Veröffentlicht am

Tutorial: ein Wasen-Outfit für ein Hummelmädchen

Wasen-Outfit

Hallo ihr Lieben,

Es ist wieder Volksfest-Zeit in Stuttgart und besonders die großen Hummelmädchen sind begeistert von Kettenkarrussell, Achterbahn, Losbude und Autoscooter! Zwischen all den Tracht-tragenden Menschen kommt dann spätestens bei der Zuckerwatte der Wunsch nach einem eigenen Dirndl auf. Aus verschiedenen Gründen entscheiden wir uns immer wieder gegen ein (mehr oder weniger) echtes Dirndl und machen unsere Mädels dann etwas einfacher (und alltagstauglicher) schick! Der Tüll-Rüschen-Rock, den ich vor zwei Jahren genäht habe, passt nun wirklich nicht mehr, das passende T-Shirt habe ich schon vor einem Jahr zum Flohmarkt gebracht – es war also allerhöchste Zeit, ein neues Wasen-Outfit zu nähen!

Das T-Shirt ist ein einfaches Schmetterling-Shirt (an Saum, Arm- und Halsausschnitten nur mit einem Rollsaum versäubert) mit einem Wasen-Mädel-Bügelbild. Für den Rock habe ich einen Kolibri am Saum mit einer Zackenlitze versehen -wie das und die Schürze genäht werden, zeige ich euch unten.

Wasen-Outfit Zutaten

Ihr braucht:

  • den zugeschnittenen Rock
  • Zackenlitze in Länge des Saums (das könnt ihr ganz einfach am Schnittmuster ausmessen)
  • Gummiband oder Bündchen für den Hüftbund (am besten die Länge am Kind abmessen)
  • für die Schürze (hier in Größe 134) ein rechteckiges Stück dünner, unelastischer Stoff, 104 cm breit und 45 cm hoch
  • Für das Schürzenband drei Stoffstreifen, 10 cm hoch und zweimal 120 cm breit und einmal 45 cm breit

Und so näht ihr das Wasen-Outfit: Tutorial: ein Wasen-Outfit für ein Hummelmädchen weiterlesen

Veröffentlicht am

Bauschgarn

Hallo ihr Lieben,

endlich ist Herbst! Endlich können wir unsere Dreieckstücher aus Kuschel-Jacquard wieder tragen 🙂

 

Immer mal wieder werden wir gefragt wie wir unsere Tücher „nähen“. Eigentlich ist es gaaaaanz einfach, aber ein paar kleine Tricks gibt es dann doch.

Wir ketteln mit einer 4-Faden Overlocknaht. Das Bauschgarn wird in die Greifer der Overlock gefädelt – mit Garnnetzen (das ist wichtig!!!). Die Nadeln bestückt ihr normalem Garn, passend zu eurem Tuch.

Eine geringere Stichlänge führt zu bauschigeren Nähten. Also die Stichlänge etwas zurückdrehen.

Sollte sich die Overlocknaht nicht schön um die Stoffkante legen könnt ihr noch ein bisschen an der Messerposition drehen.

Für das Tuch schneiden wir ein Quadrat von unserem Lieblingsstoff ab, dabei solltet ihr die Einlaufquote berücksichtigen. Unserer Albstoffe Eigenproduktion liegt 150 cm breit, wir schneiden daher 165 cm ab. Mit einer Einlaufquote von ca. 10% haben wir dann nach dem Waschen perfekte Quadrate.

Einmal diagonal geteilt bekommt ihr nicht nur ein Tuch für euch – das Geschenk für die beste Freundin oder Schwester oder Mama oder … ist auch direkt „gebastelt“.

Wollt ihr es auch einmal versuchen? Wir verlosen unter allen Kommentaren (bis Sonntag 01.10.17 um 20h00) hier auf dem Blog je 2 Konen Bauschgarn aus unserem Vorrat. Wer bekommt euer Tuch?

Alles Liebe,

eure Hummeln

(Das Gewinnspiel startet sofort und endet am 01. Oktober um 20 Uhr. Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Jeder kann nur einmal pro Seite teilnehmen. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.)

 

Veröffentlicht am

Tutorial: feierliche Tischdeko – Serviettenringe

Serviettenringe

Wenn alle Geschenke schon eingepackt, diverse Menüs geplant und eigentlich alles fertig ist – dann kommen wir Hummeln noch mit dem letzten i-Tüpfelchen für eure Festtafel um die Ecke! Denn wann, wenn nicht an Weihnachten, braucht man schon Serviettenringe? Wir haben unsere aus grauem Filz gemacht und mit neonfarbenem Garn sowie den tollsten Schätzen aus der Knopfsammlung verziert:

(Und wenn ihr auch noch Servietten braucht, dann werft doch nochmal einen Blick hinter das 9. Türchen.)

Für die schnellen Serviettenringe braucht ihr:

  • 2 mm dicken Filz, für jeden Serviettenring benötigt ihr etwa 20 x 6 cm
  • hübsche Knöpfe mit 2 – 3 cm Durchmesser
  • neonfarbenes Nähgarn
  • Masking Tape, Schere, Nähnadel, Nähmaschine, Markierstift
  • Papier und Drucker
  • Das Schnittteil bekommt ihr hier zum runterladen und ausdrucken.

Serviettenring

Und so gehts:

Druckt das Schnittteil aus, schneidet es aus und klebt es mit kleinen Masking-Tape-Röllchen auf dem Filz. Schneidet den Filz genau wie die Vorlage aus – ihr benötigt keine Nahtzugabe. Übertragt die Markierungen für Knopfloch und Knopf auf den Filz (das geht am einfachsten, wenn ihr die Vorlage an dieser Stelle einschneidet, wegklappt und mit Trickmarker die Stellen markiert).

Die T-förmige Markierung für das Knopfloch zeigt euch nur, wo das Knopfloch anfangen soll (am oberen Strich des T), die Länge des Knopflochs ist abhängig von eurem Knopf. Probiert am besten auf einem Reststück aus, wie groß das Knopfloch sein muss und wie die Knopflochfunktion eurer Nähmaschine funktioniert (findet ihr die Bedienungsanleitung noch? Die hilft da auch ;-)) – dann könnt ihr das Knopfloch auch auf dem zugeschnittenen Filz an die markierte Stelle nähen. Schneidet das Knopfloch vorsichtig auf und testet nochmal, ob der Knopf hindurchpasst.

Als letztes näht ihr den Knopf von Hand an die zweite Markierung – und wiederholt alle Schritte, bis ihr genug Serviettenringe für ganze Familie und alle eure Gäste habt! (Oder, wie wir – bis alle tollen Knöpfe verarbeitet sind!)

Viel Spaß beim Nähen!

Eure Hummeln

Merken

Merken

Veröffentlicht am

Tutorial: Tablettasche aus Filz

Tutorial Tablettasche

Braucht ihr noch Last-Minute-Geschenke? Denn wenn wir ehrlich sind, bleibt für Aufwändiges eigentlich keine Zeit mehr. Weihnachten rückt immer näher und es ist noch soooo viel zu tun. Das heutige Tutorial wird eure Pläne sicherlich nicht durcheinander bringen, denn die Tablettasche ist wirklich in wenigen Minuten genäht. Nichtsdestotrotz sieht sie puristisch schick aus und macht auch unterm Baum was her.

Für die Hülle braucht ihr:

  • 80 x 25 cm Filz (mind. 3 mm dick), alternativ stabilen, dicken Strick oder vergleichbare Materialien
  • 13 cm Band als Verschluss (mind. 2 cm breit), z.B. Lederband, Gummiband oder wonach euch der Sinn steht
  • 2 paar Druckknöpfe (z.B. KamSnaps)
  • Ledernadel für die Nähmaschine und entsprechendes reißfestes Garn
  • Klammern, Stoffschere/Rollschneider, Schneiderkreide/Trickmarker, Nähmaschine
  • und natürlich unser Schnittmuster (hier herunterladen)

Die richtige Größe:

Nachdem ihr das Schnittmuster ausgedruckt und zusammengeklebt habt, legt das Tablet auf das Schnittteil, um zu prüfen, ob die Tasche groß genug ist. Links und rechts sollte je noch 1,5- 3 cm Spiel sein. Dann passt das Tablet komfortabel hinein. Ansonsten solltet ihr das Schnittteil entsprechend verbreitern oder schmaler zeichnen. Sind größere Abweichungen vom Schnittteil nötig, kann man auch mit den Skalierfunktionen des Druckers spielen.

Und so geht es:

Schnittmuster samt Knopfmarkierung auf den Stoff übertragen und zuschneiden. An der Bruchmarkierung so falten, dass die Taschengriffe übereinanderliegen. Sollte euer Stoff eine rechte und eine linke Stoffseite haben, beim Falten darauf achten, dass die rechte Stoffseite außen ist. Nun die Seiten mit Klammern fixieren und die Seitennähte knappkantig (3-5 mm) mit der Nähmaschine schließen.

Je nachdem welches Band als Verschluss verwendet wird, muss dieses evtl. vorbereitet werden. Bei fransenden Bändern sollten die Ränder vorab leicht mit einem Feuerzeug angesengt werden, damit sie nicht aufribbeln.
Das 13 cm lange Band links und rechts um 2 cm nach innen falten und absteppen. Links und rechts je einen Druckknopf mittig positionieren und entsprechend der Herstellerangaben anbringen. Anschließend das Band an die Knopfmarkierungen auf dem Schnittteil halten und die eingezeichnete Position überprüfen (vor allem bei nicht dehnbaren Bändern). Gegebenenfalls Position korrigieren und auf beiden Seiten die Gegenstücke der Druckknöpfe anbringen.

Den Verschluss an der Tasche festmachen, fertig. Wir haben ja versprochen, dass es schnell geht 🙂

Viel Spaß beim Nähen und Verschenken,
eure Hummeln

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Veröffentlicht am

Tutorial: feierliche Tischdeko – kleine Brotkörbchen

kleine Brotkörbchen

Im Laufe des Adventskalenders haben wir euch einige Vorschläge zur feierlichen Tischdeko zum Fest gezeigt. Diese ergänzen wir heute mit einem weiteren Tutorial: kleine Brotkörbchen. Statt einer großen Brotschale auf dem Tisch bekommt jeder Gast ein eigenes kleines Körbchen. Passt wunderbar zu allen besonderen Anlässen.

Tutorial kleine Baguettekörbchen

Diese kleinen Brotkörbchen eignen sich besonders gut für nicht allzugroße Brotscheiben wie Baguette.

Schnittteile

Die Brotkörbchen bestehen aus je zwei Teilen: Bodenteil und Seitenteil. Je nachdem, ob ihr große oder kleine Scheiben am liebsten habt, könnt ihr die Größe entsprechend anpassen. Wir haben in diesem Tutorial die kleinen Körbchen genäht.

Maße Schnittteile Brotkörbchen

Für die kleinen Brotkörbchen benötigt ihr:

  • einen Innenstoff (z. B. Leinen oder einen  festeren Stoff wie Cord oder Jeans)
  • einen passenden Außenstoff (z. B. Baumwolle)
  • optional eine verstärkende Bügeleinlage (empfiehlt sich vor allem, wenn ihr zwei leichte Materialien verwendet)
  • Zuschneidelineal, Bügeleisen, Stoffschere (gerne Zickzackschere) und/oder Rollschneider
  • Stecknadeln, einen Stoffmarker / Stoffkreide
  • natürlich eine Nähmaschine
  • optional ein Sektglas 🙂

Und so geht es:

Beide Schnittteile je aus Innen- und aus Außenstoff zuschneiden. Wenn sowohl Innen- als auch Außenstoff leichte Materialien sind, sollten beide Schnittteile zusätzlich noch aus Bügeleinlage zugeschnitten werden und diese auf den Außenstoff gebügelt werden. Wir haben als Innenstoff festeres Leinen verwendet, so dass eine verstärkende Bügeleinlage nicht notwendig war.
Beide Seitenteile jeweils der Länge nach rechts auf rechts falten und die Seitennaht schließen. Anschließend die Viertelpositionen auf den Bodenteilen und auf den Seitenteilen markieren. Dann das Bodenteil (Außenstoff) rechts auf rechts auf das passende Seitenteil stecken (Viertelmarkierung auf Viertelmarkierung). Das Seitenteil leicht einschneiden, dann legt es sich besser auf das Bodenschnittteil. Beide Teile zusammennähen. Analog für den Innenstoff wiederholen.

Nahtzugabe um den Körbchenboden herum beim Innen- und Außenteil ein wenig zurückschneiden. Außenteil auf rechts wenden. Innenteil links auf links in das Außenteil stecken. Nahtzugaben der Seitenteile entweder exakt übereinanderlegen oder auf die gegenüber liegende Seite (gegenüber trägt weniger auf). Innenteil richtig in das Außenteil einpassen. Da die Brotkörbchen recht schmal sind, kann man sich beispielsweise mit einem Sektglas behelfen. So lässt sich alles etwas einfacher „zurecht zuppeln“.
Anschließend den oberen Rand des Außen- und Innenteils rundherum jeweils um 1 cm nach innen klappen und beide Teile zusammenstecken.

Den oberen Rand des Brotkörbchens knappkantig verstürzen (ca. 0,1-0,3 mm). Hierfür eignet sich z. B. der Reißverschlussfuß der Nähmaschine sehr gut. Körbchen nun noch nach außen falten – fertig! Alle Schritte für die Anzahl der Gäste wiederholen 🙂

kleine Brotkörbchen

Viel Spaß beim Nähen und beim späteren Genießen,

eure Hummeln

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Veröffentlicht am

Tutorial: doppelter Ofenhandschuh

doppelter Ofenhandschuh Tutorial

Hinter Türchen 15 versteckt sich heute ein Tutorial für einen doppelten Ofenhandschuh. Dieser eignet sich sowohl als schickes und nützliches Teil in der eigenen Küche als auch wunderbar als Last-Minute-Geschenk. Für die Oma oder Schwiegermutter oder eine Freundin, die gerne backt…

 

Kennt ihr die doppelten Ofenhandschuhe? Diese sind vor allem im englischsprachigen Raum verbreitet. Wir finden sie sehr praktisch, weil nicht nur die Hände vor Hitze geschützt sind, sondern auch die Unterarme. Der Doppelhandschuh legt sich um die heiße Backform und schützt den Bäcker. Ein weiterer Vorteil: Ihr müsst nie den zweiten Handschuh suchen 🙂

doppelter Ofenhandschuh Tutorial

Für den doppelten Ofenhandschuh braucht ihr:

  • 35-40 cm nicht elastischen Stoff (bei einer Stoffbreite von mind. 140cm), z. B. Webware, Jeans, Popeline oder vergleichbare Materialien.
    Wenn ihr zwei verschiedene Stoffe für Innen und Außen verwenden wollt, dann jeweils 17-20 cm vom Innen- und Außenstoff
  • 40 cm Volumenvlies, z.B. Thermolam 272 von Vlieseline
  • 240 cm Schrägband zum Einfassen
  • Stecknadeln/Klammern, Stoffschere/Rollschneider, Nähmaschine, Bügeleisen, Schneiderkreide
  • und natürlich unser Schnittmuster (hier herunterladen)

Und so geht es:

Tutorial: doppelter Ofenhandschuh weiterlesen

Veröffentlicht am

Tutorial: Zaubertasche

Zaubertasche Designbeispiel

Heute zeigen wir euch unsere Version der Origami-Taschen, die ihr schon seit einigen Jahren im Netz finden könnt – das Prinzip unserer Zaubertasche ist ähnlich, allerdings haben wir noch eine Innentasche hinzugefügt (super-praktisch für Schlüssel, Handy oder anderen Kleinkram, der sonst in den Tiefen der Tasche verloren geht), mit abgenähten Ecken ein bisschen Volumen geschaffen und einen schicken Griff aus Paracord geknotet. Aus euren schicken Stoffschätzen genäht ist die Tasche ein prima Geschenk!

Ganz am Ende dieser Anleitung könnt ihr auch noch einen Link finden, unter dem ihr die Anleitung als Freebook herunterladen könnt!

Für die Zaubertasche braucht ihr:

  • Für Außen- und Innenseite jeweils 40 – 50 cm nicht dehnbaren Stoff, jeweils über die gesamte Stoffbreite (da bleibt dann eventuell noch ein Rest übrig)
  • Für die Innentasche ein etwa 35 cm langes und 18 cm breites Stück nicht dehnbaren Stoff (das kann zum Beispiel ein Rest der Außentasche sein)
  • Reißverschluss für die Innentasche, ca 20 cm lang – wir haben Endlosreißverschluss benutzt
  • Paracord, ca 1,50 m
  • Doppelseitiges Klebeband z.B. „Stylefix“ von „Farbenmix“
  • Bügeleinlage zur Verstärkung (besonders wichtig, wenn ihr sehr feine Stoffe verwendet)

Zaubertasche Material

Schnittmuster vorbereiten und Zuschnitt:

Der Clou an der Zaubertasche ist, dass ihr sie ganz einfach vergrößern oder verkleinern könnt – ganz wie ihr wollt, oder an euren Stoff angepasst. Das Schnittteil für die Tasche ist ein einfaches Rechteck, das dreimal so breit wie lang sein muss. Für die Tasche oben haben wir das Schnittteil 35 cm lang und 105 cm breit gewählt. Außerdem solltet ihr euch an den langen Seiten jeweils einen Punkt markieren, der genau das Maß einer kurzen Seite von der Ecke entfernt ist. Die Markierung für die Innentasche (15 cm lang und 1,5 cm breit) liegt auf der gedachten Linie von einer Ecke zur gegenüberliegenden Markierung auf der Längsseite.

Das Schnittteil für die Innentasche sollte etwa 35 cm lang und 18 cm breit sein – eine Skizze für die Schnittteile seht ihr hier:

Zaubertasche Schnittteile

Das Schnittteil könnt ihr entweder direkt auf den Stoff zeichnen oder zuerst auf Papier und dann auf den Stoff übertragen – so könnt ihr das Schnittmuster mehrfach verwenden und müsst nicht bei jeder Tasche erneut ausmessen. Denkt auf jeden Fall daran, noch eine Nahtzugabe zum Schnittteil dazu zu geben – wir machen die Nahtzugabe meistens 1 cm breit. Schneidet das Schnittteil für Innen- und Außenseite der Tasche jeweils einmal aus beiden Stoffen zu. Übertragt dabei alle Markierungen auf den Stoff – nur die Position der Innentasche benötigt ihr ausschließlich auf dem Stoff für die Innenseite. Die Innentasche benötigt ihr nur einmal. Wir haben eine Zickzack-Klinge des Rollschneiders zum Zuschneiden benutzt – so fransen die Stoffe nicht aus und wir sparen uns das Versäubern.

Und so wird genäht:

Verstärkt die Stelle, an der die Innentasche eingenäht werden soll, von links mit einem Stück Bügeleinlage – das ist besonders wichtig, wenn ihr sehr dünne Stoffe verwendet. Dann legt ihr den Stoff für die Innentasche rechts auf rechts auf die Markierung für die Innentasche. Dabei ragt der Stoff der Innentasche an drei Seiten etwa 1,5 cm über die Markierung hinaus. Näht entlang der Taschenöffnung (im Bild rot) und schneidet die Öffnung ein: mittig eine gerade Linie schneiden, bis ca. 1 cm vor Ende der Öffnung und von dieser Stelle aus diagonal in die Ecken schneiden.

Zieht den Stoff für die Innentasche durch die Öffnung und bügelt die Innentasche. Klebt den Reißverschluss mit doppelseitigem Klebeband hinter die Öffnung für die Innentasche und näht ihn von rechts an. Achtet dabei darauf, dass der Reißverschluss zur Hälfte geöffnet ist.

Faltet die Innentasche wie auf dem Bild und schließt die drei offenen Seiten. Achtet darauf, den Stoff der Tascheninnenseite nicht mit festzunähen.

Ab jetzt näht ihr Innen- und Außenseite der Tasche gleich: Faltet das Stoffrechteck so, dass eine Ecke auf dem nächstgelegenen Knips liegt (die Nahtzugabe ragt über den Knips hinaus) und näht diese Seite bis zum Knips. Faltete und näht die gegenüberliegende Ecke genauso. Wenn ihr nun an den noch ungenähten Ecken anfasst und die Tasche ein wenig ausschüttelt, seht ihr schon die Form des Taschenkörpers.

Nun wird der Taschenboden genäht: Zieht die Tasche so auseinander, dass die Naht (im Bild rechts) außen verläuft. Zeichnet mit einem Geodreieck eine Nahtlinie ein, die 3 cm von der Spitze entfernt ist und näht die Ecke ab. Wiederholt das an der anderen Ecke. Schiebt Innen- und Außenseite der Tasche rechta auf rechts ineinander und schließt die offene Kante. Lasst dabei eine Wendeöffnunf von etwa 10 cm offen. Wendet die Tasche durch die Wendeöffnung, bügelt die Tasche und steppt die obere Kante der Tasche knappkantig ab – damit schließt ihr auch die Wendeöffnung.

Legt die spitzen Enden der Tasche übereinander und und vernäht sie – so entsteht der Taschenhenkel.

Für den Taschengriff legt ihr das Paracord unter den Taschenhenkel – achtet darauf, dass beide Enden des Paracords gleich lang sind. Legt die rechte Seite über den Griff und unter das linke Ende des Paracords. Zieht das linke Ende unter dem Henkel und durch die rechte Schlaufe und zieht an beiden Enden den ersten Knoten fest. Legt nun das linke Ende über den Henkel und unter das rechte Ende. Das rechte Ende wird unter dem Henkel und durch die linke Schlaufe gezogen. Zieht den Knoten fest und wiederholt diese beiden Knoten bis der Griff lang genug ist. Schneidet die Enden des Paracord knappkantig ab, schmort sie mit einer Flamme an und drückt sie mit einem Stück Holz oder dem Ende des Feuerzeugs an.

Fertig! Die komplette Anleitung könnt ihr euch auch als Freebook herunterladen!

Wir haben noch eine zweite, etwas größere Tasche genäht – die könnt ihr bequem über die Schulter hängen und es passt eine Menge hinein! Dafür haben wir das Schnittteil auf 40 cm Länge und 120 cm Breite vergrößert:

Zaubertasche Designbeispiel

Viel Spaß beim Nähen!

Eure Hummeln

Merken

Merken

Veröffentlicht am

Tutorial: feierliche Tischdeko – Kerzenständer aus Beton

Betonkerzenhalter

Heute wird es konkret. Wir wagen uns in ganz harte Gefilde vor: Wir zeigen euch, wie ihr schicke Beton-Kerzenständer für eure weihnachtliche Tischdeko machen könnt.

 

Grundlagen:

Beton besteht aus Zement, Zuschlag (meistens Sand oder Kies) und Wasser. Das Wasser löst eine chemische Reaktion mit dem Bindemittel Zement aus – diese führt dazu, dass der Beton fest wird. Man kann fertige Betonmischungen im Baumarkt oder Bastelbedarf kaufen oder selbst mischen. Wenn man selbst mischt, sollte man beachten, dass die Körnung großen Einfluss auf Farbe und Beschaffenheit des Betons hat. Um feinen und hellen Beton zu bekommen (geeignet für kleinere Objekte), eignen sich Spielsand und der noch feinere Quarzsand sehr gut.

Es wird benötigt:

  • Kreativbeton oder Estrichbetonmischung oder Zementmörtel oder Zement und Quarzsand (wir haben Zement und Quarzsand selbst gemischt).
  • ein Gefäß, das schmutzig werden darf, z.B. alter Sandeleimer oder alte Kunststoffschüssel
  • Wasser in Flasche oder Gießkanne abgefüllt
  • Gummihandschuhe oder Einmalhandschuhe
  • größerer Borstenpinsel
  • Speiseöl
  • Förmchen, aus denen die Kerzenständer entstehen sollen, wir haben verwendet:
    • Ausstechförmchen,
    • Toilettenpapierrollen,
    • Muffinförmchen aus Silikon
  • Plastiklöffel
  • Pappereste
  • Teelichter und oder Kerzen
  • Klebeband oder Maskingtape, evtl. Schere, Stift
  • Zeitungspapier oder Packpapier zum Abdecken der Arbeitsfläche
  • evtl. Tablett oder Aufbewahrungsbehälter
  • evtl. Muffen als Halterung für Kerzen

Und so geht es:

01_arbeitsplatz_vorbereiten

Nachdem der Beton angemischt ist, muss es schnell gehen, dehalb sollte zunächst der Arbeitsplatz gut vorbereitet werden: alles bereitlegen, Arbeitsfläche abdecken, z.B. mit Zeitungspapier.

Zunächst müssen die Förmchen vorbereitet werden: Förmchen ohne Boden – wie Klopapierrollen -  auf eine dicke Pappe stellen, Umrisse abzeichnen, Pappe ausschneiden. Dann die Pappe an der Form mit Klebeband oder Masking Tape befestigen. Außerdem ein Tablett oder Behälter vorbereiten, in dem die Kerzenständer aufbewahrt werden können. Anschließend alle Förmchen von innen komplett mit Speiseöl einstreichen. Besonders an schwierigen Stellen wie Ecken gut einpinseln. Nur so kann man das Objekt nachher wieder aus der Form lösen.

Dann wir die Betongrundlage gemischt: Bei fertigen Betonmischungen entsprechend der Packungsanweisung anmischen. Oder 1 Teil Beton und 2 Teile Zuschlag  (bei uns Quarzsand) abmessen und im Behälter verrühren.

Wasser nach und nach zumischen
Wasser nach und nach zumischen

Nach und nach kleine Mengen Wasser hinzugeben und gut rühren, bis eine dickflüssige Konsinstenz erreicht ist. Wasser immer nur in kleinen Schritten beimischen, da es schnell passieren kann, dass die Mischung zu dünnflüssig wird. Das kann das Abbinden verhindern. Die fertige Mischung sollte eine dickflüssige Konsistenz aufweisen.

Mit einem kleinen Plastiklöffel den Beton in die vorbereiteten Förmchen füllen – das kann man auch gut mit Kindern machen 🙂 Beton immer wieder mit dem Löffel nachdrücken, damit der Beton möglichst dicht eingefüllt wird. Bei Verwendung von Toilettenpapierrollen sollte man zwei Rollen ineinanderstülpen, weil das Wasser aus der Betonmischung die Rolle aufweicht. Dazu evtl. eine Rolle aufscheiden und über die innere Rolle stülpen, anschließend mit Tape fixieren.

Kerzen verankern
Kerzen verankern

Anschließend die befüllten Formen einige Male fest auf den Tisch klopfen, damit Luftblasen entweichen können. Zum Schluss ein Teelicht/Kerze an der gewünschten Stelle in den Beton drücken, damit eine passende Vertiefung entsteht. Diese unbedingt von außen mit Speiseöl einpinseln. Alternativ kann man Muffen aus dem Baumarkt in den Beton drücken, die nachher als Halterung für die Kerzen fungieren. Diese verbleiben dauerhaft im Beton und werden daher nicht eingeölt.

Nun zum Härten beiseite stellen. Am besten in einen nicht zu stark geheizten Raum oder Keller, dieser sollte jedoch frostsicher sein. Sobald der Beton fest ist, nach einer Aushärtezeit von ca. 2-5 Tagen (je nach Raumtemperatur) kann man vorsichtig die Objekte aus den Formen lösen oder das Papier abziehen. Richtig ausgehärtet ist der Beton erst nach 28 Tagen.

beton_geschmirgelt

Nach Bedarf bzw. Gusto kann man den Beton noch etwas mit Schmirgelpapier (60-80 Körnung) abschleifen, beispielsweise um Luftlöcher oder Unebenheiten auszugleichen. Spielt ein wenig mit den Strukturen, um herauszufinden, was euch am besten gefällt.

Optional noch ein wenig dekorieren oder stellenweise bemalen. Fertig.

Teelichthalter Stern

beton-kerzenstaender

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem etwas anderen Material,

eure Hummeln

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Veröffentlicht am

Tutorial: feierliche Tischdeko – easy peasy Servietten

EasyPeasy Servietten

Hallo ihr Lieben,

Zu rauschenden Festen gehört ohne Zweifel auch festliche Tischwäsche – aber oft ist die Zeit vor dem Fest so knapp, dass wir uns auch über jede Möglichkeit freuen, mit kleinem Aufwand große Wirkungen zu erzielen! Für alle, die von ein paar Tagen die Kreuzstich-Servietten bewundert haben und gleichzeitig von dem Zeitaufwand (oder dem Kreuzstich?) zurückgeschreckt sind, haben wir heute noch eine zweite Idee für weihnachtliche Servietten – und die ist so schnell umgesetzt, dass sogar der bevorstehende Großfamilienbesuch „versorgt“ werden kann!

 

Für die easy-peasy-Weihnachtsservietten (ganz ohne nähen!) braucht ihr:

  • Stoff eurer Wahl (wir haben helles Leinen verwendet) – je Serviette benötigt ihr ein gut 40 cm breites und langes Quadrat, der Stoff sollte mindestens einmal gewaschen und gebügelt sein
  • Zickzackschere oder Rollschneider mit Zackenklinge und Schneidematte und -lineal
  • Bügelbilder zum Verweihnachten und Individualisieren der Servietten (wir haben die Mini-Bügelbilder aus den Weihnachts-Wundertüten verwendet)
  • Bügeleisen und harte, hitzhebeständige Unterlage
  • ein Stück Backpapier

Und so geht’s:

  1. Schneidet den Stoff mit der Zickzackschere oder dem Rollschneider zu Quadraten mit 40 cm Seitenlänge. (Die Zickzackkante franst nicht aus und wir sparen uns das Säumen….)
  2. Bügelt ein Bügelbild auf jede Serviette – mit unterschiedlichen Bügelbildern kann sich auch jedes Familienmitglied eine Serviette aussuchen und das Raten wem jetzt welche Serviette gehört hat ein Ende!
  3. Tisch decken und freuen!

Und weil das so fix geht, verlosen wir noch schnell jeweils drei Weihnachts-Bügelbild-Wundertüten unter allen, die uns hier oder auf Facebook einen Kommentar hinterlassen und verraten, wieviele Personen bei euch am festlich gedeckten Tisch sitzen werden!

Wundetüten Weihnachten

Einsendeschluss ist heute (09.12.2016), 24 Uhr

(Teilnehmen können natürliche Personen über 18 mit Wohnsitz in Europa. Bitte verseht anonyme Kommentare mit einer gültigen Email-Adresse, damit wir mit euch Kontakt aufnehmen können. Der Gewinn wird per Post verschickt. Die angegebene Email-Adresse wird nicht gespeichert oder anderweitig verwendet. Die Gewinner bestimmt das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)

Viel Glück!

Eure Hummeln

Edit: Die Gewinnerinnen wurden ausgelost und benachrichtigt – Herzlichen Glückwunsch!

Merken

Merken

Veröffentlicht am

Tutorial: schicke Kragenvarianten

Unser diesjähriges Adventskalendermotto lautet „rauschendes Fest“. Daher machen wir heute den Panda schick! Hierfür haben zwei Hemdblusenkragen-Varianten für unseren Longsleeve Schnitt Panda entwickelt: eckig und rund.

Für den Hemdblusenkragen wird benötigt:

  • ca. 15 cm Stoff (bei einer Stoffbreite von 140 cm).
  • leichte Bügeleinlage
  • Knöpfe
  • bis auf den Halsausschnitt fertig genähtes Longsleeve (Schnitt Panda)

Schnittteile:

  • Schnittteile herunterladen
  • Schnittteile ausdrucken
  • Steg, Verschlussleiste sowie Kragen (rund oder eckig) in der gewünschten Größe ausschneiden

schnittmusterplan_hemdblusenkragen-panda

Und so geht es:

Kragen Schritt 1

Als erstes die Schablone auf die vordere Mitte legen und die Leiste anzeichnen – z. B. mit Schneiderkreide, Trickmarker oder mit Heftgarn. Anschließend die Kragenteile laut Schnitt zuschneiden.

Kragen Schritt 2

Das Ende der Verschlussleiste von links mit Einlage verstärken.

Kragen Schritt 3

Den Oberkragen, beide Stege sowie jeweils die Hälfte der Verschlussleisten (bis zur Bruchkante) mit Einlage verstärken. Verschlussleisten der Länge nach im Bruch bügeln und die offenen Schnittkanten versäubern, z. B. mit einem Overlock-Stich oder einem Zickzack-Stich.

Kragen Schritt 4

Beide Verschlussleisten mit der offenen Schnittkante an der vorderen Mitte anlegen (so dass die Schnittkanten aneinander stoßen) und bei 0,8 cm absteppen.

Kragen Schritt 5

Anschließend die vordere Mitte bis ca. 0,8 cm vor dem Schlitzende einschneiden. Die restlichen 0,8 cm beidseitig schräg bis in die Ecken einschneiden.

Kragen Schritt 7

Die Verschlussleisten ordentlich übereinander legen und stecken.

Kragen Schritt 8

Nun die Zunge (das Dreieck) von links auf den Verschlussleisten absteppen. Die Verschlussleisten etwas kürzen und versäubern, z. B. mit einem Overlock-Stich oder einem Zick-Zack-Stich.

Kragen Schritt 9

Anschließend die Verschlussleisten knappkantig von rechts absteppen.

Kragen Schritt 10

So sieht die Leiste nun von links aus.

Kragen Schritt 12

Nun die Kragenaußenkante verstürzen. Dazu die beiden Kragenteile rechts auf rechts legen und entlang der Außenkante absteppen.
Achtung: Der Oberkragen ist etwas größer als der Unterkragen, damit er später entspannt aufliegt. Somit müssen die Außenkanten bündig aufeinander gelegt werden. Die unteren Kanten passen noch nicht genau aufeinander.

kragen_13_img_2347

Anschließend die Ecke verstürzen. Dafür die Nahtzugabe der Außenkante umklappen, feststecken und beim Nähen mit erfassen. So wird die Ecke besonders schön und genau.

Kragen Schritt 14

Den Kragen auf rechts wenden. Dafür evtl. mit einem spitzen Gegenstand vorsichtig die Ecken rausdrücken. Anschließend den Kragen flach bügeln. Der Oberkragen rollt sich dabei leicht um die Nahtzugabe der Außenkante.

Kragen Schritt 11

Die Rundungen am Steg auf beiden Seiten verstürzen. Dazu beiden Schnittteile rechts auf rechts legen und mit aufgelegter Schablone die Rundungen steppen.

Kragen Schritt 15

So sieht die abgesteppte Rundung aus.

Kragen Schritt 16

Den Kragen mit der offenen Schnittkante nach oben in den Steg schieben und feststecken.

Kragen Schritt 17

Anschließend urch alle Lagen steppen. Somit ist der Kragen fest am Steg.

Kragen Schritt 18

Den Steg auf rechts wenden. Damit sich die Rundungen ordentlich legen – die Nahtzugaben in den Rundungen einige Male bis zu Naht einschneiden. Anschließend ordentlich flach bügeln.

Kragen Schritt 19

Den Außensteg von rechts am Halsauschnitt feststecken.

Kragen Schritt 20

Außensteg am Halsloch feststeppen.

Kragen Schritt 21

Anschließend die Nahtzugabe des Innenstegs umbügeln und feststecken.

Kragen Schritt 22

Die Nahtzugabe knappkantig durch alle Lagen steppen.

Kragen Schritt 23

Alles noch mal hübsch bügeln.

kragen_24_img_2378

Nach Geschmack 2-3 Knöpfe anbringen.

Jetzt kann das Fest beginnen 🙂

Festliche Grüße,
eure Hummeln

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Veröffentlicht am

Tutorial: feierliche Tischdeko – Serviette als Bestecktasche mit Kreuzstich und Briefecke

Serviette mit Kreuzstich

Ja, ja, die Zeit rückt näher… Was wird es denn zum Essen geben? Wer hierauf noch keine Antwort hat, der könnte sich ja alternativ schon mal mit der Tischdeko auseinander setzen. Was man hat, das hat man.

Bei uns ist dieses Jahr alles in schwarz/weiß/gold gehalten. Und passend dazu haben wir auch die Servietten bzw. die Bestecktaschen gestaltet. Der gute alte Kreuzstich, mit dem wir bereits in der Grundschule gequält wurden, erfreut sich ja gerade wieder allergrößter Beliebtheit und hat es daher auch auf unseren festlich gedeckten Tisch geschafft. Ein Tannenbäumchen ist ganz fix gestickt und eine Vorlage dafür steht hier zum Download für euch bereit.

Benötigt wird:

  • Stoff, z. B. Leinen (Details zur Stoffauswahl siehe nächster Abschnitt)
  • Schönes Stickgarn: z. B. Glanzgarne (Wir haben ein goldenes Metallic-Garn verwendet)
  • Nadel, Schere und evtl. eine Nähmaschine (sinnvoll aber nicht notwendig)

Stoffauswahl:

  • Die Servietten sollten mindestens eine fertige Größe von 40 x 40 cm haben, je nach dem, wie groß euer Besteck ist. Idealerweise ist das Gewebe des Stoffes auszählbar (d. h. die waagerechten und senkrechten Fäden des Stoffes, sind gut erkennbar und haben den gleichen Abstand voneinander).
  • Ist der Stoff nicht auszählbar, dann ist etwas „Stramin“ von Vorteil. Das ist ein gelochtes Papier, das sich wunderbar einfach auszählen lässt und später mit Wasser wieder entfernt werden kann. Dieses Papier bekommt ihr im Bastelladen.
  • Alternativ kann man auch einfach ganz normales Papier als Vorlage auf den Stoff legen. Auch das lässt sich später, etwas angefeuchtet und mit einer Pinzette, problemlos von der fertigen Stickerei lösen.

Und so werden die Servietten genäht:

Tutorial: feierliche Tischdeko – Serviette als Bestecktasche mit Kreuzstich und Briefecke weiterlesen

Veröffentlicht am

Tutorial: Nikolausmütze

3 Nikoläuse

Bald ist Nikolaus. Braucht ihr noch ein schnelles Geschenk? Dann haben wir heute genau das richtige für euch. Seit heute gibt es die Mütze Rentier als Freebook bei uns 🙂

Sie ist super schnell genäht und begeistert alle Hummelkinder gleichermaßen – egal ob groß oder klein. Und wer richtige Nikoläuse zu Hause haben möchte, kann noch einen Bommel dranhängen 🙂

Das Freebook Rentier kann hier heruntergeladen werden: Download

Außerdem haben wir die Nikolausmütze zusätzlich als Tutorial für euch. Sucht euch aus, was euch lieber ist.

Für die Nikolausmütze braucht ihr:

  • 65-75 cm dehnbare Stoffe, z. B. Sweat, Strickjaquard, Baumwoll-, Interlockjersey, Fleece, Nicki oder vergleichbare Materialien
  • 15 cm Bündchen
  • Stecknadeln, Stoffschere/Rollschneider, Nähmaschine oder Overlock
  • und natürlich unser Schnittmuster (im Freebook enthalten)

Und so geht es:

Nikolausmütze Nähanleitung 01

Die Mütze im Bruch rechts auf rechts legen und die Naht mit einem elastischen, versäubernden Stich schließen.

Nikolausmütze Nähanleitung 02

Das Bündchen parallel zum Fadenlauf rechts auf rechts falten, mit Stecknadeln fixieren und mit einer elastischen Naht absteppen.
Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Naht elastisch ist, da der Hüftbund aus elastischem Material ist. Bei der Nutzung einer nicht elastischen Naht würde die Naht später aufreißen.

Nikolausmütze Nähanleitung 03

Das Bündchen links auf links falten und mit Stecknadeln oder Schneiderkreide die Viertelpositionen markieren: Eine der Markierungen liegt dabei auf der Naht. Die zweite Markierung liegt gegenüber in der Falte. Dann beide Markierungen aufeinanderlegen. Die dritte und vierte Markierungsposition liegt nun in den neu entstandenen Knickfalten. Hier also wieder mit Schneiderkreide oder Stecknadeln kennzeichnen.

Nikolausmütze Nähanleitung 04

Das Bündchen auf der Mütze feststecken. An der Mütze dazu ebenfalls die Viertelpositionen markieren. Die beiden Nähte liegen aufeinander.
Das Bündchen anschließend mit einem Overlockstich oder einem anderen elastischen, versäubernden Stich annähen. Dabei das Bündchen soweit dehnen, dass die Mütze flach liegt.

 

Und fertig ist die schnelle Nikolausmütze! Viel Spaß beim Nähen und Tragen!

Liebe Grüße,

eure Hummeln

 

Merken

Merken

Merken

Veröffentlicht am

Geschenke nähen: Kulturbeutel-Set aus der simply nähen Näh-Bibel

Kulturbeutel nähen

Hallo ihr Lieben,

Eine ganze Weile ist es schon her, da durften wir einen Beitrag zur zweiten Ausgabe der Näh-Bibel von Simply Nähen beitragen (mittlerweile gibt es schon die dritte Ausgabe – wenn sie euch mal über den Weg läuft: das ist ein schönes Heft!). Dort haben wir gezeigt, wie dieses tolle Kulturbeutel-Set genäht wird.

Auf dem Foto könnt ihr es schon erahnen – der große Beutel hat eine Innenaufteilung: Gummibandschlaufen auf der einen, Einsteckfächer auf der anderen Seite. Außerdem haben wir den Innenstoff mit Lamifix von Freudenberg bebügelt und so abwischbar gemacht und die Außenseite zweigeteilt und den unteren Bereich aus robusterem Kunstleder genäht. Der kleine Beutel hat zwar keine weitere Unterteilung, kann aber mit der eingenähten Schlaufe vom großen Beutel an die Leine genommen werden und ist perfekt für das kleine Kosmetik-Sortiment, das ihr so tagsüber im Urlaub braucht…

Das Set hat sich schon in einigen kürzeren und längeren Urlauben bewährt und weil wir finden, dass es auch eine tolle Geschenkidee ist, zeigen wir es euch heute hier!

Geschenke nähen: Kulturbeutel-Set aus der simply nähen Näh-Bibel weiterlesen

Veröffentlicht am

Tutorial: Stehkragen oder Rollkragen

Stehkragen

Heute gehen wir dem Panda an den Kragen… 😉

Passend für die kalte Jahreszeit haben wir einen Kragen für den Panda entwickelt: Einen Rollkragen bzw. einen Stehkragen. Dieser kuschelige Kragen ist ganz schnell konstruiert und ebenso schnell genäht! Los geht´s…

Schnitteil konstruieren:

Am Schnitt vom Panda jeweils das vordere (A) und das hintere Halsloch (B) abmessen. Und zwar die gerade Strecke von der Mitte bis zum Schulterpunkt (nicht entlang der Rundung messen).

Skizze Halsloch

Entsprechend der Maße ein Rechteck zeichnen:

  • Breite: Strecke A+B (am Schulterpunkt idealerweise einen Knips setzen).
  • Höhe: Strecke C am Hals des Kindes abmessen und verdoppeln (da der Kragen ja später im Bruch liegt).

Skizze Konstruktion

Bei der Höhe bedenken, ob es ein einfacher Stehkragen sein soll oder ein Rollkragen (der dann die doppelte Länge braucht). Anschließend die Nahtzugaben anzeichnen (oben und unten sowie an der hinteren Mitte Naht).

Und so wird genäht:

Skizze Nahtzugaben

  1. Fertiges Papierschnittteil auf den Stoff legen und 1x im Bruch zuschneiden. Dabei die Schulterknipse auf den Stoff übertragen.
  2. Zuerst den Kragen rechts auf rechts in den Bruch legen und die hintere Mitte schließen. Die Naht auseinander bügeln.
  3. Nun den Kragen entlang der Umbruchlinie links auf links zusammenklappen und am Halsloch feststecken (rechts auf rechts). Die Naht liegt dabei auf der hinteren Mitte, die Knipse liegen auf den Schulternähten. Der Kragen ist im Umfang etwas kleiner als das Halsloch, muss also beim Annähen leicht gedehnt werden. Mit einem elastischen und versäubernden Stich annähen.

Stehkragen

Fertig ist unser Kragen 🙂

Liebe Grüße,

eure Hummeln

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Veröffentlicht am

Tutorial: Aufgesetzte Tasche

Aufgesetzte Taschen nähen

Hallo ihr Lieben,

Es ist schon eine ganze Weile seit unserem letzten Tutorial für euch vergangen, deshalb starten wir leicht aber effektvoll mit einer einfachen aufgesetzten Tasche. Diese Taschen könnt ihr – unabhängig von Nähten – platzieren wo ihr wollt: wir zeigen euch hier eine Gesäßtasche auf einer Treggings und eine Brusttasche auf einem Shirt, die Technik könnt ihr aber natürlich überall anwenden, wo ihr eine kleine Tasche braucht oder sie euch gefällt! Glaubt man unseren Kindern, ist die Tasche sowieso unverzichtbar – wo sonst sollten sie das Geld für das nächste Eis, den Zettel mit der Adresse der neuen Urlaubsfreundin oder die Probe aus dem Sandkasten am Lieblingsspielplatz aufbewahren? Und wir finden, so eine Tasche ist ja auch ganz hübsch – ihr könnt damit auf gemusterten Stoffen einen ruhigen Kontrapunkt setzen, schlichte Teile aufpeppen oder auch mal einen kleinen Fleck verstecken (wenn an eine taschentaugliche Position gekleckert wurde)….

Am leichtesten ist es einerseits, die Tasche auf das Schnittteil zu nähen, bevor es weiter verarbeitet wird. Andererseits ist die optimale Platzierung (z.B. bei Gesäßtaschen) leichter am fertigen angezogenen Kleidungsstück – und da die Taschen klein sind und einfach aufgenäht werden, geht auch das ohne größeres Gefummel. Da wir die Taschen aus und auf Jersey nähen, zeigen wir sie einlagig – doppellagig verstürzte Taschen würden hier leicht zu dick werden.

Für die Taschen benötigt ihr folgende Zutaten:

  • Stoff für die Tasche (Jersey)
  • leichte Bügeleinlage
  • Schnittmuster für die Tasche – wir haben hier den Schnitt für die beiden gezeigten Taschen (die Hose ist in Größe 134, das T-Shirt in Größe 116 – wenn ihr eine kleinere oder größere Tasche braucht, könnt ihr den Schnitt beim Ausdrucken mit der Skalierungsfunktion eures Druckers verkleinern oder vergrößern)
  • Pappe zum Erstellen einer Schablone zum Bügeln
  • Stecknadeln
  • Bügeleisen und -brett (oder hitzetaugliche Unterlage)
  • Schneiderkreide oder ähnliches
  • und natürlich das übliche: Nähmaschine, Garn, Schere…

Und so haben wir die Taschen genäht: Tutorial: Aufgesetzte Tasche weiterlesen

Veröffentlicht am

Tutorial: Schlitze in der Seitennaht

Schlitze in der Seitennaht

Hallo Ihr Lieben,

Heute haben wir mal wieder ein Tutorial aus dem Bereich „hübsche Details“ (ist euch eigentlich die Stichwort-Wolke dort rechts schonmal aufgefallen? Wenn ihr auf eins der Stichwörter klickt, seht ihr alle Blogbeiträge zu diesem Thema) – wir zeigen euch, wie ihr ganz einfach einen Schlitz am Ende einer Seitennaht einfügt.

Prinzipiell funktioniert das an jedem Schnittmuster mit Seitennaht, am besten klappt es allerdings, wenn der Saum rechtwinklig zur Seitennaht verläuft, daher zeigen wir es am Beispiel Schmetterling.

Als erstes bereitet ihr euer Schnittmuster vor: Für den Schlitz benötigt ihr eine breitere Nahtzugabe – wir haben die nach dem Zusammenkleben des Schnitts auf dem Papier eingezeichnet. Zusätzlich zur 1 cm breiten Nahtzugabe haben wir für den 5 cm langen Schlitz einen weiteren cm zugegeben und den Übergang leicht abgerundet. Die Saumzugabe haben wir mit 1,5 cm angezeichnet. Auf dem Bild haben wir die Zugaben orange eingefärbt:

Schlitze in der Seitennaht

Tutorial: Schlitze in der Seitennaht weiterlesen

Veröffentlicht am

Schulanfang: Postmappe nähen

Postmappe Schulanfang

Eine Postmappe ist vor allem in der Grundschule ein unentbehrliches Mittel zur Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern. Die schulpflichtigen Hummelkinder bringen darin Schulbriefe, Hausaufgaben, Infozettel und diverse Zettel unbekannter Herkunft nach Hause. Man kann natürlich derartige Postmappen aus Pappe oder Kunststoff kaufen. Die aus Pappe sind jedoch nicht sehr haltbar, und die Kunststoffmappen sind … nun ja, eben aus Kunststoff.

Da wir aber schön, haltbar und nach Möglichkeit auch waschbar möchten, haben wir kurzerhand eine Postmappe genäht. Und im heutigen Tutorial zeigen wir euch natürlich wie es geht.

Ihr benötigt

  • Baumwolle oder einen  festeren Stoff wie Cord oder Jeans
  • Taschenstoff (hierfür eigenen sich Stoffreste)
  • sehr starke Bügeleinlage (z.B. Decovil I von Vlieseline)
  • farblich passendes Gummi oder Gummikordel
  • Zuschneidelineal, Bügeleisen, Stoffschere und/oder Rollschneider  und/oder Zickzackschere,
  • Stecknadeln, einen Stoffmarker / Stoffkreide
  • und natürlich eine eingefädelte Nähmaschine 🙂

Schnitt

Das Schnittmuster für die Postmappe könnt ihr herunterladen, in dem ihr auf das Bild klickt:

Schnitt Postmappe

So geht es

Schulanfang: Postmappe nähen weiterlesen

Veröffentlicht am

Schulanfang: Schlampermäppchen nähen

Schlampermäppchen nähen

Hallo Ihr Lieben,

Für den zweiten Tag der Schulkind-Woche haben wir ein Tutorial aus dem letzten Dezember nochmal hervorgekramt und passend zum Turnbeutel von gestern (und übrigens auch zur Freundebuchtasche von letzter Woche – habt ihr’s gemerkt?) ein Schlampermäppchen genäht.

Damit es nicht ganz genauso wie im Dezember wird haben wir einen Endlosreißverschluss verwendet und diesen zwischen den Außen- und den Innenstoff zwischengefasst. Außerdem haben wir die innnen liegenden Nahtzugaben mit ein bisschen Schrägband versteckt.

(Und wenn ihr euch auch die Frage stellt, wozu man denn als Schulanfänger ein Schlampermäppchen braucht, da gibt es doch das tolle zum Ranzen passende echte Mäppchen: Im Schlampermäppchen werden bevorzugt die Sachen transportiert, die nicht in das eigentliche Mäppchen passen – Schere, Klebestift, der dritte bis siebte Radiergummi. Und gerne auch Spitzerdreck – daher ist es gar keine schlechte Idee, als Innenstoff einen abwischbaren zu verwenden…)

Das braucht ihr für das Schlampermäppchen:

  • Stoff für die Innenseite des Mäppchens: 30 cm breit und 23 cm lang (1 cm Nahtzugabe sind hier schon enthalten) – wir haben einen beschichteten Stoff verwendet
  • Stoff für die Außenseite: Jeans 21 cm breit und 23 cm lang und Musterstoff 11 cm breit und 23 cm lang (1 cm Nahtzugabe sind hier schon enthalten) (die Aufteilung zwischen Jeans und Musterstoff hängt auch von der Länge eures Bügelnamens ab – kürzere Namen erlauben mehr Musterstoff, längere brauchen mehr Jeans)
  • Endlosreißverschluss (30 cm) und Zipper
  • Namensbügelbild
  • Gurtband (nicht im Bild): ca 20 cm
  • Schrägband: ca 20 cm
  • Nadeln, Klammern, doppelseitiges Klebeband

Schlampermäppchen nähen

Und so wird das Schlampermäppchen genäht: Schulanfang: Schlampermäppchen nähen weiterlesen

Veröffentlicht am

Schulanfang: Turnbeutel nähen

Turnbeutel nähen

Hallo ihr Lieben!

Bald ist schon wieder Schulanfang und da gibt es ja jede Menge Spielraum für eure Kreativität! Wir haben so viele Ideen, dass wir euch ein paar davon diese Woche konzentriert zeigen – und dann später immer mal wieder.

Los geht’s heute mit einem Turnbeutel – den braucht jedes Kind und wenn er mal verloren geht, ist er fast schneller genäht als nachgekauft. Als besonderes Extra haben wir eine Reißverschlussinnentasche eingearbeitet – für Schlüssel, Spindmarke, Haargummi oder Kiosk-Geld. Diese Innentasche könnt ihr aber auch ganz entspannt weglassen und dann erst hier in die Nähanleitung einsteigen.

Wir haben für die Innenseite des Turnbeutels einen beschichteten Baumwollstoff von Farbenmix verwendet, für die Außenseite einen Jeansstoff sowie die hübschen Neon-Kirschen von Rico, die wir auch schon für das Freundebuch verwendet haben. Aus der selben Reihe haben wir weitere Musterstoffe für den Tunnelzug und den Beutel der Innentasche verwendet. Für den Zuschnitt haben wir wieder die Zickzack-Klinge des Rollschneiders benutzt – so muss nichts versäubert werden.

Ihr braucht für den Turnbeutel wie wir ihn genäht haben folgendes Material (bei den Stoffmaßen sind 1 cm Nahtzugabe jeweils schon eingerechnet):

  • Innenstoff: beschichteter Stoff oder Wachstuch, 80 cm x 34 cm
  • Außenstoff Jeans: 80 cm x 12 cm
  • Außenstoff Kirschen: 80 cm x 24 cm
  • Stoff für den Tunnelzug (Schachbrettmuster): zweimal 8 cm x 34 cm
  • Stoff für den Taschenbeutel der Innentasche (kariert): 18 cm x 36 cm
  • Kordel: 3 m
  • Ösen: groß genug damit die Kordel zweimal hindurch gesteckt werden kann, mit Ösenwerkzeug und Anleitung
  • Belegstreifen für die Innentasche: 18 cm x 5 cm
  • Reißverschluss für die Innentasche: 21 cm, wir haben Endlosreißverschluss verwendet
  • Namensbügelbild
  • Stecknadeln, Klammern, Stifte zum Markieren, Hammer, doppelseitiges Klebeband (z.B. Stylefix von Farbenmix), Masking Tape

Turnbeutel nähen

Und so wird der Turnbeutel genäht: Schulanfang: Turnbeutel nähen weiterlesen

Veröffentlicht am

Zum Kindertag: Freundebuchtasche nähen

Freundebuchtasche nähen

Hallo ihr Lieben!

Heute ist internationaler Kindertag! Feiert ihr? Wir Hummeln sind uns da noch nicht ganz einig – manche kennen den Tag noch aus ihrer Kindheit, andere haben noch nie davon gehört und hier in Stuttgart wird er tendenziell nicht gefeiert. Aber die Idee, Kindern eine besondere Freude zu machen am Kindertag gefällt uns!

Die größeren unserer Hummelkinder können sich unserer Faszination auch nicht entziehen und wollen mittlerweile alle selbst mal was nähen – und danach wollten sie am liebsten gleich weiternähen! Daher haben wir angefangen, kindertaugliche Projekte zu sammeln und mit unseren Kindern umzusetzen. Und zum Kindertag zeigen wir euch heute das erste aus dieser Reihe: Eine einfache Tasche für das neue Freundebuch – so ist es in Schulranzen und Rucksack gut geschützt, gleich noch ein bisschen individueller und mit dem aufgebügelten Namen ist auch klar, wem es gehört!

Wenn eure Kinder auch gerne eine solche Tasche brauchen, dann lasst sie doch einfach selber eine nähen! Ihr braucht dazu:

  • einen stabilen Stoff für die Außenseite (wir haben dunkelblauen Jeans eingesetzt – der ist unempfindlich und hält einiges aus)
  • einen Stoff für die Innenseite (hier können eure Kinder sich austoben – das Hummelkind hat sich für die tollen Neon-Kirschen entschieden)
  • Druckknöpfe zum Verschließen (wir haben leuchtend-bunte KAM-Snaps verwendet)
  • Verzierungen (bei uns ein Bügelbild mit dem Namen der Freundebuchbesitzerin und ein Stückchen Webband)
  • Zackenschere oder Rollschneider mit Zackenklinge
  • Papier zum Zeichnen des Schnittmusters
  • Bleistift, Lineal, Papierschere, Stecknadeln, Bügeleisen
  • ein tatenfreudiges Kind mit Freundebuch 🙂

Und so hat unser Hummelkind seine Freundebuchtasche genäht: Zum Kindertag: Freundebuchtasche nähen weiterlesen