen

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Tutorial: Schlitze in der Seitennaht

Schlitze in der Seitennaht

Hallo Ihr Lieben,

Heute haben wir mal wieder ein Tutorial aus dem Bereich „hübsche Details“ (ist euch eigentlich die Stichwort-Wolke dort rechts schonmal aufgefallen? Wenn ihr auf eins der Stichwörter klickt, seht ihr alle Blogbeiträge zu diesem Thema) – wir zeigen euch, wie ihr ganz einfach einen Schlitz am Ende einer Seitennaht einfügt.

Prinzipiell funktioniert das an jedem Schnittmuster mit Seitennaht, am besten klappt es allerdings, wenn der Saum rechtwinklig zur Seitennaht verläuft, daher zeigen wir es am Beispiel Schmetterling.

Als erstes bereitet ihr euer Schnittmuster vor: Für den Schlitz benötigt ihr eine breitere Nahtzugabe – wir haben die nach dem Zusammenkleben des Schnitts auf dem Papier eingezeichnet. Zusätzlich zur 1 cm breiten Nahtzugabe haben wir für den 5 cm langen Schlitz einen weiteren cm zugegeben und den Übergang leicht abgerundet. Die Saumzugabe haben wir mit 1,5 cm angezeichnet. Auf dem Bild haben wir die Zugaben orange eingefärbt:

Schlitze in der Seitennaht

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Tutorial: Biese an der Leggings Gazelle

Biese an Leggings

Hallo ihr Lieben,

Nicht nur unsere eigenen Töchter sondern auch die der Probenäherinnen finden die Leggings Gazelle so bequem, dass sie sie am liebsten gar nicht mehr ausziehen wollen! Und da ist es natürlich toll, dass Leggings fast schneller genäht als gekauft sind.

Und mitten im Leggings-Rausch haben wir dann den wunderschönen Jeans-Jersey von c.pauli entdeckt – klar, dass daraus auch eine Gazelle werden musste! Der schlichte Stoff passt (wie Jeans auch) ganz hervorragend zu all den bunten Stoffen und um ihm noch ein bisschen mehr Pepp zu verleihen, haben wir die Leggings um eine seitliche Biese mit Neonakzent ergänzt.

Biesen sind schmale, von rechts abgesteppte Falten und wie ihr die ganz leicht in die Leggings näht, zeigen wir euch hier. Ihr benötigt:

  • das ausgedruckte und zusammengeklebte Schnittmuster für die Leggings
  • den Stoff (natürlich ;-))
  • ein langes Lineal (wir benutzten ein 60 cm langes Quilt-Lineal)
  • ein Kopierrädchen
  • festes Nähgarn, Nähmaschine, Bügeleisen und -brett

Und so geht’s: Tutorial: Biese an der Leggings Gazelle weiterlesen

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Tutorial: Rom als Bluse

Tutorial Rom als Bluse

Hallo Ihr Lieben,

Dass Rom unser Lieblingsshirt ist könnt ihr nicht nur daran erkennen, dass wir es mit euch zusammen nähen wollen, sondern auch an der Menge der Shirts, die wir euch in der Hummelhonig-Selbermachen-Facebookgruppe zeigen. Mittlerweile können wir wohl den ganzen Sommer lang Rom tragen ohne dass es jemandem auffallen würde, dass das immer derselbe Shirtshirt ist… Und je öfter wir den Schnitt nähen, desto mehr Variationsmöglichkeiten fallen uns natürlich ein – wir haben schon die Halseinfassung gegen Bündchen getauscht, Paspeln in die Schulternaht genäht und die Kanten offen gelassen – jetzt holen wir Rom aus der T-Shirt-Ecke und gehen einen Schritt auf die Bluse zu, denn wir haben die Vorderseite aus einem gewebten Viskosestoff genäht und die Rückseite aus Viskosejersey.

Diese Variante ist einerseits immernoch total bequem, andererseits durch die Webware schon bürotauglich und im Hochsommer luftig-frisch zu tragen! Ihr braucht dazu:

  • Webware für die Vorderseite: 75 cm reichen für alle Größen. (Wir haben die dunkelblaue Javanaise mit dem kleinen weißen Muster bei alles-fuer-selbermacher gefunden – da gibt es eine schöne Auswahl an Blusenstoffen!)
  • Jersey für die Rückseite, Hüftbund und Ärmelbündchen: 95 cm reichen für alle Größen.
  • Jerseyeinfassband – entweder gekauft oder selbst gemacht (dann passt es ganz sicher genau und ihr könnt die Breite bestimmen)
  • Schnittmuster Rom
  • Stecknadeln, Rollschneider und Lineal

Rom als Bluse Zutaten

Und so haben wir das Shirt in der Blusenvariation genäht: Tutorial: Rom als Bluse weiterlesen

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Tutorial: Tropfenverschluss mit Schleife

Tropfenverschluss

Hallo ihr Lieben,

In der Probenähgruppe für Gazelle und Strauß haben wir diese sommerliche Variante des Shirts Strauß bereits gezeigt. Sie hat gleich zwei Besonderheiten: zum einen haben wir sie aus Webware genäht (das funktioniert aber nur bei schmalen Kindern und legeren Schnitten – ansonsten greift lieber zu Schnittmustern, die für Webware gemacht sind), zum anderen haben wir statt des vorgesehenen Belegs am Halsausschnitt einen Tropfenverschluss mit einer Schleife aus Schrägband gearbeitet. Und wie das geht, zeigen wir euch heute hier:

Ihr benötigt dazu

  • das bis auf den Halsausschnitt fertig genähte Shirt. Da der Ausschnitt eingefasst wird, braucht ihr hier keine Nahtzugabe.
  • Bügeleinlage, passend zum Stoff
  • einen Rest des Shirtstoffs
  • Schrägband – etwa 1,50 m
  • Stecknadeln

Und so geht’s

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Saumvarianten: offene Kanten und Rüschen

Saumvarianten: offenkantig und mit Rüschen

Hallo ihr Lieben,

Wir nähen gerade jede Menge Shirts und Kleider für die Hummelkinder – denn irgendwann muss es ja mal dauerhaft warm werden! Die klaren Hummelhonig-Schnitte und einfarbige Stoffe haben uns zum Spielen eingeladen und daher zeigen wir euch heute zwei Varianten zur Saumgestaltung: zuerst eine einfache offenkantige Verarbeitung (offenkantig bedeutet, dass die Stoffkanten nicht versäubert werden und sichtbar sind) an Arm- und Halsausschnitten eines Schmetterling-Shirts und dann noch eine Variante mit Rüschen an den Armausschnitten eines Ameisen-Tops.

Ihr braucht dazu:

  • das jeweilige Shirt, fertig genäht bis auf die Säume. An den Säumen wird (ausnahmsweise) keine Nahtzugabe benötigt, wenn ihr die also schon zugeschnitten habt, dürft ihr sie wieder abschneiden.
  • Streifen aus Jersey – für das rosafarbene Shirt haben wir eine Kontrastfarbe gewählt, für die Rüschen am mintfarbenen den gleichen Stoff. Die Streifen sind bei unseren Beispielen 3 cm hoch und gehen über die gesammte Stoffbreite. Für das mintfarbene Shirt haben wir zwei Streifen gebraucht, beim rosafarbenen reichte einer.
  • Stecknadeln
  • Gummiband (nur für die Rüschenkante)

Saumvarianten: offenkantig und mit Rüschen

Und so haben wir die Säume genäht: Saumvarianten: offene Kanten und Rüschen weiterlesen

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Tutorial: Leistentaschen

Hallo Ihr Lieben,

Heute zeigen wir euch, wie ihr Leistentaschen näht. Leistentaschen werden mitten in ein Schnittteil gesetzt, der Taschenbeutel liegt dann innen. Von außen sieht man bei Leistentaschen nur die Leiste – einen Stoffstreifen, der die Taschenöffnung ausfüllt.

Leistentaschen könnt ihr in Hosen, Röcke, Pullover oder Jacken einsetzen. In den Hummelhonig-Ebooks haben wir sie für den Pullunder Fuchs und das Damensweatshirt Amsterdam verwendete – und von dort haben wir auch die Fotos für dieses Tutorial ausgeliehen.

Um die Leistentaschen zu nähen braucht ihr:

  • das bereits zugeschnittene Schnittteil, in das ihr die Tasche einsetzen wollt (wir zeigen euch die Tasche in einem Sweatshirt-Vorderteil)
  • Bügeleinlage passend zum Stoff – in diesem Fall geht es nicht darum, den Stoff zu versteifen oder mehr Volumen zu erzeugen, sondern nur darum, den Stoff am Ausfransen zu hindern
  • Stoff für den Taschenbeutel, z.B. dünnen Jerseystoff
  • Stoff für die Leiste, z.B. Bündchenware
  • Bügeleisen
  • Heftgarn oder alternativ Nähgarn in einer kontrastierenden Farbe und eine Nähnadel
  • das Schnittmuster für Taschenbeutel, Taschenausschnitt und Leiste

Und so näht ihr die Leistentasche: Tutorial: Leistentaschen weiterlesen

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Tutorial: Kordel mit Ösen im Hüftbund

Softshell Pumphose Robbe

Hallo ihr Lieben,

Gestern hat Elke in der Hummelhonig Selbermachen Facebookgruppe diese Outdoorallzweckhose für das kleinste Hummelkind gezeigt – aus Softshell und mit Ösen und Gummikordel im Bund und bestens geeignet für das Entdecken von morgenfeuchten Frühlingswiesen. Der Softshell wärmt und schützt vor Feuchtigkeit, ist aber angenehmer zu tragen als die klassischen Matschhosen und die Gummikordel sorgt dafür, dass die Hose an ihrem Platz bleibt.

Wenn ihr auch ein kleines Entdeckerkind habt, das dringend so eine Hose braucht, seit ihr hier genau richtig – denn wir zeigen euch heute, wie ihr die Ösen am besten im Bündchen befestigt und haben dann noch ein paar Tipps zur Verarbeitung von Softshell.

Ihr benötigt:

  • Ösen (nicht zu klein – ca. 10 mm ist ganz gut)
  • einen Hammer
  • eine Lochzange, falls vorhanden (in den Ösenpäckchen gibt es sonst auch immer ein Stift um das notwendige Loch einzuschlagen)
  • eine Unterlage zum Einschlagen der Ösen, z.b. ein Holzbrett
  • eine Kordel (im Beispiel der Pumphose in Gr. 80 haben wir etwa 60 cm gebraucht)
  • Bügelvlies zum Verstärken
  • zusätzlicher Stoff für die Belege

… und natürlich alles, was zum Nähen des Kleidungsstücks, in unserem Fall der Pumphose, notwendig ist.

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Tutorial: Paspel in der Schulternaht

Paspel an der Schulter nähen

Hallo Ihr Lieben,

Die Zahlen auf den Wetterkarten sind zunehmend zweistellig, abends ist es länger hell und die ersten (Zier?)Kirschbäume blühen – da naht der Frühling und vor lauter Vorfreude auf sommerwarme Tage haben wir schon jede Menge Rom-Shirts für uns genäht! Einen Teil davon haben wir in den letzten Tagen in der Hummelhonig-Selbermachen-Facebookgruppe gezeigt – und heute zeigen wir euch hier, wie ihr einem schlichten Stoff (denn manche Tage verlangen nach ungemusterten Stoffen, oder?) mit einer Paspel an der Schulter ein bisschen Schwung mitgebt.

Ihr braucht dazu:

01_Paspel-an-der-Schulter_Zutaten_DSC_9826

  • das fertig zugeschnittene Shirt
  • Paspelband (meist ein Schrägband mit eingenähter Kordel, das gibt es selten auch elastisch – unelastisches passt hier aber auch)
  • doppelseitiges Klebeband (z.B. Stylefix von Farbenmix)
  • Stecknadeln

Und dann kann es auch schon losgehen:

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Tutorial: Tüll-Rüschen für den Rock

Tutorial: Rock mit Tüllrüsche

Röcke und Kleider können unsere Töchter irgendwie nie genug bekommen! Und auch wenn wir die eher gradlinigen Formen bevorzugen, können wir ihre Augen mit jeglicher Art von Chichi sicher zum Leuchten bringen.

Mein aktuellstes Beispiel für diesen Mechanismus ist dieser Rock – in braun eigentlich gar nicht das Beuteschema der Tochter, durch die rosafarbene Stickerei und die goldfarbene Tüllrüsche aber soooo schön.

Und weil die Tüllkante supereinfach ist, habe ich für euch mitfotografiert und hier ein kleines Tutorial für euch gemacht.

Ich braucht:

  • Einen Rock, fertig genäht bis auf den Saum (der hier gezeigte ist nach dem Schnittmuster Katze genäht)
  • Einen Tüllstreifen in mindestens 2,5facher, besser 3-4facher Länge des Rocksaums und in der Breite gewünschete Rüschenbreite + 2,5cm
    (achtet darauf, einen möglichst weichen Tüll zu  verwenden – sonst kratzen die Rüschen vielleicht)
  • Sowie die üblichen Verdächtigen: Stecknadeln, Nähmaschine, Schere, Nähgarn

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