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19 – Freebook Kosmetikrolle

Die Namensfindung für dieses Freebook war ehrlich gesagt ganz schön herausfordernd. Kosmetiktaschenrollenirgnedwas-Dingsbums würde den Prozess ganz gut zusammenfassen 🙂 Im Endeffekt haben wir dieses Täschchen Kosmetikrolle getauft – in Anlehnung an die Kosmetktasche und Stiftrolle. Schließlich ist es ja ein Hybrid.

Kosmetikrolle Kosmetiktasche

Die Kosmetikrolle ist ein Täschchen mit integrierter Klappe, die wie eine Stifterolle um die Tasche gewickelt wird. Große Teile (z.B. Deo, MakeUp, Lidschatten, Handcreme) lassen sich wunderbar in der Tasche verstauen, während Kleinteile (wie Stifte, Pinsel) übersichtlich in der Klappe Platz haben. Sie kommt in zwei Varianten daher: als Reißverschlusstäschchen und als Tasche mit Klettverschluss.

Kosmetikrolle Kosmetiktasche

Kosmetikrolle Kosmetiktasche

Download

Die Kosmetikrolle ist ab heute als Freebook verfügbar. Ihr könnt sie herunterladen, in dem ihr auf das Bild folgende Bild klickt:

Freebook Kosmetikrolle

Verlosung

Und weil sich auch hinter dem 19-ten Türchen Geschenke verstecken, verlosen wir heute ein Kosmetik-Überraschungspaket sowie 2x das Bügelbild Good Vibes in eurer Wunschfarbe unter allen, die hier im Blog, auf unserer Facebookseite und/oder Instagram einen netten Kommentar hinterlassen. Sagt uns doch, was ihr immer mit euch herumschleppt bzw. in so einem Täschchen unterbringen würdet.

Liebe Grüße,

eure Hummeln

(Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 19. Dezember 2017 um 23:59 Uhr. Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Jeder kann nur einmal pro Seite teilnehmen. Der Gewinn wird ausschließlich per Post versandt. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.)

[Edit: die Glückhummel hat hier auf dem Blog eine Gewinnerin für ein Bügelbild Good Vibes gezogen. Die Gewinnerin wurde per Mail benachrichtigt.]
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Tutorial: Geschenktüte / Miniutensilo

Miniutensilo Geschenktüte

Wie verpackt ihr eure Geschenke? Wir machen gerne aus der Verpackung direkt ein Geschenk. Als kleines Mitbringsel haben wir unsere Geschenktüten (passt das? Tüten?) einfach mal mit Nüssen gefüllt.

Für eine Geschenktüte benötigt ihr

  • schickes Gummiband (36 cm)
  • veganes Leder (2 mal 25 cm x 31 cm)
  • Nähgarn

Und so näht ihr die Geschenktüte

Ihr schneidet zuerst aus veganem Leder (oder ähnlichem Material) 2 Rechtecke mit den Maßen 25 cm x 31 cm. Das passende Gummiband hat eine Länge von ca. 36 cm. Faltet das Gummiband rechts auf rechts und platziert es mit den offenen Enden mittig auf der kürzeren Seite (der spätere Boden) des Rechtecks. Das zweite Rechteck wird nun rechts auf rechts platziert. Im Anschluß näht ihr die 3 Teile an dieser kurzen Seite zusammen. Nun schließt ihr die beiden Seitennähte.

Es ist wichtig alle Nähte gut zu verriegeln. Vorallem an der späteren Öffnung lösen sich die Nähte durch die Belastung leicht – ein Knoten hilt 🙂

Nun faltet ihr wie im Foto gezeigt den späteren Boden. Die Seitennaht wird dazu auf die Bodennaht gelegt. Markiert mit einem Geodreieck eine Linie (im rechten Winkel zur Seitennaht) – die Linie hat einen Abstand von 4 cm zur Spitze. Setzt an dieser Stelle eine Naht.  Die Spitze könnt ihr anschliessend abschneiden oder auch in der Geschenktüte belassen. Ihr könnt die Tüte nun wenden.

Den oberen Rand könnt ihr offen lassen oder auch säumen. Dazu faltet ihr den Rand ca. 1,5 cm ein und steppt ihn knappkantig ab.

Verlosung

Wir verlosen heute unter allen Kommentaren 1 Materialpaket für eine solche Geschenktüte.

(Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 05. Dezember um 23:59 Uhr. Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Jeder kann nur einmal pro Seite teilnehmen. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.)

Alles Liebe,

eure Hummeln

Edit: die Gewinnerinnen wurden ausgelost und benachrichtigt!

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Windeltasche Tutorial & Freebook

Turorial Windeltasche

Windeltaschen gibt es in unzähligen Varianten. Wir zeigen euch heute eine Variante, die super schnell zu nähen ist und mit den vier Innentaschen genügend Platz bietet für Windeln, Feuchttücher, Ersatzbody, Cremes, Salben und was ihr beim Wickeln sonst so braucht.

Eine tolle Geschenkidee für frisch gebackene Eltern, denn Windeltaschen kann man nicht genug haben 🙂 Und eine wunderbare Möglichkeit zur Stoffresteverwertung.

Ihr benötigt

  • Baumwolle und/oder einen  festeren Stoff wie Cord oder Jeans
  • leichte Bügeleinlage (z.B. von Vlieseline)
  • Gummiband oder Gummikordel
  • Zuschneidelineal, Bügeleisen, Stoffschere und/oder Rollschneider  und/oder Zickzackschere,
  • Stecknadeln, einen Stoffmarker / Stoffkreide

Schnitt

Die Windeltasche besteht aus je einem Außenteil, einem Innenteil und 4 Taschen (die beiden unteren sind etwas größer). Im Freebook ist ein Schnittmuster zum Ausdrucken enthalten. Da die Schnittteile nur rechteckig sind, kann man sie auch direkt auf dem Stoff abmessen – je nach Vorliebe.

Die Maße der einzelnen Teile sind wie folgt (Nahtzugabe von 1cm ist bereits enthalten):

Windeltasche Schnittteile

Und so geht es

Überlegt zunächst, wie ihr eure Windeltasche gestalten wollt. Welcher Stoff soll außen sichtbar sein, welcher innen und wie sollen die Taschen aussehen? Für das Außenteil bzw. das Innenteil empfehlen wir festere Materialien wie Jeans, alternativ können leichere Stoffe mit Bügeleinlage verstärkt werden.

Je 1 Außenteil, 1 Innenteil, 2 größere Taschen und 2 kleinere Taschen zuschneiden und falls nötig mit Bügeleinlage verstärken. Die Bügeleinlage sollte rundherum ca. 1cm kleiner sein als das zu verstärkende Stoffstück, das erleichtert das Aufbügeln. Wenn auf das Außenteil noch etwas appliziert oder aufgebügelt werden soll, dann sollte das zuerst gemacht werden.

Die 4 Taschenteile werden jeweils mittig gefaltet und gebügelt. Die gefalten Taschen haben folgende Maße:

  • große Tasche: 150 cm breit x 290 cm hoch
  • kleine Tasche: 140 cm breit x 290 cm hoch

Die kleine Tasche jeweils auf die große Tasche stecken. Die offenen Kanten liegen dabei bündig. Die gefalteten Enden sind leicht versetzt. Taschen mit Stecknadeln verbinden.

Eine der beiden oberen Taschen unterteilen wir in kleine Fächer (z.B. für Salben oder anderen Kleinkram). Hierfür gewünschte Linien auf die Tasche zeichnen und entlang dieser Linien mit dem steppen.

Das Innenteil mit der rechten Stoffseite nach oben legen. Die beiden gesteckten „Doppel-Taschen! so auf dem Innenteil platzieren, das die Bruchkanten zur Mitte des Innenteils zeigen und die offenen Kanten der gefalteten Taschen nach außen zeigen. Taschen am Innenteil befestigen (mit Stecknadeln oder Klammern).

Die Innentaschen auf dem Innenstück knappkantig mit dem Geradstich der Nähmaschine fest steppen.

Das Gummiband auf der rechten Innentasche an der gewünschten Position mit Stecknadeln oder Klammern befestigen. Wenn das Gummiband eine Vorder- und Rückseite hat, muss die schöne Seite nach oben zeigen. Darauf achten, dass die Enden des Gummibands oben und unten ca. 1 cm über die Tasche hinausragen  und dass das Gummi innen liegt.

Nun das Gummiband oben und unten knappkantig fest steppen. Wenn eine Gummikordel verwendet wird, ein paar Mal vor und zurück über die Kordel nähen, damit diese nachher nicht verrutscht.

Als nächstes das Außenteil rechts auf rechts auf das verarbeitete Innenteil legen, fest stecken und beide Teile zusammennähen. Unbedingt eine Wendeöffnung lassen. An den Ecken die Nahtzugabe etwas zurück schneiden., das erleichtert das Wenden in den Ecken. Bei fransenden Stofen kann außerdem entlang der Naht mit einnem Zickzackstich versäubert werden – vor allem, wenn nicht mit einer Zickzackschere zugeschnitten wurde.

Windeltasche wenden, Ecken mit einem spitzen Gegenstand (z.B. Essstäbchen) ausformen. Tasche bügeln.

Zum Schluß noch die Wendeöffnung mit einem Leiterstich (Matratzenstich) per Hand schließen.

Befüllen. Fertig.

Das Tutorial gibt es auch als Freebook zum Herunterladen (ein Klick auf das Bild führt zum Freebook):

Freebook Windeltasche

Hummelige Grüße und viel Spaß beim Nähen!

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Kuschelig hoch zehn

Habt ihr schon einmal bei einem Sew-Along mitgenäht? Ich habe bislang immer die Ergebnisse anderer bewundert, aber nie mitgemacht. Aber jetzt!!! Ein „Hoodie mit dem gewissen Etwas“ (#HMDGE) sollte genäht werden. Die Gelegenheit habe ich genutzt: der Stoff (ein absolut kuscheliger Sweat von Lebenskleidung) und auch das Kapuzenfutter (ein noch viel kuscheliger Plüsch von C. Pauli) waren schnell ausgewählt. Beim Schnittmuster musste ich auch nicht lange nachdenken und habe zu unserem Hoodie Amsterdam mit extra hohem Kapuzensteg gegriffen. Für den Kuschelfaktor hoch 10 habe ich mich zusätzlich zum kuscheligen Stoff für verlängerte Ärmelbündchen mit Öffnungen für die Daumen entschieden.

Um ein Daumenloch (eine Daumenöffnung?) in die Ärmelbündchen einzunähen benötigt ihr lediglich etwas mehr Bündchenstoff und (auf jeden Fall) eine Handnähnadel.

Ich habe das Ärmelbündchen um ca. 10 cm verlängert, um das Daumenloch unterbringen zu können. Das ursprüngliche Bündchen war 16 cm hoch, das neue ist nun 26 cm hoch. Zusätzlich habe ich eine Nahtzugabe von 1 cm verarbeitet. Schneidet das Bündchen entsprechend zu, versäubert die beiden Längsseiten mit einer Overlock- oder Zickzacknaht und faltet das Bündchen parallel zum Fadenlauf rechts auf rechts.

Nun könnt ihr mit Stecknadeln oder Schneiderkreide die Öffnung markieren. Ich habe von jeder Seite einen Abstand von 45 mm gewählt, dann Daumenöffnungen von 65 mm. Damit bleiben in der Mitte 40 mm. Faltet das Bündchen in der Hälfte und legt eure Hand entsprechend der Markierungen auf das Bündchen. Sofern die Markierungen für euch passen könnt ihr nun die Nähte schließen. Verwendet einen elastischen Stich und verriegelt die Nähte sorgfältig.

Bügelt die Nahtzugabe auseinander und faltet das Bündchen links auf links. Die beiden Öffnungen liegen nun übereinander. Fixiert die Öffnung mit Stecknadeln.

Jetzt verbinden wir die beiden Öffnungen noch mit einer Handnaht. Ein Leiterstich aus Garn in der Farbe des Ärmelbündchen verschwindet optisch in der Falte. Jetzt könnt ihr das Ärmelbündchen wie gewohnt am Ärmel annähen – auch bei dieser Variante habe ich die Nähte von Ärmelbündchen und Ärmel aufeinander gelegt.

Ich bin total glücklich mit meinem Kuschelhoodie und werde sicher noch mehr davon nähen – trotz Handnaht 😉

Alles Liebe,

Elke

(Mehr zum Sew-Along und weitere Hoodies mit dem gewissen Etwas findet ihr bei EllePuls oder auch mit #HMDGE )

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Tutorial: Tablettasche aus Filz

Tutorial Tablettasche

Braucht ihr noch Last-Minute-Geschenke? Denn wenn wir ehrlich sind, bleibt für Aufwändiges eigentlich keine Zeit mehr. Weihnachten rückt immer näher und es ist noch soooo viel zu tun. Das heutige Tutorial wird eure Pläne sicherlich nicht durcheinander bringen, denn die Tablettasche ist wirklich in wenigen Minuten genäht. Nichtsdestotrotz sieht sie puristisch schick aus und macht auch unterm Baum was her.

Für die Hülle braucht ihr:

  • 80 x 25 cm Filz (mind. 3 mm dick), alternativ stabilen, dicken Strick oder vergleichbare Materialien
  • 13 cm Band als Verschluss (mind. 2 cm breit), z.B. Lederband, Gummiband oder wonach euch der Sinn steht
  • 2 paar Druckknöpfe (z.B. KamSnaps)
  • Ledernadel für die Nähmaschine und entsprechendes reißfestes Garn
  • Klammern, Stoffschere/Rollschneider, Schneiderkreide/Trickmarker, Nähmaschine
  • und natürlich unser Schnittmuster (hier herunterladen)

Die richtige Größe:

Nachdem ihr das Schnittmuster ausgedruckt und zusammengeklebt habt, legt das Tablet auf das Schnittteil, um zu prüfen, ob die Tasche groß genug ist. Links und rechts sollte je noch 1,5- 3 cm Spiel sein. Dann passt das Tablet komfortabel hinein. Ansonsten solltet ihr das Schnittteil entsprechend verbreitern oder schmaler zeichnen. Sind größere Abweichungen vom Schnittteil nötig, kann man auch mit den Skalierfunktionen des Druckers spielen.

Und so geht es:

Schnittmuster samt Knopfmarkierung auf den Stoff übertragen und zuschneiden. An der Bruchmarkierung so falten, dass die Taschengriffe übereinanderliegen. Sollte euer Stoff eine rechte und eine linke Stoffseite haben, beim Falten darauf achten, dass die rechte Stoffseite außen ist. Nun die Seiten mit Klammern fixieren und die Seitennähte knappkantig (3-5 mm) mit der Nähmaschine schließen.

Je nachdem welches Band als Verschluss verwendet wird, muss dieses evtl. vorbereitet werden. Bei fransenden Bändern sollten die Ränder vorab leicht mit einem Feuerzeug angesengt werden, damit sie nicht aufribbeln.
Das 13 cm lange Band links und rechts um 2 cm nach innen falten und absteppen. Links und rechts je einen Druckknopf mittig positionieren und entsprechend der Herstellerangaben anbringen. Anschließend das Band an die Knopfmarkierungen auf dem Schnittteil halten und die eingezeichnete Position überprüfen (vor allem bei nicht dehnbaren Bändern). Gegebenenfalls Position korrigieren und auf beiden Seiten die Gegenstücke der Druckknöpfe anbringen.

Den Verschluss an der Tasche festmachen, fertig. Wir haben ja versprochen, dass es schnell geht 🙂

Viel Spaß beim Nähen und Verschenken,
eure Hummeln

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Tutorial: feierliche Tischdeko – kleine Brotkörbchen

kleine Brotkörbchen

Im Laufe des Adventskalenders haben wir euch einige Vorschläge zur feierlichen Tischdeko zum Fest gezeigt. Diese ergänzen wir heute mit einem weiteren Tutorial: kleine Brotkörbchen. Statt einer großen Brotschale auf dem Tisch bekommt jeder Gast ein eigenes kleines Körbchen. Passt wunderbar zu allen besonderen Anlässen.

Tutorial kleine Baguettekörbchen

Diese kleinen Brotkörbchen eignen sich besonders gut für nicht allzugroße Brotscheiben wie Baguette.

Schnittteile

Die Brotkörbchen bestehen aus je zwei Teilen: Bodenteil und Seitenteil. Je nachdem, ob ihr große oder kleine Scheiben am liebsten habt, könnt ihr die Größe entsprechend anpassen. Wir haben in diesem Tutorial die kleinen Körbchen genäht.

Maße Schnittteile Brotkörbchen

Für die kleinen Brotkörbchen benötigt ihr:

  • einen Innenstoff (z. B. Leinen oder einen  festeren Stoff wie Cord oder Jeans)
  • einen passenden Außenstoff (z. B. Baumwolle)
  • optional eine verstärkende Bügeleinlage (empfiehlt sich vor allem, wenn ihr zwei leichte Materialien verwendet)
  • Zuschneidelineal, Bügeleisen, Stoffschere (gerne Zickzackschere) und/oder Rollschneider
  • Stecknadeln, einen Stoffmarker / Stoffkreide
  • natürlich eine Nähmaschine
  • optional ein Sektglas 🙂

Und so geht es:

Beide Schnittteile je aus Innen- und aus Außenstoff zuschneiden. Wenn sowohl Innen- als auch Außenstoff leichte Materialien sind, sollten beide Schnittteile zusätzlich noch aus Bügeleinlage zugeschnitten werden und diese auf den Außenstoff gebügelt werden. Wir haben als Innenstoff festeres Leinen verwendet, so dass eine verstärkende Bügeleinlage nicht notwendig war.
Beide Seitenteile jeweils der Länge nach rechts auf rechts falten und die Seitennaht schließen. Anschließend die Viertelpositionen auf den Bodenteilen und auf den Seitenteilen markieren. Dann das Bodenteil (Außenstoff) rechts auf rechts auf das passende Seitenteil stecken (Viertelmarkierung auf Viertelmarkierung). Das Seitenteil leicht einschneiden, dann legt es sich besser auf das Bodenschnittteil. Beide Teile zusammennähen. Analog für den Innenstoff wiederholen.

Nahtzugabe um den Körbchenboden herum beim Innen- und Außenteil ein wenig zurückschneiden. Außenteil auf rechts wenden. Innenteil links auf links in das Außenteil stecken. Nahtzugaben der Seitenteile entweder exakt übereinanderlegen oder auf die gegenüber liegende Seite (gegenüber trägt weniger auf). Innenteil richtig in das Außenteil einpassen. Da die Brotkörbchen recht schmal sind, kann man sich beispielsweise mit einem Sektglas behelfen. So lässt sich alles etwas einfacher „zurecht zuppeln“.
Anschließend den oberen Rand des Außen- und Innenteils rundherum jeweils um 1 cm nach innen klappen und beide Teile zusammenstecken.

Den oberen Rand des Brotkörbchens knappkantig verstürzen (ca. 0,1-0,3 mm). Hierfür eignet sich z. B. der Reißverschlussfuß der Nähmaschine sehr gut. Körbchen nun noch nach außen falten – fertig! Alle Schritte für die Anzahl der Gäste wiederholen 🙂

kleine Brotkörbchen

Viel Spaß beim Nähen und beim späteren Genießen,

eure Hummeln

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Tutorial: doppelter Ofenhandschuh

doppelter Ofenhandschuh Tutorial

Hinter Türchen 15 versteckt sich heute ein Tutorial für einen doppelten Ofenhandschuh. Dieser eignet sich sowohl als schickes und nützliches Teil in der eigenen Küche als auch wunderbar als Last-Minute-Geschenk. Für die Oma oder Schwiegermutter oder eine Freundin, die gerne backt…

 

Kennt ihr die doppelten Ofenhandschuhe? Diese sind vor allem im englischsprachigen Raum verbreitet. Wir finden sie sehr praktisch, weil nicht nur die Hände vor Hitze geschützt sind, sondern auch die Unterarme. Der Doppelhandschuh legt sich um die heiße Backform und schützt den Bäcker. Ein weiterer Vorteil: Ihr müsst nie den zweiten Handschuh suchen 🙂

doppelter Ofenhandschuh Tutorial

Für den doppelten Ofenhandschuh braucht ihr:

  • 35-40 cm nicht elastischen Stoff (bei einer Stoffbreite von mind. 140cm), z. B. Webware, Jeans, Popeline oder vergleichbare Materialien.
    Wenn ihr zwei verschiedene Stoffe für Innen und Außen verwenden wollt, dann jeweils 17-20 cm vom Innen- und Außenstoff
  • 40 cm Volumenvlies, z.B. Thermolam 272 von Vlieseline
  • 240 cm Schrägband zum Einfassen
  • Stecknadeln/Klammern, Stoffschere/Rollschneider, Nähmaschine, Bügeleisen, Schneiderkreide
  • und natürlich unser Schnittmuster (hier herunterladen)

Und so geht es:

Tutorial: doppelter Ofenhandschuh weiterlesen

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13 – Verlosung Ebook Moskau

Türchen 13

Türchen 13 enthüllt ein weiteres neues Ebook: den One-Size-Cardigan Moskau.

Der Cardigan bringt euch kuschelig warm durch die kalten Tage und ist dennoch schick genug, um die festliche Garderobe zu komplettieren.

Ebook Cardigan Moskau

Wohlfühlen und sich einmummeln,… dafür steht unser Cardigan Moskau. Er ist übergroß und locker geschnitten und der optimale Begleiter für gemütliche Nachmittage auf dem Sofa.
Er kann mit oder ohne aufgesetzte Taschen genäht werden. Ganz schlicht kann er auch ohne Gürtel getragen werden.

Skizze Ebook Cardigan Moskau

Und statt viele Worte zu machen, verlosen wir einfach 5x das Ebook Moskau. In den Lostopf hüpfen wie immer alle, die hier oder auf Facebook einen Kommentar hinterlassen. Verratet uns doch, welches Stöffchen euch für den Cardigan vorschwebt?

Verlosung Cardigan Moskau

Einsendeschluss ist heute (13.12.2016), 24 Uhr

(Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Der Gewinn wird per email verschickt. Die angegebene Email-Adresse wird nicht gespeichert oder anderweitig verwendet. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Liebe Grüße und viel Glück,

Eure Hummeln

Edit: Gewonnen haben: Kerstin Steinborn, Silvia Sil, Gabi Schneider, Anika, Andrea Friedli. Wir schicken euch das Ebook per Mail.

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Tutorial: Zaubertasche

Zaubertasche Designbeispiel

Heute zeigen wir euch unsere Version der Origami-Taschen, die ihr schon seit einigen Jahren im Netz finden könnt – das Prinzip unserer Zaubertasche ist ähnlich, allerdings haben wir noch eine Innentasche hinzugefügt (super-praktisch für Schlüssel, Handy oder anderen Kleinkram, der sonst in den Tiefen der Tasche verloren geht), mit abgenähten Ecken ein bisschen Volumen geschaffen und einen schicken Griff aus Paracord geknotet. Aus euren schicken Stoffschätzen genäht ist die Tasche ein prima Geschenk!

Ganz am Ende dieser Anleitung könnt ihr auch noch einen Link finden, unter dem ihr die Anleitung als Freebook herunterladen könnt!

Für die Zaubertasche braucht ihr:

  • Für Außen- und Innenseite jeweils 40 – 50 cm nicht dehnbaren Stoff, jeweils über die gesamte Stoffbreite (da bleibt dann eventuell noch ein Rest übrig)
  • Für die Innentasche ein etwa 35 cm langes und 18 cm breites Stückn nicht dehnbaren Stoff (das kann zum Beispiel ein Rest der Außentasche sein)#
  • Reißverschluss für die Innentasche, ca 20 cm lang – wir haben Endlosreißverschluss benutzt
  • Paracord, ca 1,50 m
  • Doppelseitiges Klebeband z.B. „stylefix“ von „farbenmix“
  • Bügeleinlage zur Verstärkung (besonders wichtig, wenn ihr sehr feine Stoffe verwendet)

Zaubertasche Material

Schnittmuster vorbereiten und Zuschnitt:

Der Clou an der Zaubertasche ist, dass ihr sie ganz einfach vergrößern oder verkleinern könnt – ganz wie ihr wollt, oder an euren Stoff angepasst. Das Schnittteil für die Tasche ist ein einfaches Rechteck, das dreimal so breit wie lang sein muss. Für die Tasche oben haben wir das Schnittteil 35 cm lang und 105 cm breit gewählt. Außerdem solltet ihr euch an den langen Seiten jeweils einen Punkt markieren, der genau das Maß einer kurzen Seit von der Ecke entfernt ist. Die Markierung für die Innentasche (15 cm lang und 1,5 cm breit) liegt auf der gedachten Linie von einer Ecke zur gegenüberliegenden Markierung auf der Längsseite.

Das Schnittteil für die Innentasche sollte etwa 35 cm lang und 18 cm breit sein – eine Skizze für die Schnittteile seht ihr hier:

Zaubertasche Schnittteile

Das Schnittteil könnt ihr entweder direkt auf den Stoff zeichnen oder zuerst auf Papier und dann auf den Stoff übertragen – so könnt ihr das Schnittmuster mehrfach verwenden und müsst nicht bei jeder Tasche erneut ausmessen. Denkt auf jeden Fall daran, noch eine Nahtzugabe zum Schnittteil dazu zu geben – wir machen die Nahtzugabe meistens 1 cm breit. Schneidet das Schnittteil für Innen-und außenseite der Tasche jeweils einmal aus beiden Stoffen zu. Übertragt dabei alle Markierungen auf den Stoff – nur die Position der Innentasche benötigt ihr ausschließlich auf dem Stoff für die Innenseite. Die Innentasche benötigt ihr nur einmal. Wir haben eine Zickzack-Klinge des Rollschneiders zum Zuschneiden benutzt – so fransen die Stoffe nicht aus und wir sparen uns das Versäubern.

Und so wird genäht:

Verstärkt die Stelle, an der die Innentasche eingenäht werden soll, von links mit einem Stück Bügeleinlage – das ist besonders wichtig, wenn ihr sehr dünne Stoffe verwendet. Dann legt ihr den Stoff für die Innentasche rechts auf rechts auf die Markierung für die Innentasche. Dabei ragt der Stoff der Innentasche an drei Seiten etwa 1,5 cm über die Markierung hinaus. Näht entlang der Taschenöffnung (im Bild rot) und schneidet die Öffnung ein: mittig eine gerade Linie schneiden, bis ca. 1 cm vor Ende der Öffnung und von dieser Stelle aus diagonal in die Ecken schneiden.

Zieht den Stoff für die Innentasche durch die Öffnung und bügelt die Innentasche. Klebt den Reißverschluss mit doppelseitigem Klebeband hinter die Öffnung für die Innentasche und näht ihn von rechts an. Achtet dabei darauf, dass der Reißverschluss zur Hälfte geöffnet ist.

Faltet die Innentasche wie auf dem Bild und schließt die drei offenen Seiten. Achtet darauf, den Stoff der Tascheninnenseite nicht mit festzunähen.

Ab jetzt näht ihr Innen- und Außenseite der Tasche gleich: Faltet das Stoffrechteck so, dass eine Ecke auf dem nächstgelegenen Knips liegt (die Nahtzugabe ragt über den Knips hinaus) und näht diese Seite bis zum Knips. Faltete und näht die gegenüberliegende Ecke genauso. Wenn ihr nun an den noch ungenähtent Ecken anfasst und die Tasche ein wenig ausschüttelt, seht ihr schon die Form des Taschenkörpers.

Nun wird der Taschenboden genäht: Zieht die Tasche so auseinander, dass die Naht (im Bild rechts) außen verläuft. Zeichnet mit einem Geodreieck eine Nahtlinie ein, die 3 cm von der Spitze entfernt ist und näht die Ecke ab. Wiederholt das an der anderen Ecke. Schiebt Innen- und Außenseite der Tasche rechta auf rechts ineinander und schließt die offene Kante. Lasst dabei eine Wendeöffnunf von etwa 10 cm offen. Wendet die Tasche durch die Wendeöffnung, bügelt die Tasche und steppt die obere Kante der Tasche knappkantig ab – damit schließt ihr auch die Wendeöffnung.

Legt die spitzen Enden der Tasche übereinander und und vernäht sie – so entsteht der Taschenhenkel.

Für den Taschengriff legt ihr das Paracord unter den Taschenhenkel – achtet darauf, dass beide Enden des Paracords gleich lang sind. Legt die rechte Seite über den Griff und unter das linke Ende des Paracords. Zieht das linke Ende unter dem Henkel und durch die rechte Schlaufe und zieht an beiden Enden den ersten Knoten fest. Legt nun das linke Ende über den Henkel und unter das rechte Ende. Das rechte Ende wird unter dem Henkel und durch die linke Schlaufe gezogen. Zieht den Knoten fest und wiederholt diese beiden Knoten bis der Griff lang genug ist. Schneidet die Enden des Paracord knappkantig ab, schmort sie mit einer Flamme an und drückt sie mit einem Stück Holz oder dem Ende des Feuerzeugs an.

Fertig! Die komplette Anleitung könnt ihr euch auch als Freebook herunterladen!

Wir haben noch eine zweite, etwas größere Tasche genäht – die könnt ihr bequem über die Schulter hängen und es passt eine Menge hinein! Dafür haben wir das Schnittteil auf 40 cm Länge und 120 cm Breite vergrößert:

Zaubertasche Designbeispiel

Viel Spaß beim Nähen!

Eure Hummeln

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Tutorial: feierliche Tischdeko – Kerzenständer aus Beton

Betonkerzenhalter

Heute wird es konkret. Wir wagen uns in ganz harte Gefilde vor: Wir zeigen euch, wie ihr schicke Beton-Kerzenständer für eure weihnachtliche Tischdeko machen könnt.

 

Grundlagen:

Beton besteht aus Zement, Zuschlag (meistens Sand oder Kies) und Wasser. Das Wasser löst eine chemische Reaktion mit dem Bindemittel Zement aus – diese führt dazu, dass der Beton fest wird. Man kann fertige Betonmischungen im Baumarkt oder Bastelbedarf kaufen oder selbst mischen. Wenn man selbst mischt, sollte man beachten, dass die Körnung großen Einfluss auf Farbe und Beschaffenheit des Betons hat. Um feinen und hellen Beton zu bekommen (geeignet für kleinere Objekte), eignen sich Spielsand und der noch feinere Quarzsand sehr gut.

Es wird benötigt:

  • Kreativbeton oder Estrichbetonmischung oder Zementmörtel oder Zement und Quarzsand (wir haben Zement und Quarzsand selbst gemischt).
  • ein Gefäß, das schmutzig werden darf, z.B. alter Sandeleimer oder alte Kunststoffschüssel
  • Wasser in Flasche oder Gießkanne abgefüllt
  • Gummihandschuhe oder Einmalhandschuhe
  • größerer Borstenpinsel
  • Speiseöl
  • Förmchen, aus denen die Kerzenständer entstehen sollen, wir haben verwendet:
    • Ausstechförmchen,
    • Toilettenpapierrollen,
    • Muffinförmchen aus Silikon
  • Plastiklöffel
  • Pappereste
  • Teelichter und oder Kerzen
  • Klebeband oder Maskingtape, evtl. Schere, Stift
  • Zeitungspapier oder Packpapier zum Abdecken der Arbeitsfläche
  • evtl. Tablett oder Aufbewahrungsbehälter
  • evtl. Muffen als Halterung für Kerzen

Und so geht es:

01_arbeitsplatz_vorbereiten

Nachdem der Beton angemischt ist, muss es schnell gehen, dehalb sollte zunächst der Arbeitsplatz gut vorbereitet werden: alles bereitlegen, Arbeitsfläche abdecken, z.B. mit Zeitungspapier.

Zunächst müssen die Förmchen vorbereitet werden: Förmchen ohne Boden – wie Klopapierrollen -  auf eine dicke Pappe stellen, Umrisse abzeichnen, Pappe ausschneiden. Dann die Pappe an der Form mit Klebeband oder Masking Tape befestigen. Außerdem ein Tablett oder Behälter vorbereiten, in dem die Kerzenständer aufbewahrt werden können. Anschließend alle Förmchen von innen komplett mit Speiseöl einstreichen. Besonders an schwierigen Stellen wie Ecken gut einpinseln. Nur so kann man das Objekt nachher wieder aus der Form lösen.

Dann wir die Betongrundlage gemischt: Bei fertigen Betonmischungen entsprechend der Packungsanweisung anmischen. Oder 1 Teil Beton und 2 Teile Zuschlag  (bei uns Quarzsand) abmessen und im Behälter verrühren.

Wasser nach und nach zumischen
Wasser nach und nach zumischen

Nach und nach kleine Mengen Wasser hinzugeben und gut rühren, bis eine dickflüssige Konsinstenz erreicht ist. Wasser immer nur in kleinen Schritten beimischen, da es schnell passieren kann, dass die Mischung zu dünnflüssig wird. Das kann das Abbinden verhindern. Die fertige Mischung sollte eine dickflüssige Konsistenz aufweisen.

Mit einem kleinen Plastiklöffel den Beton in die vorbereiteten Förmchen füllen – das kann man auch gut mit Kindern machen 🙂 Beton immer wieder mit dem Löffel nachdrücken, damit der Beton möglichst dicht eingefüllt wird. Bei Verwendung von Toilettenpapierrollen sollte man zwei Rollen ineinanderstülpen, weil das Wasser aus der Betonmischung die Rolle aufweicht. Dazu evtl. eine Rolle aufscheiden und über die innere Rolle stülpen, anschließend mit Tape fixieren.

Kerzen verankern
Kerzen verankern

Anschließend die befüllten Formen einige Male fest auf den Tisch klopfen, damit Luftblasen entweichen können. Zum Schluss ein Teelicht/Kerze an der gewünschten Stelle in den Beton drücken, damit eine passende Vertiefung entsteht. Diese unbedingt von außen mit Speiseöl einpinseln. Alternativ kann man Muffen aus dem Baumarkt in den Beton drücken, die nachher als Halterung für die Kerzen fungieren. Diese verbleiben dauerhaft im Beton und werden daher nicht eingeölt.

Nun zum Härten beiseite stellen. Am besten in einen nicht zu stark geheizten Raum oder Keller, dieser sollte jedoch frostsicher sein. Sobald der Beton fest ist, nach einer Aushärtezeit von ca. 2-5 Tagen (je nach Raumtemperatur) kann man vorsichtig die Objekte aus den Formen lösen oder das Papier abziehen. Richtig ausgehärtet ist der Beton erst nach 28 Tagen.

beton_geschmirgelt

Nach Bedarf bzw. Gusto kann man den Beton noch etwas mit Schmirgelpapier (60-80 Körnung) abschleifen, beispielsweise um Luftlöcher oder Unebenheiten auszugleichen. Spielt ein wenig mit den Strukturen, um herauszufinden, was euch am besten gefällt.

Optional noch ein wenig dekorieren oder stellenweise bemalen. Fertig.

Teelichthalter Stern

beton-kerzenstaender

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem etwas anderen Material,

eure Hummeln

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10 – Verlosung Ebooks Rio und Kolibri

Türchen 10

Zu einem rauschenden Fest gehört natürlich ein festliches Outfit. Die Bluse Riga hat den Anfang gemacht und bekommt heute Gesellschaft von einem schicken Glockenrock. Dieser brandneue Schnitt ist in zwei Varianten erschienen: als Glockenrock für Mädchen (Ebook Kolibri) und als Glockenrock für Damen (Ebook Rio). Und wenn ihr euch nun fragt, ob es Kolibris in Rio gibt – nun, findet es raus 🙂

03-046_kolibri_produktseite_01 Ebook Damen Glockenrock Rio

Kolibri und Rio sind gemäßigte Glockenröcke bzw. halbe Tellerröcke. Der Glockenrock schwingt wunderschön locker und lädt zum Feiern und Tanzen ein. Der Schnitt ist so konzipiert, dass er ohne Reißverschluss auskommt. Auf der Hüfte hält der Rock durch den Einsatz eines Gummis oder alternativ einen Hüftbund aus elastischen Materialien wie Jersey oder Rippbündchen. Er kann auch aus mehreren Lagen genäht werden, z.B. aus 3 Lagen Tüll, so wird er wunderbar festlich.

Der Glockenrock ist wirklich schnell genäht, er eignet sich somit nicht nur für eure eigene Garderobe, sondern auch wunderbar als Last-Minute-Geschenk.

03-046_kolibri_skizze

Und weil es im Adventskalender natürlich Geschenke geben muss, verlosen wir heute 3x das Ebook Glockenrock Kolibri und 3x das Ebook Glockenrock Rio unter allen, die hier oder auf unserer Facebookseite einen Kommentar hinterlassen. Für wen würdet ihr gerne einen Glockenrock nähen?

neues_ebook_verlosung

Einsendeschluss ist heute (10.12.2016), 24 Uhr

(Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Der Gewinn wird per email verschickt. Die angegebene Email-Adresse wird nicht gespeichert oder anderweitig verwendet. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Liebe Grüße und viel Glück,

Eure Hummeln

 

 

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Tutorial: schicke Kragenvarianten

Unser diesjähriges Adventskalendermotto lautet „rauschendes Fest“. Daher machen wir heute den Panda schick! Hierfür haben zwei Hemdblusenkragen-Varianten für unseren Longsleeve Schnitt Panda entwickelt: eckig und rund.

Für den Hemdblusenkragen wird benötigt:

  • ca. 15 cm Stoff (bei einer Stoffbreite von 140 cm).
  • leichte Bügeleinlage
  • Knöpfe
  • bis auf den Halsausschnitt fertig genähtes Longsleeve (Schnitt Panda)

Schnittteile:

  • Schnittteile herunterladen
  • Schnittteile ausdrucken
  • Steg, Verschlussleiste sowie Kragen (rund oder eckig) in der gewünschten Größe ausschneiden

schnittmusterplan_hemdblusenkragen-panda

Und so geht es:

Kragen Schritt 1

Als erstes die Schablone auf die vordere Mitte legen und die Leiste anzeichnen – z. B. mit Schneiderkreide, Trickmarker oder mit Heftgarn. Anschließend die Kragenteile laut Schnitt zuschneiden.

Kragen Schritt 2

Das Ende der Verschlussleiste von links mit Einlage verstärken.

Kragen Schritt 3

Den Oberkragen, beide Stege sowie jeweils die Hälfte der Verschlussleisten (bis zur Bruchkante) mit Einlage verstärken. Verschlussleisten der Länge nach im Bruch bügeln und die offenen Schnittkanten versäubern, z. B. mit einem Overlock-Stich oder einem Zickzack-Stich.

Kragen Schritt 4

Beide Verschlussleisten mit der offenen Schnittkante an der vorderen Mitte anlegen (so dass die Schnittkanten aneinander stoßen) und bei 0,8 cm absteppen.

Kragen Schritt 5

Anschließend die vordere Mitte bis ca. 0,8 cm vor dem Schlitzende einschneiden. Die restlichen 0,8 cm beidseitig schräg bis in die Ecken einschneiden.

Kragen Schritt 7

Die Verschlussleisten ordentlich übereinander legen und stecken.

Kragen Schritt 8

Nun die Zunge (das Dreieck) von links auf den Verschlussleisten absteppen. Die Verschlussleisten etwas kürzen und versäubern, z. B. mit einem Overlock-Stich oder einem Zick-Zack-Stich.

Kragen Schritt 9

Anschließend die Verschlussleisten knappkantig von rechts absteppen.

Kragen Schritt 10

So sieht die Leiste nun von links aus.

Kragen Schritt 12

Nun die Kragenaußenkante verstürzen. Dazu die beiden Kragenteile rechts auf rechts legen und entlang der Außenkante absteppen.
Achtung: Der Oberkragen ist etwas größer als der Unterkragen, damit er später entspannt aufliegt. Somit müssen die Außenkanten bündig aufeinander gelegt werden. Die unteren Kanten passen noch nicht genau aufeinander.

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Anschließend die Ecke verstürzen. Dafür die Nahtzugabe der Außenkante umklappen, feststecken und beim Nähen mit erfassen. So wird die Ecke besonders schön und genau.

Kragen Schritt 14

Den Kragen auf rechts wenden. Dafür evtl. mit einem spitzen Gegenstand vorsichtig die Ecken rausdrücken. Anschließend den Kragen flach bügeln. Der Oberkragen rollt sich dabei leicht um die Nahtzugabe der Außenkante.

Kragen Schritt 11

Die Rundungen am Steg auf beiden Seiten verstürzen. Dazu beiden Schnittteile rechts auf rechts legen und mit aufgelegter Schablone die Rundungen steppen.

Kragen Schritt 15

So sieht die abgesteppte Rundung aus.

Kragen Schritt 16

Den Kragen mit der offenen Schnittkante nach oben in den Steg schieben und feststecken.

Kragen Schritt 17

Anschließend urch alle Lagen steppen. Somit ist der Kragen fest am Steg.

Kragen Schritt 18

Den Steg auf rechts wenden. Damit sich die Rundungen ordentlich legen – die Nahtzugaben in den Rundungen einige Male bis zu Naht einschneiden. Anschließend ordentlich flach bügeln.

Kragen Schritt 19

Den Außensteg von rechts am Halsauschnitt feststecken.

Kragen Schritt 20

Außensteg am Halsloch feststeppen.

Kragen Schritt 21

Anschließend die Nahtzugabe des Innenstegs umbügeln und feststecken.

Kragen Schritt 22

Die Nahtzugabe knappkantig durch alle Lagen steppen.

Kragen Schritt 23

Alles noch mal hübsch bügeln.

kragen_24_img_2378

Nach Geschmack 2-3 Knöpfe anbringen.

Jetzt kann das Fest beginnen 🙂

Festliche Grüße,
eure Hummeln

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7 – Freebook Puppenmantel

Türchen 7

Braucht ihr noch Geschenke für Kinder, Enkel, Neffen oder andere Puppenmamis oder -papis? Dann haben wir heute genau das richtige für euch. Wir haben unsere Puppenschnitt-Freebook-Reihe um einen Puppenmantel erweitert.

Freebook Puppenmantel

Wird das Mäntelchen-Schnittmuster in der angegebenen Größe ausgedruckt, passen die Kleidungsstücke etwa 42-46 cm großen Puppen. Für kleinere oder größere Puppen kann das Schnittmuster über die Druckeinstellungen vergrößert oder verkleinert werden. Skalierungsangaben zur Orientierung findet ihr im Ebook.

Durch einen Klick auf das Bild gelangt ihr zum Download:

Freebook Puppen Mantel

Viel Spaß beim Nähen und Verschenken wünschen,

eure Hummeln

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3 – Verlosung Papierschnitte

Türchen 3

Türchen 3 schreit ganz laut: VERLOSUNG 🙂

Im Laufe des Jahres haben wir ganz fleißig daran gearbeitet, die beliebstesten Hummelhonig-Ebooks auch als Papierschnittmuster herauszubringen. Mittlerweile sind 4 Hummelhonig-Papierschnitte erschienen:

Papierschnitte Übersicht

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis wir ein Produkt ausgeklügelt hatten, mit dem wir wirklich zufrieden waren. Und so sieht das Ergebnis aus:

  • Ein übersichtliches farbig gedrucktes Schnittmuster im Format DIN A1 auf hochwertigem 100gr-Papier.
  • Eine farbig gedruckte Nähanleitung als Broschüre im Format DIN A5. Sie ist mit Fotos bebildert und erläutert Schritt für Schritt das Nähen.
  • Ein Set Mini-Bügelbilder.

Papierschnitt Babypaket

Papierschnitt Anleitung Babypaket

Heute verlosen wir je einen von fünf Hummelhonig-Papierschnitten unter allen, die hier oder auf Facebook einen Kommentar hinterlassen und uns mitteilen, welchen Papierschnitt sie gewinnen möchten.

Einsendeschluss ist heute (03.12.2016), 24 Uhr

(Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Der Gewinn wird per Post verschickt. Die angegebene Email-Adresse wird nicht gespeichert oder anderweitig verwendet. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Wir drücken euch allen ganz dolle die Fühler!

eure Hummeln

Nachtrag: Hier auf dem Blog haben gewonnen: Birgit Giesen und Karen Labeta. Mädels, wir haben euch eine Mail geschickt.

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Tutorial: Aufgesetzte Tasche

Aufgesetzte Taschen nähen

Hallo ihr Lieben,

Es ist schon eine ganze Weile seit unserem letzten Tutorial für euch vergangen, deshalb starten wir leicht aber effektvoll mit einer einfachen aufgesetzten Tasche. Diese Taschen könnt ihr – unabhängig von Nähten – platzieren wo ihr wollt: wir zeigen euch hier eine Gesäßtasche auf einer Treggings und eine Brusttasche auf einem Shirt, die Technik könnt ihr aber natürlich überall anwenden, wo ihr eine kleine Tasche braucht oder sie euch gefällt! Glaubt man unseren Kindern, ist die Tasche sowieso unverzichtbar – wo sonst sollten sie das Geld für das nächste Eis, den Zettel mit der Adresse der neuen Urlaubsfreundin oder die Probe aus dem Sandkasten am Lieblingsspielplatz aufbewahren? Und wir finden, so eine Tasche ist ja auch ganz hübsch – ihr könnt damit auf gemusterten Stoffen einen ruhigen Kontrapunkt setzen, schlichte Teile aufpeppen oder auch mal einen kleinen Fleck verstecken (wenn an eine taschentaugliche Position gekleckert wurde)….

Am leichtesten ist es einerseits, die Tasche auf das Schnittteil zu nähen, bevor es weiter verarbeitet wird. Andererseits ist die optimale Platzierung (z.B. bei Gesäßtaschen) leichter am fertigen angezogenen Kleidungsstück – und da die Taschen klein sind und einfach aufgenäht werden, geht auch das ohne größeres Gefummel. Da wir die Taschen aus und auf Jersey nähen, zeigen wir sie einlagig – doppellagig verstürzte Taschen würden hier leicht zu dick werden.

Für die Taschen benötigt ihr folgende Zutaten:

  • Stoff für die Tasche (Jersey)
  • leichte Bügeleinlage
  • Schnittmuster für die Tasche – wir haben hier den Schnitt für die beiden gezeigten Taschen (die Hose ist in Größe 134, das T-Shirt in Größe 116 – wenn ihr eine kleinere oder größere Tasche braucht, könnt ihr den Schnitt beim Ausdrucken mit der Skalierungsfunktion eures Druckers verkleinern oder vergrößern)
  • Pappe zum Erstellen einer Schablone zum Bügeln
  • Stecknadeln
  • Bügeleisen und -brett (oder hitzetaugliche Unterlage)
  • Schneiderkreide oder ähnliches
  • und natürlich das übliche: Nähmaschine, Garn, Schere…

Und so haben wir die Taschen genäht: Tutorial: Aufgesetzte Tasche weiterlesen

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Mehrfarbige Bügelbilder aufbügeln

Mehrfarbige Bügelbilder - Eis

Hallo ihr Lieben,

Die fröhliche Eistüte mit der tollen neon-pastelligen Glitzerfolie ist nicht nur ein Lieblingsmotiv unserer Kinder, sondern wird sicher bald auch noch ein paar Kleidungsstücke der Hummeln schmücken! Am Samstag vor zwei Wochen hatten wir sie auch auf dem Lichterfest dabei und wurden einige Male gefragt, wie die mehrteiligen Bügelbilder aufgebügelt werden. Zum Glück haben wir beim letzten Mal Bügeln mitfotografiert und können euch das hier Schritt für Schritt zeigen!

Ihr braucht:

  • das Textil, auf das ihr das Bügelbild aufbügeln wollt (wir haben ein Schmetterlingsshirt aus einfarbigem Jersey genäht und ganz schnell mit Rollsäumen abgeschlossen)
  • das Bügelbild
  • ein Stück Backpapier
  • ein Bügeleisen (Am besten eignen sich Bügeleisen ohne Löcher im Boden. Wenn ihr ein Dampfbügeleisen habt, stellt den Dampf aus und versetzt das Bügeleisen während dem Aufbügeln ein- bis zweimal, damit jede Stelle ausreichend angepresst wird.)
  • eine feste Unterlage (Wir nutzen ein sauberes Schneidebrett aus Holz, das wir auf den Boden legen – Bügelbretter sind meist zu weich und halten auch den Druck nicht gut aus, den ihr beim Aufbügeln ausüben solltet.)

Mehrfarbige Bügelbilder

Wenn ihr das Bügelbild erhaltet sieht es ungefähr so aus:

Mehrfarbige Bügelbilder

Als erstes löst ihr das Bügelbild von der Karte und schaut mal, was ihr da bekommen habt:

Mehrfarbige Bügelbilder

Diese fünf Einzelteile werden nacheinander aufgebügelt, und zwar so: Mehrfarbige Bügelbilder aufbügeln weiterlesen

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Schulanfang: Postmappe nähen

Postmappe Schulanfang

Eine Postmappe ist vor allem in der Grundschule ein unentbehrliches Mittel zur Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern. Die schulpflichtigen Hummelkinder bringen darin Schulbriefe, Hausaufgaben, Infozettel und diverse Zettel unbekannter Herkunft nach Hause. Man kann natürlich derartige Postmappen aus Pappe oder Kunststoff kaufen. Die aus Pappe sind jedoch nicht sehr haltbar, und die Kunststoffmappen sind … nun ja, eben aus Kunststoff.

Da wir aber schön, haltbar und nach Möglichkeit auch waschbar möchten, haben wir kurzerhand eine Postmappe genäht. Und im heutigen Tutorial zeigen wir euch natürlich wie es geht.

Ihr benötigt

  • Baumwolle oder einen  festeren Stoff wie Cord oder Jeans
  • Taschenstoff (hierfür eigenen sich Stoffreste)
  • sehr starke Bügeleinlage (z.B. Decovil I von Vlieseline)
  • farblich passendes Gummi oder Gummikordel
  • Zuschneidelineal, Bügeleisen, Stoffschere und/oder Rollschneider  und/oder Zickzackschere,
  • Stecknadeln, einen Stoffmarker / Stoffkreide
  • und natürlich eine eingefädelte Nähmaschine 🙂

Schnitt

Das Schnittmuster für die Postmappe könnt ihr herunterladen, in dem ihr auf das Bild klickt:

Schnitt Postmappe

So geht es

Schulanfang: Postmappe nähen weiterlesen

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Tutorial: Brötchenkorb

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You are the butter on my bread

Dieses Tutorial wartet hier schon ganz schön lange darauf, endlich gezeigt zu werden. Heute ist es soweit. Wir zeigen euch, wie ihr einen schönen Brötchenkorb mit Kellerfalten nähen könnt. Durch die Kellerfalten wird das Körbchen schön bauchig und macht sich wunderbar auf einem hübsch gedeckten Frühstückstisch. Für den Brunch mit vielen Freunden oder mit der ganzen Familie haben wir auch eine große Variante vorbereitet, die problemlos 12 Brötchen beherbergen kann.

grosser_Broetchenkorb_DSC_7642

Schnitt

Der Brötchenkorb besteht aus drei Teilen: Bodenteil, Mittelteil und oberer Umschlag.

Schnittteile_Broetchenkorb

Für das Utensilo benötigt ihr

  • einen Innenstoff (z. B. Baumwolle).
  • einen passenden Außenstoff (Baumwolle oder einen  festeren Stoff wie Cord oder Jeans)
  • optional eine verstärkende Bügeleinlage (empfiehlt sich vor allem, wenn ihr zwei leichte Materialien verwendet)
  • Zuschneidelineal, Bügeleisen, Stoffschere und/oder Rollschneider,
  • Stecknadeln, einen Stoffmarker / Stoffkreide
  • natürlich eine Nähmaschine oder Overlock, evtl. Heftgarn und Nadel

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Die kleine Nähschule: Vom Schnitt zum fertig zugeschnittenen Stoffteil – Teil 2

Gegengleich zuschneiden

Gestern haben wir bereits angefangen über Schnitte zu sprechen, wie man sie kopiert und wie man sie am besten vom Papier auf den Stoff überträgt. Heute machen wir genau dort weiter… Sobald alle benötigten Schnittteile aus Papier ausgeschnitten sind, werden sie auf dem Stoff verteilt. Dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten…

Rechte Seite/linke Seite

Die Papierschnittteile werden auf die linke Seite des Stoffes gelegt. Die linke Seite ist die, die beim fertigen Kleidungsstück die Innenseite ist. Das lässt sich z. B. bei bedruckten Stoffen leicht erkennen (die bedruckte Seite soll natürlich außen sein, also ist das die rechte Stoffseite). Bei Cord sind die Rippen rechts, bei Jeans ist die rechte Seite dunkler, bei Satin glänzt die rechte Seite usw.

Bei einigen Stoffen ist es allerdings nicht so leicht zu erkennen, welches die rechte Seite sein soll. Wenn das so ist, sollte man sich davon nicht verunsichern lassen: einfach die „schönere“ Seite zur rechten Stoffseite erklären…

Die Schnittteile werden zum Zuschneiden auf der linken Stoffseite platziert, weil hier oft auch Markierungen vorgenommen werden, die eventuell Rückstände hinterlassen. Diese möchte man selbstverständlich nicht auf der Außenseite des fertigen Kleidungsstückes sehen.

Liegt der Stoff im Bruch, dann liegen also die rechten Stoffseiten aufeinander und die linken Seiten zeigen nach außen. Ist der Stoff in ganzer Breite ausgelegt, dann schaut die linke Seite nach oben und die rechte Seite schaut nach unten.

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Fadenlauf und Strich

Außerdem muss beim Zuschnitt der „Fadenlauf“ des Stoffes beachtet werden. Der Fadenlauf ist die Webrichtung des Stoffes (also der Längsverlauf des „Kettfadens“). Ist ein Stoff z. B. querelastisch, macht es wenig Sinn, wenn man das Schnittteil um 90° gedreht auf den Stoff legt, denn dann ist die Querelastizität dahin… Auch wenn ein Stoff gemustert ist, ist es nicht sehr vorteilhaft, wenn die Schnittteile schief auf dem Stoff liegen. Wer will schon unterschiedlich oder schief gestreifte Hosenbeine tragen?

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Die kleine Nähschule: Vom Schnitt zum fertig zugeschnittenen Stoffteil – Teil 1

Nähschule Schnittmuster übertragen

Diesmal beschäftigen wir uns in der kleinen Nähschule mit dem Thema, wie man am besten einen Papierschnitt auf den Stoff überträgt und in anschließend zuschneidet. Dabei gibt es einiges zu beachten…

Papierschnitt oder Ebook

Es gibt zwei verschiedene Arten von Schnitten: physisch auf Papier oder digital als Ebook. Die Papierschnitte sind in der Regel auf einem großen Bogen gedruckt und zusammengefaltet. Die digitalen Ebooks sind im PDF Format und müssen selbst ausgedruckt werden. Das geschieht wie folgt…

Zuerst muss die PDF-Datei mit dem Programm „Adobe Reader“ geöffnet werden. Die meisten haben dieses Programm auf ihrem Rechner. Ansonsten kann es kostenlos hier heruntergeladen werden: https://get.adobe.com/de/reader/. Nach dem Öffnen der Datei schauen, auf welcher Seite das Kontrollquadrat ist und erstmal nur diese Seite mit dem Kontrollquadrat ausdrucken. Mit dem Quadrat wird überprüft, ob der Drucker den Schnitt in der richtigen Größe ausdruckt. Dafür in den Druckeinstellungen drauf achten, dass „ohne Seitenanpassung“ bzw. „tatsächliche Größe“ ausgewählt ist. Es kann vorkommen, dass beim Ausdrucken darauf hingewiesen wird, dass die Seite für den Druckbereich zu groß ist. In dem Fall die Option „Beschneiden“ wählen (um die Originalgröße nicht zu verändern). Bitte nicht „Verkleinern“ wählen, denn dann wird der Ausdruck skaliert (Größe wird angepasst). Anschließend auf dem Ausdruck mit einem Lineal überprüfen, ob die angegebene Größe stimmt. Erst dann alle erforderlichen Schnittseiten ausdrucken.

Nun werden anhand der Übersichtsseite (bei den Hummelhonig-Schnitten ist dies der „Schnittmusterplan“) die einzelnen Schnittseiten aneinander gelegt. Hierbei helfen Markierungen. Unsere Hummelhonig-Schnitte haben auf jeder Seite eine Beschriftung was auf der Seite zu sehen ist sowie zusätzliche Passmarken. Diese Passmarken müssen exakt aneinander geklebt werden. Dafür schneidet man an nur einer Seite den Rand bis zu Markierung ab. Auf der anderen Seite bleibt der Rand neben der Markierung stehen. Somit ergibt sich ein Überhang, der als Klebestreifen dient. Also alle Seiten mit Passmarke auf Passmarke aneinander kleben. Wenn es etwas schneller gehen soll, dann kann man auch einen Überhangstreifen lediglich umklappen anstatt ihn abzuschneiden. Spart Zeit ist aber im Ergebnis nicht ganz so „schick“. So wird der Schnitt Seite für Seite aneinander geklebt.

Meistens handelt es sich um einen Mehrgrößenschnitt. Hier sind also mehrere Größen auf dem Schnittbogen. Nachdem die gewünschte Größe ausgewählt wurde können die Schnittteile direkt an den entsprechend markierten Linien abgeschnitten werden. Oder aber der Schnitt wird erst kopiert…

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Schnitt kopieren

Es gibt verschiedene Methoden, den Schnitt vom Schnittbogen auf den Stoff zu übertragen. Soll der Schnitt häufiger verwendet werden, empfiehlt es sich, ihn vorab zu kopieren. Außerdem sind die Papierschnitte oft recht unübersichtlich: Schnittteile die sich überschneiden und die vielen verschiedenen Größen können für Verwirrung sorgen – gerade bei Anfängern. Eine Kopie der benötigten Größe bringt also eine bessere Übersicht und der Original-Schnittbogen wird durch ständige Benutzung nicht unnötig strapaziert.

Für das Kopieren des Schnittes kann man z. B. Transparentpapier verwenden. Dies wird auf den Schnitt gelegt und dann wird Schnittteil für Schnittteil die gewünschte Größe abgepaust. Dabei ist es sehr wichtig, nicht in der Größenlinie zu verrutschen. Um dies zu vermeiden hilft es, das Transparentpapier mit Gewichten oder Klebestreifen auf dem Schnittbogen zu fixieren.

Das Transparentpapier besorgt man sich idealerweise auf großer Rolle anstatt als kleinen DIN A4 Block. So ist es einfacher in der Handhabung, weil es immer auf den Schnitt passt und nicht vorher noch zusammengeklebt werden muss. Für das Kopieren empfiehlt sich ein Bleistift um kleine Fehler schnell beheben zu können.

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Wer kein Transparentpapier benutzen möchte, kann natürlich auch normales Papier nehmen. Weil man hier nicht hindurch sehen kann (wie bei dem Transparentpapier) legt man das normale Papier unter den Schnitt (nicht auf den Schnitt). Nun mit Hilfe eines Kopierrädchens entlang der entsprechenden Schnittlinien radeln. So werden die benötigten Schnittlinien durchgedrückt und auf dem Papier sichtbar.

Wem das nicht sichtbar genug ist, der kann zusätzlich auch noch Kopierpapier dazwischen legen. Dieses ist im Nähfachhandel erhältlich. Die farbige Seite schaut nach unten und so werden die durchgeradelten Linien farbig.

Beim Abpausen ist es sehr wichtig, alle Details – wie Fadenläufe, Knipse usw. – ebenfalls zu übertragen. Außerdem sollte auf jedem Schnittteil der Name (Bezeichnung) und die Größe stehen.

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Auf diesem Bild sieht man das Kopierpapier, welches dann mit der farbigen Seite nach unten unter den Schnitt gelegt wird.

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So drücken sich dann die Linien farbig durch.

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