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19 – Freebook Kosmetikrolle

Die Namensfindung für dieses Freebook war ehrlich gesagt ganz schön herausfordernd. Kosmetiktaschenrollenirgnedwas-Dingsbums würde den Prozess ganz gut zusammenfassen 🙂 Im Endeffekt haben wir dieses Täschchen Kosmetikrolle getauft – in Anlehnung an die Kosmetktasche und Stiftrolle. Schließlich ist es ja ein Hybrid.

Kosmetikrolle Kosmetiktasche

Die Kosmetikrolle ist ein Täschchen mit integrierter Klappe, die wie eine Stifterolle um die Tasche gewickelt wird. Große Teile (z.B. Deo, MakeUp, Lidschatten, Handcreme) lassen sich wunderbar in der Tasche verstauen, während Kleinteile (wie Stifte, Pinsel) übersichtlich in der Klappe Platz haben. Sie kommt in zwei Varianten daher: als Reißverschlusstäschchen und als Tasche mit Klettverschluss.

Kosmetikrolle Kosmetiktasche

Kosmetikrolle Kosmetiktasche

Download

Die Kosmetikrolle ist ab heute als Freebook verfügbar. Ihr könnt sie herunterladen, in dem ihr auf das Bild folgende Bild klickt:

Freebook Kosmetikrolle

Verlosung

Und weil sich auch hinter dem 19-ten Türchen Geschenke verstecken, verlosen wir heute ein Kosmetik-Überraschungspaket sowie 2x das Bügelbild Good Vibes in eurer Wunschfarbe unter allen, die hier im Blog, auf unserer Facebookseite und/oder Instagram einen netten Kommentar hinterlassen. Sagt uns doch, was ihr immer mit euch herumschleppt bzw. in so einem Täschchen unterbringen würdet.

Liebe Grüße,

eure Hummeln

(Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 19. Dezember 2017 um 23:59 Uhr. Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Jeder kann nur einmal pro Seite teilnehmen. Der Gewinn wird ausschließlich per Post versandt. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.)

[Edit: die Glückhummel hat hier auf dem Blog eine Gewinnerin für ein Bügelbild Good Vibes gezogen. Die Gewinnerin wurde per Mail benachrichtigt.]
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Tutorial: Tablettasche aus Filz

Tutorial Tablettasche

Braucht ihr noch Last-Minute-Geschenke? Denn wenn wir ehrlich sind, bleibt für Aufwändiges eigentlich keine Zeit mehr. Weihnachten rückt immer näher und es ist noch soooo viel zu tun. Das heutige Tutorial wird eure Pläne sicherlich nicht durcheinander bringen, denn die Tablettasche ist wirklich in wenigen Minuten genäht. Nichtsdestotrotz sieht sie puristisch schick aus und macht auch unterm Baum was her.

Für die Hülle braucht ihr:

  • 80 x 25 cm Filz (mind. 3 mm dick), alternativ stabilen, dicken Strick oder vergleichbare Materialien
  • 13 cm Band als Verschluss (mind. 2 cm breit), z.B. Lederband, Gummiband oder wonach euch der Sinn steht
  • 2 paar Druckknöpfe (z.B. KamSnaps)
  • Ledernadel für die Nähmaschine und entsprechendes reißfestes Garn
  • Klammern, Stoffschere/Rollschneider, Schneiderkreide/Trickmarker, Nähmaschine
  • und natürlich unser Schnittmuster (hier herunterladen)

Die richtige Größe:

Nachdem ihr das Schnittmuster ausgedruckt und zusammengeklebt habt, legt das Tablet auf das Schnittteil, um zu prüfen, ob die Tasche groß genug ist. Links und rechts sollte je noch 1,5- 3 cm Spiel sein. Dann passt das Tablet komfortabel hinein. Ansonsten solltet ihr das Schnittteil entsprechend verbreitern oder schmaler zeichnen. Sind größere Abweichungen vom Schnittteil nötig, kann man auch mit den Skalierfunktionen des Druckers spielen.

Und so geht es:

Schnittmuster samt Knopfmarkierung auf den Stoff übertragen und zuschneiden. An der Bruchmarkierung so falten, dass die Taschengriffe übereinanderliegen. Sollte euer Stoff eine rechte und eine linke Stoffseite haben, beim Falten darauf achten, dass die rechte Stoffseite außen ist. Nun die Seiten mit Klammern fixieren und die Seitennähte knappkantig (3-5 mm) mit der Nähmaschine schließen.

Je nachdem welches Band als Verschluss verwendet wird, muss dieses evtl. vorbereitet werden. Bei fransenden Bändern sollten die Ränder vorab leicht mit einem Feuerzeug angesengt werden, damit sie nicht aufribbeln.
Das 13 cm lange Band links und rechts um 2 cm nach innen falten und absteppen. Links und rechts je einen Druckknopf mittig positionieren und entsprechend der Herstellerangaben anbringen. Anschließend das Band an die Knopfmarkierungen auf dem Schnittteil halten und die eingezeichnete Position überprüfen (vor allem bei nicht dehnbaren Bändern). Gegebenenfalls Position korrigieren und auf beiden Seiten die Gegenstücke der Druckknöpfe anbringen.

Den Verschluss an der Tasche festmachen, fertig. Wir haben ja versprochen, dass es schnell geht 🙂

Viel Spaß beim Nähen und Verschenken,
eure Hummeln

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Tutorial: Zaubertasche

Zaubertasche Designbeispiel

Heute zeigen wir euch unsere Version der Origami-Taschen, die ihr schon seit einigen Jahren im Netz finden könnt – das Prinzip unserer Zaubertasche ist ähnlich, allerdings haben wir noch eine Innentasche hinzugefügt (super-praktisch für Schlüssel, Handy oder anderen Kleinkram, der sonst in den Tiefen der Tasche verloren geht), mit abgenähten Ecken ein bisschen Volumen geschaffen und einen schicken Griff aus Paracord geknotet. Aus euren schicken Stoffschätzen genäht ist die Tasche ein prima Geschenk!

Ganz am Ende dieser Anleitung könnt ihr auch noch einen Link finden, unter dem ihr die Anleitung als Freebook herunterladen könnt!

Für die Zaubertasche braucht ihr:

  • Für Außen- und Innenseite jeweils 40 – 50 cm nicht dehnbaren Stoff, jeweils über die gesamte Stoffbreite (da bleibt dann eventuell noch ein Rest übrig)
  • Für die Innentasche ein etwa 35 cm langes und 18 cm breites Stück nicht dehnbaren Stoff (das kann zum Beispiel ein Rest der Außentasche sein)
  • Reißverschluss für die Innentasche, ca 20 cm lang – wir haben Endlosreißverschluss benutzt
  • Paracord, ca 1,50 m
  • Doppelseitiges Klebeband z.B. „Stylefix“ von „Farbenmix“
  • Bügeleinlage zur Verstärkung (besonders wichtig, wenn ihr sehr feine Stoffe verwendet)

Zaubertasche Material

Schnittmuster vorbereiten und Zuschnitt:

Der Clou an der Zaubertasche ist, dass ihr sie ganz einfach vergrößern oder verkleinern könnt – ganz wie ihr wollt, oder an euren Stoff angepasst. Das Schnittteil für die Tasche ist ein einfaches Rechteck, das dreimal so breit wie lang sein muss. Für die Tasche oben haben wir das Schnittteil 35 cm lang und 105 cm breit gewählt. Außerdem solltet ihr euch an den langen Seiten jeweils einen Punkt markieren, der genau das Maß einer kurzen Seite von der Ecke entfernt ist. Die Markierung für die Innentasche (15 cm lang und 1,5 cm breit) liegt auf der gedachten Linie von einer Ecke zur gegenüberliegenden Markierung auf der Längsseite.

Das Schnittteil für die Innentasche sollte etwa 35 cm lang und 18 cm breit sein – eine Skizze für die Schnittteile seht ihr hier:

Zaubertasche Schnittteile

Das Schnittteil könnt ihr entweder direkt auf den Stoff zeichnen oder zuerst auf Papier und dann auf den Stoff übertragen – so könnt ihr das Schnittmuster mehrfach verwenden und müsst nicht bei jeder Tasche erneut ausmessen. Denkt auf jeden Fall daran, noch eine Nahtzugabe zum Schnittteil dazu zu geben – wir machen die Nahtzugabe meistens 1 cm breit. Schneidet das Schnittteil für Innen- und Außenseite der Tasche jeweils einmal aus beiden Stoffen zu. Übertragt dabei alle Markierungen auf den Stoff – nur die Position der Innentasche benötigt ihr ausschließlich auf dem Stoff für die Innenseite. Die Innentasche benötigt ihr nur einmal. Wir haben eine Zickzack-Klinge des Rollschneiders zum Zuschneiden benutzt – so fransen die Stoffe nicht aus und wir sparen uns das Versäubern.

Und so wird genäht:

Verstärkt die Stelle, an der die Innentasche eingenäht werden soll, von links mit einem Stück Bügeleinlage – das ist besonders wichtig, wenn ihr sehr dünne Stoffe verwendet. Dann legt ihr den Stoff für die Innentasche rechts auf rechts auf die Markierung für die Innentasche. Dabei ragt der Stoff der Innentasche an drei Seiten etwa 1,5 cm über die Markierung hinaus. Näht entlang der Taschenöffnung (im Bild rot) und schneidet die Öffnung ein: mittig eine gerade Linie schneiden, bis ca. 1 cm vor Ende der Öffnung und von dieser Stelle aus diagonal in die Ecken schneiden.

Zieht den Stoff für die Innentasche durch die Öffnung und bügelt die Innentasche. Klebt den Reißverschluss mit doppelseitigem Klebeband hinter die Öffnung für die Innentasche und näht ihn von rechts an. Achtet dabei darauf, dass der Reißverschluss zur Hälfte geöffnet ist.

Faltet die Innentasche wie auf dem Bild und schließt die drei offenen Seiten. Achtet darauf, den Stoff der Tascheninnenseite nicht mit festzunähen.

Ab jetzt näht ihr Innen- und Außenseite der Tasche gleich: Faltet das Stoffrechteck so, dass eine Ecke auf dem nächstgelegenen Knips liegt (die Nahtzugabe ragt über den Knips hinaus) und näht diese Seite bis zum Knips. Faltete und näht die gegenüberliegende Ecke genauso. Wenn ihr nun an den noch ungenähten Ecken anfasst und die Tasche ein wenig ausschüttelt, seht ihr schon die Form des Taschenkörpers.

Nun wird der Taschenboden genäht: Zieht die Tasche so auseinander, dass die Naht (im Bild rechts) außen verläuft. Zeichnet mit einem Geodreieck eine Nahtlinie ein, die 3 cm von der Spitze entfernt ist und näht die Ecke ab. Wiederholt das an der anderen Ecke. Schiebt Innen- und Außenseite der Tasche rechta auf rechts ineinander und schließt die offene Kante. Lasst dabei eine Wendeöffnunf von etwa 10 cm offen. Wendet die Tasche durch die Wendeöffnung, bügelt die Tasche und steppt die obere Kante der Tasche knappkantig ab – damit schließt ihr auch die Wendeöffnung.

Legt die spitzen Enden der Tasche übereinander und und vernäht sie – so entsteht der Taschenhenkel.

Für den Taschengriff legt ihr das Paracord unter den Taschenhenkel – achtet darauf, dass beide Enden des Paracords gleich lang sind. Legt die rechte Seite über den Griff und unter das linke Ende des Paracords. Zieht das linke Ende unter dem Henkel und durch die rechte Schlaufe und zieht an beiden Enden den ersten Knoten fest. Legt nun das linke Ende über den Henkel und unter das rechte Ende. Das rechte Ende wird unter dem Henkel und durch die linke Schlaufe gezogen. Zieht den Knoten fest und wiederholt diese beiden Knoten bis der Griff lang genug ist. Schneidet die Enden des Paracord knappkantig ab, schmort sie mit einer Flamme an und drückt sie mit einem Stück Holz oder dem Ende des Feuerzeugs an.

Fertig! Die komplette Anleitung könnt ihr euch auch als Freebook herunterladen!

Wir haben noch eine zweite, etwas größere Tasche genäht – die könnt ihr bequem über die Schulter hängen und es passt eine Menge hinein! Dafür haben wir das Schnittteil auf 40 cm Länge und 120 cm Breite vergrößert:

Zaubertasche Designbeispiel

Viel Spaß beim Nähen!

Eure Hummeln

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Tutorial: feierliche Tischdeko – Kerzenständer aus Beton

Betonkerzenhalter

Heute wird es konkret. Wir wagen uns in ganz harte Gefilde vor: Wir zeigen euch, wie ihr schicke Beton-Kerzenständer für eure weihnachtliche Tischdeko machen könnt.

 

Grundlagen:

Beton besteht aus Zement, Zuschlag (meistens Sand oder Kies) und Wasser. Das Wasser löst eine chemische Reaktion mit dem Bindemittel Zement aus – diese führt dazu, dass der Beton fest wird. Man kann fertige Betonmischungen im Baumarkt oder Bastelbedarf kaufen oder selbst mischen. Wenn man selbst mischt, sollte man beachten, dass die Körnung großen Einfluss auf Farbe und Beschaffenheit des Betons hat. Um feinen und hellen Beton zu bekommen (geeignet für kleinere Objekte), eignen sich Spielsand und der noch feinere Quarzsand sehr gut.

Es wird benötigt:

  • Kreativbeton oder Estrichbetonmischung oder Zementmörtel oder Zement und Quarzsand (wir haben Zement und Quarzsand selbst gemischt).
  • ein Gefäß, das schmutzig werden darf, z.B. alter Sandeleimer oder alte Kunststoffschüssel
  • Wasser in Flasche oder Gießkanne abgefüllt
  • Gummihandschuhe oder Einmalhandschuhe
  • größerer Borstenpinsel
  • Speiseöl
  • Förmchen, aus denen die Kerzenständer entstehen sollen, wir haben verwendet:
    • Ausstechförmchen,
    • Toilettenpapierrollen,
    • Muffinförmchen aus Silikon
  • Plastiklöffel
  • Pappereste
  • Teelichter und oder Kerzen
  • Klebeband oder Maskingtape, evtl. Schere, Stift
  • Zeitungspapier oder Packpapier zum Abdecken der Arbeitsfläche
  • evtl. Tablett oder Aufbewahrungsbehälter
  • evtl. Muffen als Halterung für Kerzen

Und so geht es:

01_arbeitsplatz_vorbereiten

Nachdem der Beton angemischt ist, muss es schnell gehen, dehalb sollte zunächst der Arbeitsplatz gut vorbereitet werden: alles bereitlegen, Arbeitsfläche abdecken, z.B. mit Zeitungspapier.

Zunächst müssen die Förmchen vorbereitet werden: Förmchen ohne Boden – wie Klopapierrollen -  auf eine dicke Pappe stellen, Umrisse abzeichnen, Pappe ausschneiden. Dann die Pappe an der Form mit Klebeband oder Masking Tape befestigen. Außerdem ein Tablett oder Behälter vorbereiten, in dem die Kerzenständer aufbewahrt werden können. Anschließend alle Förmchen von innen komplett mit Speiseöl einstreichen. Besonders an schwierigen Stellen wie Ecken gut einpinseln. Nur so kann man das Objekt nachher wieder aus der Form lösen.

Dann wir die Betongrundlage gemischt: Bei fertigen Betonmischungen entsprechend der Packungsanweisung anmischen. Oder 1 Teil Beton und 2 Teile Zuschlag  (bei uns Quarzsand) abmessen und im Behälter verrühren.

Wasser nach und nach zumischen
Wasser nach und nach zumischen

Nach und nach kleine Mengen Wasser hinzugeben und gut rühren, bis eine dickflüssige Konsinstenz erreicht ist. Wasser immer nur in kleinen Schritten beimischen, da es schnell passieren kann, dass die Mischung zu dünnflüssig wird. Das kann das Abbinden verhindern. Die fertige Mischung sollte eine dickflüssige Konsistenz aufweisen.

Mit einem kleinen Plastiklöffel den Beton in die vorbereiteten Förmchen füllen – das kann man auch gut mit Kindern machen 🙂 Beton immer wieder mit dem Löffel nachdrücken, damit der Beton möglichst dicht eingefüllt wird. Bei Verwendung von Toilettenpapierrollen sollte man zwei Rollen ineinanderstülpen, weil das Wasser aus der Betonmischung die Rolle aufweicht. Dazu evtl. eine Rolle aufscheiden und über die innere Rolle stülpen, anschließend mit Tape fixieren.

Kerzen verankern
Kerzen verankern

Anschließend die befüllten Formen einige Male fest auf den Tisch klopfen, damit Luftblasen entweichen können. Zum Schluss ein Teelicht/Kerze an der gewünschten Stelle in den Beton drücken, damit eine passende Vertiefung entsteht. Diese unbedingt von außen mit Speiseöl einpinseln. Alternativ kann man Muffen aus dem Baumarkt in den Beton drücken, die nachher als Halterung für die Kerzen fungieren. Diese verbleiben dauerhaft im Beton und werden daher nicht eingeölt.

Nun zum Härten beiseite stellen. Am besten in einen nicht zu stark geheizten Raum oder Keller, dieser sollte jedoch frostsicher sein. Sobald der Beton fest ist, nach einer Aushärtezeit von ca. 2-5 Tagen (je nach Raumtemperatur) kann man vorsichtig die Objekte aus den Formen lösen oder das Papier abziehen. Richtig ausgehärtet ist der Beton erst nach 28 Tagen.

beton_geschmirgelt

Nach Bedarf bzw. Gusto kann man den Beton noch etwas mit Schmirgelpapier (60-80 Körnung) abschleifen, beispielsweise um Luftlöcher oder Unebenheiten auszugleichen. Spielt ein wenig mit den Strukturen, um herauszufinden, was euch am besten gefällt.

Optional noch ein wenig dekorieren oder stellenweise bemalen. Fertig.

Teelichthalter Stern

beton-kerzenstaender

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem etwas anderen Material,

eure Hummeln

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7 – Freebook Puppenmantel

Türchen 7

Braucht ihr noch Geschenke für Kinder, Enkel, Neffen oder andere Puppenmamis oder -papis? Dann haben wir heute genau das richtige für euch. Wir haben unsere Puppenschnitt-Freebook-Reihe um einen Puppenmantel erweitert.

Freebook Puppenmantel

Wird das Mäntelchen-Schnittmuster in der angegebenen Größe ausgedruckt, passen die Kleidungsstücke etwa 42-46 cm großen Puppen. Für kleinere oder größere Puppen kann das Schnittmuster über die Druckeinstellungen vergrößert oder verkleinert werden. Skalierungsangaben zur Orientierung findet ihr im Ebook.

Durch einen Klick auf das Bild gelangt ihr zum Download:

Freebook Puppen Mantel

Viel Spaß beim Nähen und Verschenken wünschen,

eure Hummeln

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Tutorial: Nikolausmütze

3 Nikoläuse

Bald ist Nikolaus. Braucht ihr noch ein schnelles Geschenk? Dann haben wir heute genau das richtige für euch. Seit heute gibt es die Mütze Rentier als Freebook bei uns 🙂

Sie ist super schnell genäht und begeistert alle Hummelkinder gleichermaßen – egal ob groß oder klein. Und wer richtige Nikoläuse zu Hause haben möchte, kann noch einen Bommel dranhängen 🙂

Das Freebook Rentier kann hier heruntergeladen werden: Download

Außerdem haben wir die Nikolausmütze zusätzlich als Tutorial für euch. Sucht euch aus, was euch lieber ist.

Für die Nikolausmütze braucht ihr:

  • 65-75 cm dehnbare Stoffe, z. B. Sweat, Strickjaquard, Baumwoll-, Interlockjersey, Fleece, Nicki oder vergleichbare Materialien
  • 15 cm Bündchen
  • Stecknadeln, Stoffschere/Rollschneider, Nähmaschine oder Overlock
  • und natürlich unser Schnittmuster (im Freebook enthalten)

Und so geht es:

Nikolausmütze Nähanleitung 01

Die Mütze im Bruch rechts auf rechts legen und die Naht mit einem elastischen, versäubernden Stich schließen.

Nikolausmütze Nähanleitung 02

Das Bündchen parallel zum Fadenlauf rechts auf rechts falten, mit Stecknadeln fixieren und mit einer elastischen Naht absteppen.
Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Naht elastisch ist, da der Hüftbund aus elastischem Material ist. Bei der Nutzung einer nicht elastischen Naht würde die Naht später aufreißen.

Nikolausmütze Nähanleitung 03

Das Bündchen links auf links falten und mit Stecknadeln oder Schneiderkreide die Viertelpositionen markieren: Eine der Markierungen liegt dabei auf der Naht. Die zweite Markierung liegt gegenüber in der Falte. Dann beide Markierungen aufeinanderlegen. Die dritte und vierte Markierungsposition liegt nun in den neu entstandenen Knickfalten. Hier also wieder mit Schneiderkreide oder Stecknadeln kennzeichnen.

Nikolausmütze Nähanleitung 04

Das Bündchen auf der Mütze feststecken. An der Mütze dazu ebenfalls die Viertelpositionen markieren. Die beiden Nähte liegen aufeinander.
Das Bündchen anschließend mit einem Overlockstich oder einem anderen elastischen, versäubernden Stich annähen. Dabei das Bündchen soweit dehnen, dass die Mütze flach liegt.

 

Und fertig ist die schnelle Nikolausmütze! Viel Spaß beim Nähen und Tragen!

Liebe Grüße,

eure Hummeln

 

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Geschenke nähen: Kulturbeutel-Set aus der simply nähen Näh-Bibel

Kulturbeutel nähen

Hallo ihr Lieben,

Eine ganze Weile ist es schon her, da durften wir einen Beitrag zur zweiten Ausgabe der Näh-Bibel von Simply Nähen beitragen (mittlerweile gibt es schon die dritte Ausgabe – wenn sie euch mal über den Weg läuft: das ist ein schönes Heft!). Dort haben wir gezeigt, wie dieses tolle Kulturbeutel-Set genäht wird.

Auf dem Foto könnt ihr es schon erahnen – der große Beutel hat eine Innenaufteilung: Gummibandschlaufen auf der einen, Einsteckfächer auf der anderen Seite. Außerdem haben wir den Innenstoff mit Lamifix von Freudenberg bebügelt und so abwischbar gemacht und die Außenseite zweigeteilt und den unteren Bereich aus robusterem Kunstleder genäht. Der kleine Beutel hat zwar keine weitere Unterteilung, kann aber mit der eingenähten Schlaufe vom großen Beutel an die Leine genommen werden und ist perfekt für das kleine Kosmetik-Sortiment, das ihr so tagsüber im Urlaub braucht…

Das Set hat sich schon in einigen kürzeren und längeren Urlauben bewährt und weil wir finden, dass es auch eine tolle Geschenkidee ist, zeigen wir es euch heute hier!

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